虎嗅

**„Rattenloch“-Affäre mit Risikokapital: Eine zehnjährige Geschichte des Auf und Ab**

原文:险资“老鼠仓”十年沉浮录

Zusammenfassung des Kerninhalts:

Im Mai 2026 wurde der Versicherungsinvestitionsmanager Liu Jianyi wegen eines „Schweinekoben“-Falls zu einer fünfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt, zusätzlich zu einer Geldstrafe in Höhe von fast 90 Millionen Yuan (einschließlich der Konfiszierung illegal erworbenen Gewinnes, administrativer Strafen und strafrechtlicher Geldbußen). Während seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit nutzte er die Möglichkeit, 15 Vermögensverwaltungsprodukte (einschließlich Rentenfonds) zu verwalten, um über geheime WhatsApp-Nachrichten und spezielle Software unveröffentlichte Informationen weiterzugeben. Dadurch konnten externe Konten gleichzeitig Aktien kaufen und verkaufen; die Gesamtumsätze beliefen sich auf 3,36 Milliarden Yuan, mit einem Gewinn von 21 Millionen Yuan – was zu einem der größten „Schweinekoben“-Fälle im Land wurde. Hinter diesem Fall steht der Reiz der Macht, der durch die Ausweitung des Versicherungsfondsvolumens auf 39 Billionen Yuan entstand. Die Durchdringende Überwachung mithilfe von Big Data machte seine „Spionagetauglichen“ Operationen unmöglich und führte letztendlich zu hohen Konsequenzen.

Detaillierte Erläuterung:

#### 1. Liu Jianys Methoden des „Schweinekobens“ – wie aus einem Spionagefilm, aber voller Fehler**

Liu Jianys Vorgehensweise schien geheimnisvoll, war jedoch fehlerhaft:

  • Zwei Wege zum „Durchstechen der Geldbarrieren“: Er empfahl Yang, Aktien zu kaufen, was zu einem gemeinsamen Umsatz von 1,32 Milliarden Yuan und einem Gewinn von 3,95 Millionen Yuan führte; noch dreister war es, dass er direkt Entscheidungen für Liu traf, was zu einem gemeinsamen Umsatz von 2,043 Milliarden Yuan und einem Gewinn von 20,77 Millionen Yuan führte – insgesamt ein Gewinn von 21 Millionen Yuan.
  • „Spionagetaugliche“ Gegenüberwachung: Er nutzte geheime WhatsApp-Nachrichten und verschlüsselte Software, um Informationen zu übermitteln, in der Annahme, dies würde die Überwachung umgehen. Doch durch den Vergleich von Big Data wurde schnell klar, dass die Konten seiner Freunde immer gleichzeitig mit den von ihm verwalteten Produkten handelten – das war wie ein „Live-Überfall auf das eigene Geld“. Die Behörden erkannten sofort die Unregelmäßigkeiten.

Bei der Anhörung versuchte Liu Jianyi, sich damit herauszureden, dass er den Passwortcode nicht kannte und dass der Grad der Übereinstimmung nicht hoch genug war. Die Behörden wiesen jedoch darauf hin: „Beim ‚Schweinekoben‘ spielt es keine Rolle, wie hoch der Grad der Übereinstimmung ist; sobald unveröffentlichte Informationen verwendet werden, ist es illegal.“

#### 2. Warum wurden 39 Billionen Yuan an Versicherungsgeldern zum „Nährboden für Schweinekoben-Fälle“?

Das Volumen der Versicherungsgelder erreichte 39,4 Billionen Yuan (im ersten Quartal 2026), was bedeutet, dass jeder Chinese im Durchschnitt über mehr als 20.000 Yuan an Versicherungsgeldern verfügt, die in Investitionen fließen. Mit so viel Geld suchen die Anleger nach Renditen – daher hat das Volumen der Investitionen in Aktien und Fonds (5,9 Billionen Yuan) fast das Niveau der aktiv verwalteten Publikumsfonds (3,99 Billionen Yuan) erreicht.

  • Große Macht: Unter den von Liu Jiany verwalteten 15 Produkten befanden sich Rentenfonds – das „Lebensvermögen“ der Menschen. Da er die Entscheidungsgewalt über die Transaktionen hatte, war es für ihn sehr einfach, externe Konten dazu zu bringen, mitzuverdienen.
  • Gedanke an Abkürzungen: Einige Investmentmanager glaubten, dass „legales Geldverdienen langsam“ sei; zum Beispiel verdiente ein berühmter Fondsmanager 30 Millionen Yuan durch den Wechsel in die Privatwirtschaft innerhalb eines Jahres. Liu Jiany hingegen entschied sich für einen „Schweinekoben“-Angriff und verlor letztendlich alles.

#### 3. Die Überwachung mithilfe von Big Data – „Das Versuchen, sich die Ohren zuzuhalten, ist sinnlos“

Früher konnten „Schweinekoben-Fälle“ mit Verwendung von Verwandtenkonten oder geheimen Telefoncodes (z. B. „Ist dein Blutdruck zu hoch?“ = Aktien verkaufen) verschleiert werden. Heute hat sich die Überwachungstechnologie jedoch weiterentwickelt:

  • Durchdringende Überwachung: Alle Konten von Verwandten und Freunden des Investmentmanagers werden überwacht; unabhängig davon, wie lange die Transaktionen zurückliegen, werden sie aufgedeckt, wenn sie mit den von ihm verwalteten Produkten übereinstimmen (z. B. der Fall von Zeng Hong von China Life Insurance im Jahr 2014, bei dem Transaktionen aus dem Jahr 2014 mithilfe von Big Data aufgedeckt wurden).
  • Vollständige Abdeckung: Auch „Schweinekoben-Fälle“ in der Privatwirtschaft wurden im Jahr 2025 entdeckt und mit einer Geldstrafe von 177 Millionen Yuan belegt – das zeigt, dass Big Data sowohl Investmentmanager als auch Techniker, sobald sie die Grenzen überschreiten, mühelos aufdecken kann.

Dachte Liu Jiany, dass geheime Nachrichten ihn schützen würden? Die Behörden konnten sogar seine WhatsApp-Chatverläufe und Spuren der Softwareübertragungen nachweisen; es gab keine Möglichkeit, sich zu verstecken.

#### 4. Der Preis für einen „Schweinekoben“-Fall: Vom Ruin bis zum Verlust aller Chancen

Lius Ende war typisch für solche Fälle:

  • Wirtschaftlicher Verlust: Konfiszierung von 20,77 Millionen Yuan an illegal erworbenem Gewinn, zusätzlich zu einer administrativen Geldstrafe von 43,54 Millionen Yuan und einer strafrechtlichen Geldbuße von 21 Millionen Yuan – insgesamt fast 90 Millionen Yuan; der verdiente Gewinn wurde viermal so hoch wie die Verluste.
  • Freiheit und Zukunft: Fünfjährige Freiheitsstrafe (am unteren Ende der Skala für „besonders schwere Fälle“; eine mildere Strafe war nur möglich, weil er sich gestellt hatte) sowie ein 10-jähriges Verbot des Marktzugangs im Wertpapierhandel – er konnte nie wieder in der Finanzbranche arbeiten; seine Karriere war zerstört.

Im Vergleich zu früheren Fällen: Ein berühmter Fondsmanager, der 10,71 Millionen Yuan verdiente, wurde zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt; obwohl er mit einem Wechsel in die Privatwirtschaft innerhalb eines Jahres 30 Millionen Yuan hätte verdienen können, verlor er alles.

#### 5. Das alte Problem der „Schweinekoben“-Fälle bei Versicherungsgeldern – unter hohem Überwachungsdruck gibt es keine Ausreden mehr

„Schweinekoben-Fälle“ mit Versicherungsgeldern sind keine Neuheit: Bereits 2013 gab es den Fall von Xia Hou Wenhao bei Ping An Asset Management (erster Fall mit Versicherungsgeldern), 2014 Zhang Zhimin (Umsatz von 1,342 Milliarden Yuan) und Zeng Hong von China Life Insurance (Umsatz von 430 Millionen Yuan) – immer wieder glaubten einige, sie könnten entkommen.

  • Schwierigkeiten für Unternehmen: Selbst wenn Unternehmen Gespräche aufzeichnen oder Handys beschlagnahmen, kann das moralisches Risiko nicht vollständig verhindert werden (z. B. Liu Jiany wurde während seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit nicht entdeckt).
  • Klarer Überwachungssignal der Behörden: Das aktuelle Überwachungssystem legt den Schutz der Anleger in den Vordergrund; die Durchdringende Überwachung wird immer strenger. Der Fall Liu Jianys ist eine Warnung: Egal welche Mittel man verwendet – wenn man einen „Schweinekoben“-Angriff durchführt, wird man früher oder später erwischt; man sollte nicht sein eigenes Freiheitsrecht und seine Zukunft aufs Spiel setzen.

Fazit:

Der Kern eines „Schweinekoben“-Falles besteht darin, „das Geld anderer für eigene Zwecke zu nutzen“. Im Zeitalter von Big Data führt dieser „Abkürzungsweg“ jedoch nur ins Gefängnis. Finanzberufe sollten keine Illusionen haben – legales Geldverdienen ist der langfristig beste Weg.