虎嗅

**Deutscher Titel:** KI-Investoren strömen nach Wudaokou **Beschreibung:** Der deutsche Titel „KI-Investoren strömen nach Wudaokou“ übersetzt die chinesische Schlagzeile präzise und auf pointierte Weise. Er vermittelt den Eindruck, dass zahlreiche Investoren aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in das Geschäftsviertel Wudaokou in Peking ziehen. Dies könnte auf die dortige wirtschaftliche Dynamik oder spezielle Angebote im KI-Bereich hindeuten. Der Titel ist geeignet für eine F

原文:AI投资人扎堆五道口

Zusammenfassung der Kerninhalte

Wang Huiwen, Mitbegründer von Meituan, stellte bei einer Überprüfung seines Investitionsportfolios fest: Die Projekte innerhalb eines 2,5 Quadratkilometer großen Bereichs, der von Universitäten wie Tsinghua und Peking umgeben ist, erzielten deutlich bessere Ergebnisse als die Projekte außerhalb dieses Bereichs. In der Ära des mobilen Internets (Unternehmen wie ByteDance, Xiaomi, Meituan usw.) sowie in der Ära der KI (Unternehmen wie Deepseek, Zhipu usw.) konzentrierten sich die führenden Unternehmen frühzeitig in diesem Gebiet. Von den 23 Projekten, in die er investiert hat, befanden sich nur 6 innerhalb dieses Bereichs – doch diese 6 Projekte, darunter Manus (mit einer Buchgewinnsteigerung von 23,5-fach) und Yuezhiànmiàn (mit einer Steigerung des Buchwerts um das Vierfache in sechs Monaten), waren die wichtigsten Gewinner. Dieser Bereich ist kein geplantes Technologiepark, sondern eine natürlich entstandene Innovationsökologie, die alle notwendigen Elemente wie Talente, Technologie und Kapital vereint und als „Zentrum der chinesischen Technologie-Startups“ gilt.

I. Wang Huiwens „Goldener Kreis“: Ein 2,5 Quadratkilometer großer „Glücksplatz“ für Start-ups

Der genaue Umfang dieses Bereichs erstreckt sich von Tsinghua im Norden über Peking im Westen entlang der Xueyuan Road bis zum Nordrand des Dazhongsi-Gebiets im Süden – eine Fläche von nur 2,5 Quadratkilometern (weniger als ein Sechstel des Bezirks Haidian). Wang Huiwen stellte fest, dass die Projekte innerhalb dieses Bereichs deutlich erfolgreicher waren als die außerhalb. Auch die führenden KI-Unternehmen, in die er nicht investiert hatte (wie Deepseek und Zhipu), befinden sich in diesem Gebiet. In der Ära des mobilen Internets waren nur Pinduoduo und REDnote zwei Unternehmen, die große Gewinne erzielten.

Warum wird dieser Bereich als „Zentrum der Innovation“ bezeichnet? Weil hier mehrere Universitäten (Tsinghua, Peking, Beihang usw.), mehrere Kerninstitute der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (wie das Institut für Rechnungstechnik, das Institut für Automatisierung usw.) sowie zahlreiche VC-Firmen und erstklassige Bürogebäude angesiedelt sind – es handelt sich um den „Dichte-König“ der chinesischen Technologieentwicklung.

II. Welche Projekte innerhalb dieses Bereichs haben Wang Huiwen reich gemacht? Manus und Yuezhiànmiàn waren die Hauptgewinner

Von seinen 23 Investitionen befanden sich 6 innerhalb des Bereichs, von denen 3 tatsächlich Gewinne erzielten:

1. Manus: Im November 2024 investierte Wang Huiwen in Manus (zweite Finanzierungsrunde) – die Nachbewertung nach der Investition betrug 85 Millionen US-Dollar; ein Jahr später wurde das Unternehmen für 2 Milliarden US-Dollar verkauft, was einer Buchgewinnsteigerung von 23,5-fach entspricht (auch wenn der Verkauf abgebrochen wurde, war es eine erfolgreiche Investition).

2. Yuezhiànmiàn: Im Jahr 2025 investierte er 70 Millionen US-Dollar in die C-Runde; die Nachbewertung nach der Investition betrug 4,3 Milliarden US-Dollar – nach sechs Monaten stieg die Bewertung auf über 20 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung des Buchwerts um das Vierfache entspricht. Zudem sammelte Yuezhiànmiàn innerhalb von sechs Monaten mehr als 390 Millionen US-Dollar an Kapital und bereitet sich auf einen Börsengang an der Hongkonger Börse vor.

3. Silikabasierte Technologien & Sand AI: Beide Unternehmen wurden aus dem Team „Guangnian Zhiwai“ abgelöst, das Wang Huiwen zuvor gegründet hatte; Yuan Jinhui leitet Silikabasierte Technologien (AI-Infrastruktur) und Cao Yue führt Sand.ai (ein großes Video-Modellprojekt), beide sind in ihren jeweiligen Segmenten führend.

III. Warum ist dieser Bereich so erfolgreich? Die natürlich entstandene Innovationsökologie ist der Schlüssel

Dieser Bereich wurde nicht von der Regierung geplant, sondern hat sich über 70 Jahre lang entwickelt:

  • Stabile Basis aus Talenten und Technologie: Universitäten wie Tsinghua und Peking sowie Kerninstitute der Chinesischen Akademie der Wissenschaften liefern kontinuierlich Professoren, Doktoranden und technologische Erfindungen.
  • Kapital und Unternehmen ziehen hierher: VC-Firmen und Technologieunternehmen sammeln sich in diesem Gebiet, um in der Nähe von Talenten zu sein – sie können dort mit Professoren zusammenarbeiten, Finanzmittel erhalten und Teams gründen. Beispiele dafür sind Huqing Jiayuan (aus dem Team um Wang Xing und Zhang Yiming), Dongsheng Dasha (Momenta, Zhipu) sowie Rongke Zhixin Zhongxin (Deepseek).
  • Der Innovationskreislauf funktioniert automatisch: Vom Forschungsergebnis über die Patentierung bis zur Finanzierung und der Gründung eines Teams und schließlich zum Produkt wird der gesamte Prozess innerhalb von einem Kilometer abgewickelt – ohne externe Einmischung. Es ist, als würde „das Brennstoffmaterial bei einer bestimmten Dichte selbst brennen“; die Innovationen in diesem Bereich können sich kontinuierlich fortsetzen.

IV. Wie unterscheidet sich dieser Bereich von anderen Technologieparks?

Im Vergleich zu anderen chinesischen Technologiezentren hat dieser Bereich deutliche Vorteile:

  • Yizhuang: Hat eine Industriebasis, ist jedoch weit von den Universitäten entfernt und kann junge Talente nicht anziehen.
  • Shanghai Zhangjiang: Verfügt über politische Unterstützung, aber die Dichte der Forschungseinrichtungen liegt weit hinter dieser Region.
  • Shenzhen Nanshan: Hat eine starke Industrievielfalt, fehlt jedoch ein Team von Spitzenuniversitäten wie Tsinghua und Peking.

Der Kern dieses Bereichs ist die „natürlich entstandene Ökologie“ – Universitäten und Forschungseinrichtungen bilden eine stabile Grundlage, die nicht mit den Marktschwankungen verändert; Kapital und Unternehmen strömen hierher und erzeugen eine einzigartige Innovationsdichte.

V. Erkenntnisse für Gründer und Investoren: Die Auswahl des Standorts ist wichtig – doch der Erfolg hängt auch vom Glück ab

1. Für Gründer: Versuchen Sie, sich in der Nähe dieses Bereichs zu befinden, um leichter an Talente, Technologie und Kapital zu gelangen (zum Beispiel sind Zusammenarbeiten mit Professoren direkt vor Ort viel einfacher als aus der Ferne).

2. Für Investoren: Konzentrieren Sie sich auf die Projekte innerhalb dieses Bereichs – aber bedenken Sie auch: Selbst innerhalb des „Goldenen Kreises“ ist es unwahrscheinlich, auf ein besonders erfolgreiches Projekt zu setzen (von Wang Huiwens 23 Investitionen erzielten nur drei oder vier wirklich große Gewinne).

3. Der Erfolg hängt von der Ökologie ab: Der Erfolg dieses Bereichs beruht nicht auf politischen Maßnahmen oder finanziellen Mitteln, sondern auf jahrzehntelanger Entwicklung von Talenten, Technologie und Tradition – das ist es, was wirklich wertvoll ist.

Kurz gesagt: Wang Huiwens Erkenntnisse verdeutlichen die Logik des „geografischen Determinismus“ im Bereich der Unternehmertum – eine gute Lage (in der Nähe von Talenten und Technologie) erhöht die Chancen auf Erfolg, aber letztendlich hängt alles vom Projekt selbst und vom Glück ab.

Diese Analyse erklärt die Logik des „Goldenen Kreises“ in verständlicher Sprache – von den Phänomenen über die Essenz bis zu den Erkenntnissen – so dass auch Laien sie leicht verstehen können. Der Kerngedanke ist: **Innovation entsteht nicht aus dem Nichts; sie benötigt eine Ökologie mit hoher Dichte – und dieser 2,5 Quadratkilometer große Bereich stellt die „dichteste Innovationsumgebung“ Chinas dar.