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**„Lingji“ übernimmt Hagen-Dazs – Warum konzentrieren sich alle Teeproduzenten auf den Eiscreme-Geschäftsbereich?**

原文:柠季接盘哈根达斯,茶饮怎么都盯上了冰淇淋生意?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Im Juni 2026 übernahm das lokale neue Teegetränkeunternehmen Ningji gemeinsam mit einem Investorenkonsortium die Filialen von Häagen-Dazs in China. Dies markiert einen großen Schritt für die Teegetränkebranche, die vom kleinen Experiment der Zusatzverkaufsförderung im Laden zu einer echten Übernahme unabhängiger Geschäfte übergegangen ist. Einerseits verlangsamt sich das Wachstum der Teegetränkeindustrie (Wachstumsrate im Jahr 2025 nur 6,45%, Nettoverlust von 30.000 Filialen), weshalb dringend eine zweite Wachstumskurve gesucht wird; andererseits befinden sich traditionelle Eiscremeunternehmen (z. B. Zhongxuegao ist insolvent, Häagen-Dazs hat über 70 % seiner Filialen geschlossen) aufgrund von Problemen wie Überalterung und mangelnder Preis-Leistungs-Verhältnisse im Rückgang. Es gibt zwei Wege für diese Kreuzübernahme:

Weg A: Erweiterung des Sortiments an Eiscremeprodukten im Laden (z. B. Xicha, Mixue Ice City) – kostengünstig und schnell wirksam;

Weg B: Unabhängige Betriebsführung von Eiscremefilialen (z. B. Ningji übernimmt Häagen-Dazs) – schwieriger und mit mehr Herausforderungen verbunden. Der Erfolg hängt davon ab, ob es gelingt, Differenzierung und operative Synergien zu schaffen.

Warum konzentrieren sich Teegetränkeunternehmen auf Eiscreme?

Einfach ausgedrückt: „Es gibt Geld zu verdienen – und man muss es tun.“

  • Der Markt ist groß und verlockend: Der chinesische Eiscrememarkt hatte im Jahr 2024 einen Umfang von 183,5 Milliarden Yuan und soll bis 2030 auf 233,4 Milliarden Yuan steigen; italienische Eiscreme (Gelato) wächst mit einer Jahresrate von 17,6 % – das ist mehr als doppelt so schnell wie der Gesamtmarkt.
  • Die Teegetränkeindustrie ist zu konkurrentisch: Es gibt bereits zahlreiche Filialen (Mixue Ice City hat 40.000 Filialen, Bawang Chaji 7.000), Preiskämpfe sind an der Tagesordnung und die Gewinne sind niedrig. Neue Geschäftsfelder sind notwendig; Eiscreme bietet eine Option mit „niedrigem Einstieg und hohem Return on Investment“.
  • Die Lieferkette kann einfach genutzt werden: Die Zutaten für Teegetränke (Milch, Früchte, Sirupe) sind fast identisch mit denen für Eiscreme. Mit einigen tausend Yuan an Investitionen in Maschinen, der Bereitstellung von Platz und Schulung des Personals kann man sofort loslegen – die zusätzlichen Kosten sind sehr gering. Zudem liegt die Bruttogewinnmarge bei Eiscreme bei ca. 65 %, was höher ist als bei vielen Teegetränken (z. B. ein 15-Yuan-Teegetränk plus 20 Yuan für Eiscreme verdoppelt den Umsatz pro Kunden).

Zwei verschiedene Ansätze zur Kreuzübernahme

Die Teegetränkeunternehmen verfolgen zwei unterschiedliche Strategien:

  • Weg A: Zusatzverkauf von Eiscremeprodukten im Laden (z. B. Xicha, Mixue Ice City) – kostengünstig und risikoreduziert; Vorteile sind geringe Kosten und einfache Umsetzung mit bestehenden Ressourcen; Nachteil: Die Eiscreme ist nur ein Nebenprodukt.
  • Weg B: Unabhängige Übernahme von Filialen (z. B. Ningji übernimmt Häagen-Dazs) – anspruchsvoller und mit mehr Herausforderungen; Vorteil: Man erhält das Offline-Netzwerk eines hochwertigen Marken.

Warum funktionieren traditionelle Eiscremeunternehmen nicht mehr?

Früher waren Häagen-Dazs ein Symbol für Exklusivität, Zhongxuegao beliebt bei Jugendlichen – warum sind sie jetzt aus dem Rennen?

  • Veränderungen im Konsumverhalten: Preis-Leistungs-Verhältnis ist entscheidend: Junge Menschen zahlen lieber 20 Yuan für ein leckeres und fotogenes Eiscremeprodukt oder 2 Yuan für einen Mixue Ice City-Tortenstück; teure Produkte finden keine Käufer mehr.
  • Überalterung der Marken und mangelnde Marketingfähigkeiten: Teegetränkeunternehmen sind gut darin, neue Produkte schnell auf den Markt zu bringen, in die Trendcharts zu kommen und im privaten Bereich zu kommunizieren; traditionelle Marken können nicht mit dem Tempo der Jugendlichen Schritt halten.
  • Neue lokale Marken erobern den Markt: Unternehmen wie Yeren Shengsir haben innerhalb von zwei Jahren über 1.300 Filialen eröffnet, Bobi Ice Cream hat mehr als 1.100 Filialen in unteren Preisklassen – ihre Produkte sind halb so teuer wie die von Häagen-Dazs und besser auf junge Kunden abgestimmt.

Herausforderungen bei der Kreuzübernahme

Unabhängig vom gewählten Weg gibt es zahlreiche Herausforderungen:

  • Probleme beim Weg A:
  • Schwierige Kontrolle von Verlusten (die Geschmackqualität von Gelato verändert sich nach etwa 4 Stunden; Filialen müssen den Verkauf genau planen, sonst entstehen Verluste.)
  • starke Saisonalitäten (im Sommer gut, im Winter schlecht); Bobi Ice Cream übersteht den Winter mit heißen Gerichten, Teegetränkeunternehmen müssen jedoch sowohl Teegetränke als auch Eiscreme und heiße Speisen anbieten – das erhöht die Betriebskomplexität.
  • Unklare Markenpositionierung (wenn Eiscreme besser verkauft wird als Teegetränke, verliert der Laden seine Identität.)
  • Probleme beim Weg B (Ningji):
  • Schwierigkeiten, alte Filialen wiederzubeleben (niedriger Kundenstrom, hohe Mieten); Ningji muss neue Strategien entwickeln, um junge Kunden anzuziehen – Preisreduzierungen gefährden die Premium-Positionierung, ohne Preissenkung kann man nicht mit billigeren Produkten konkurrieren.
  • Koordination der beiden Systeme (Ningjis günstige Teegetränke vs. Häagen-Dazs’ hochwertige Filialen; unterschiedliche Zielgruppen, Preisstrukturen und Lieferketten.)

Finanzielle Belastung: Ningji hat in den letzten vier Jahren keine Finanzierung erhalten; die Eröffnung von 171 neuen Filialen erfordert viel Kapital – es besteht die Gefahr eines finanziellen Engpasses.

Der Schlüssel zum Erfolg

Der Erfolg hängt von der Differenzierung der Produkte ab:

  • Marken auf Weg A müssen Eiscreme und Teegetränke geschickt kombinieren (z. B. „Eiscreme, die sich mit Teegetränken verbindet“).
  • Marken auf Weg B müssen neue Elemente in ihre Produkte integrieren (z. B. Zitronengeschmack oder Marketingmethoden aus der Teegetränkebranche).

Letztendlich entscheidet nur die Qualität der Produkte über den Erfolg – Kunden kaufen Eiscreme nicht, weil es sich um ein Teegetränkeunternehmen handelt, sondern weil sie wirklich lecker und innovativ ist.

Der „Kampf“ zwischen festen (Eiscreme) und flüssigen (Teegetränken) Produkten hat gerade erst begonnen. Einige Unternehmen werden Erfolg haben, andere scheitern – für die Verbraucher bedeutet dies jedoch, dass sie in Zukunft mehr hochwertige und innovative Eiscremeprodukte erhalten können.