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Aufgewacht und schon kann ich Online-Kurse an Eliteuniversitäten wie den Ivy League-Universitäten besuchen?

原文:一觉醒来,我可以在线读藤校本科了?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die amerikanische Hochschulbildung steht unter dem Doppeldruck des Verlusts an Prestige ihrer Abschlüsse und eines Rückgangs der Studentenzahlen: Die Arbeitslosenquote unter Hochschulabsolventen steigt, Arbeitgeber legen mehr Wert auf Fähigkeiten als auf akademische Qualifikationen, und die hohen Studiengebühren führen zu einem Rückgang der Anzahl der Studierenden. Der traditionelle Weg von der High School über das College zur Berufstätigkeit wird dadurch unterbrochen. Vor diesem Hintergrund haben Eliteuniversitäten wie Penn State, Cornell und Harvard sowie öffentliche Universitäten wie ASU und die University of Florida Online-Bachelorprogramme eingeführt, die sich an berufstätige Erwachsene mit bereits erworbenen Studienleistungen richten und flexible sowie kostengünstige Lernmöglichkeiten bieten. Diese Programme spiegeln einen strukturellen Wandel der Hochschulbildung von einer Preispolitik auf Grundlage von Knappheit hin zu einer offeneren und flexibleren Ausrichtung wider.

Warum fangen amerikanische Universitäten mit Online-Bachelorprogrammen an?

Einfach ausgedrückt: Das traditionelle Universitätsmodell ist nicht mehr attraktiv.

  • Der Arbeitsmarkt hat sich verändert: Die Arbeitslosenquote unter Hochschulabsolventen in den USA liegt bei 9,7 Prozent; Arbeitgeber legen zunehmend Wert auf Fähigkeiten statt auf Abschlüsse – Großunternehmen im Silicon Valley rekrutieren direkt Schüler der High School und ignorieren oft die Hochschulausbildung.
  • Die Universitäten selbst sind an Beliebtheit verloren gegangen: Die Zahl der Studierenden an amerikanischen Bachelorstudiengängen ist von 18,1 Millionen im Jahr 2010 auf 16 Millionen gesunken; die Gebühren an Privatuniversitäten sind hoch und die Abbrecherquote hoch; „Abbrechen, um ein Unternehmen zu gründen“ ist im Silicon Valley ein Trend.
  • Die Nachfrage zwingt zur Innovation: Viele Menschen brechen ihr Studium ab, um zu arbeiten oder ihren Fachrichtungswunsch zu wechseln, benötigen aber einen Bachelorabschluss; das traditionelle Präsenzstudium ist zeitlich nicht flexibel und eignet sich nicht für Berufstätige. Daher bieten Online-Bachelorprogramme eine flexible Alternative.

Eliteuniversitäten mit Online-Bachelorprogrammen: Hohe Anforderungen, aber Chancen für Berufstätige

Die Online-Bachelorprogramme der Eliteuniversitäten sind keine Möglichkeit, einfach Geld auszugeben, um einen Abschluss zu erwerben, sondern bieten Menschen mit beruflicher Erfahrung eine „Zweite Chance“. Die Merkmale dieser Programme sind:

  • Penn State BAAS: Das erste vollständig online angebotene Bachelorprogramm einer Eliteuniversität (startete 2019), richtet sich an Berufstätige, die ihr Studium nicht abgeschlossen haben, oder an Studenten von Community Colleges. Zuerst müssen vier Kurse besucht werden; ein GPA von mindestens 2,7 ist erforderlich, um aufgenommen zu werden. Die Studiengebühren sind um ein Drittel günstiger als im Präsenzstudium; Stipendien sind verfügbar, aber es wird kein Studentenvisum ausgestellt.
  • Harvard ALB: Ein gemischtes Modell (hauptsächlich online, 8 Credits müssen am Campus in Cambridge absolviert werden); ein High-School-Abschluss ist mindestens fünf Jahre alt; zuerst müssen drei Kurse mit einer B-Bewertung bestanden werden, um sich bewerben zu können. Der Abschluss trägt die Bezeichnung „Extension“ (Erweiterungsstudium) und gilt nicht als echter Harvard-Bachelorabschluss; die meisten Studierenden sind etwa 30 Jahre alt und berufstätig.
  • Cornell BPS: Startet 2027; richtet sich an Personen, die seit mehr als vier Jahren die High School verlassen haben und über 45–60 Credits besitzen. Die Kurse können asynchron absolviert werden (Zeit selbst bestimmen); Absolventen müssen ein Gemeinschaftsprojekt und eine digitale Portfolioerstellung vorlegen; das Programm ist auch für Inhaftierte offen.

Gemeinsamkeiten: Diese Programme richten sich an berufstätige Erwachsene; zuvor muss man Kurse besuchen, um seine Fähigkeiten nachzuweisen; die Studiengebühren sind zwar niedriger als im Präsenzstudium, aber immer noch nicht billig (2000–3000 US-Dollar pro Kurs).

Online-Programme an öffentlichen Universitäten: Hohe Kosten-Leistungs-Verhältnisse und praxisorientiert

Die Online-Programme an öffentlichen Universitäten sind bereits etabliert und zeichnen sich durch große Größe, niedrige Gebühren sowie gleiche Abschlussqualität aus:

  • ASU Online: Das größte Online-Programm in den USA (100.000 Studierende, über 350 Fachrichtungen); die Gebühren sind einheitlich (unabhängig davon, ob man aus dem In- oder Ausland stammt); der Abschluss ist auf nationaler Ebene anerkannt und das Programm belegt Platz sechs. Geeignet für Personen, die ihren Fachrichtungswunsch wechseln möchten oder flexible Lernmöglichkeiten benötigen.
  • University of Florida UF Online: Das Programm mit dem besten Kosten-Leistungs-Verhältnis – inbegründete Studierende zahlen jährlich nur 3876 US-Dollar; für Nicht-Inbürger beträgt die Gebühr pro Credit 500 US-Dollar; 70 Prozent der Studierenden schließen das Programm ohne Schulden ab. Die Universität gehört zu den Top-5-Public-Universitäten des Landes und bietet Fachrichtungen, die in Berufsfeldern wie Wirtschaft und Gesundheitswissenschaften gefragt sind.
  • Penn State World Campus: Ein etabliertes Online-Programm (startete 1998); der Abschluss trägt nicht den Hinweis „online“; in Zusammenarbeit mit mehr als 250 Unternehmen werden die Studiengebühren erstattet; besonders gute Bewertungen in den Bereichen Informatik und Wirtschaft.

Vorteile: Geringe Anforderungen, breites Fachspektrum, günstige Gebühren – geeignet für Personen, die ihre Kosten kontrollieren möchten oder einen beruflichen Abschluss benötigen.

Sind Online-Abschlüsse nützlich? Was sagen Arbeitgeber dazu?

Die Antwort hängt von der Situation ab:

  • Allgemein anerkannt: Eine Umfrage aus dem Jahr 2025 zeigt, dass 67 Prozent der Arbeitgeber anerkennen, dass zertifizierte Online-Abschlüsse den gleichen Wert wie herkömmliche Abschlüsse haben (die Pandemie und die Fernarbeit haben diese Einstellung verändert).
  • Große Unterschiede zwischen Branchen: Bereiche wie Technologie, Pflege, IT und Datenanalyse akzeptieren Online-Abschlüsse; in Branchen wie Finanzen und Spitzenberatung wird weiterhin Wert auf Abschlüsse von Eliteuniversitäten gelegt.
  • Für verschiedene Personen unterschiedliche Bedeutungen: Für Berufstätige, die keine Chance haben, an einer Eliteuniversität zu studieren, sind Online-Bachelorprogramme eine gute Möglichkeit für einen Karrieresprung; für Studierende, die an einer Eliteuniversität studieren können, stellen diese Programme keine Alternative dar.

Das Online-Bachelorprogramm von Penn State ist bereits seit sieben Jahren im Betrieb, aber langfristige Ergebnisse liegen noch nicht vor; die ersten Studenten von Cornell beginnen erst 2027 ihr Studium – erste Erkenntnisse werden daher erst 2032 verfügbar sein.

Der „Wandel der Hochschulbildung“: Von Knappheit zu Offenheit

Früher erhielten Eliteuniversitäten ihren Wert dadurch, dass sie nur schwer zugänglich waren (Preispolitik auf Grundlage von Knappheit); heute öffnen sie aktiv ihre Türen für Online-Bachelorprogramme:

  • Neue Definition der Bildung: Es wird nicht mehr nur um den Verkauf von Abschlüssen gegangen; stattdessen werden flexible Dienstleistungen angeboten, wie das parallele Erreichen eines Abschlusses während der Arbeit oder die Anerkennung beruflicher Erfahrungen.
  • Ein unumkehrbarer Trend: Eliteuniversitäten testen diese Modelle bereits, und öffentliche Universitäten haben sie erfolgreich umgesetzt; in Zukunft werden weitere Eliteuniversitäten folgen – Bildung ist nicht mehr eine „einmalige Investition“, sondern ein lebenslanger Prozess des Lernens.

Für die meisten Menschen bedeutet dies: Solange man sich weiterentwickeln möchte – egal ob durch das Abbrechen eines Studiums, den Wechsel einer Fachrichtung oder den Wechsel eines Berufsfeldes – besteht die Möglichkeit, einen Bachelorabschluss von einer Eliteuniversität zu erwerben, ohne an traditionellen Strukturen gebunden zu sein.

Zusammenfassung: Online-Bachelorprogramme sind keine „Billigabschlüsse“, sondern eine neue Antwort der Hochschulbildung auf veränderte Zeiten – für diejenigen, die sie benötigen, eine Chance; für die Branche der Beginn eines Wandels.