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**OpenAI kündigt nach sechs Jahren erneut den Einstieg in das Robotikgeschäft an**

原文:OpenAI时隔六年宣布再度进军机器人赛道

Zusammenfassung der Kerninhalte

Nachdem OpenAI im Jahr 2020 sein Roboterteam aufgrund eines Mangels an realen Daten aufgelöst hatte, startet das Unternehmen nun nach sechs Jahren wieder mit dem Roboterbusiness und gründet das Team OpenAI Robotics. Dieses wird persönlich vom CEO Sam Altman geleitet sowie von den Kernentwicklern von Sora angeführt. Die Neubelebung ist keine einfache Rückkehr zum alten Geschäftssmodell, sondern ein Wechsel von der Investition in andere Unternehmen hin zu einem eigenen Entwicklungsansatz. Der kurzfristige Ziel besteht darin, Arbeitern bei infrastrukturellen Aufgaben (Baustellen, Rechenzentren usw.) zu helfen; langfristig soll jeder Mensch über einen persönlichen Roboter verfügen. Hinter dieser Entscheidung steht die Technologie der „Weltsimulation“ – sie ermöglicht es dem AI, die physikalischen Gesetze in virtuellen Umgebungen zu verstehen. Zudem wurden die Bemühungen durch das Ende von Sora (hohe Kosten, Urheberrechtsprobleme) sowie den Ausstieg aus der Zusammenarbeit mit Figure AI (unterschiedliche technische Ansätze) beschleunigt. In Anbetracht des bevorstehenden IPOs ist das Roboterbusiness eine neue Wachstumsstory für die Investoren – doch OpenAI steht auch in Konkurrenz mit globalen Gegnern wie Tesla, Figure AI und chinesischen Unternehmen.

Detaillierte Analyse

#### 1. Der Rückkehr nach sechs Jahren: Woher kommt das Selbstvertrauen?

Vor sechs Jahren löste OpenAI sein Roboterteam auf, weil der AI zu dieser Zeit noch nicht in der Lage war, die physikalischen Gesetze der realen Welt zu verstehen – beispielsweise, wie stark ein Roboter eine Tasse anfassen muss, ohne sie zu zerbrechen, oder wie er beim Gehen das Gleichgewicht halten kann. Dafür waren umfangreiche Daten und entsprechende Technologien erforderlich.

Heute ist die Situation anders: OpenAI verfügt über das Projekt „Weltsimulation“, bei dem der AI in virtuellen Umgebungen „übt“ – beispielsweise, wie eine Tasse zerbricht, wenn sie zu Boden fällt, oder wie man eine Tür öffnet. Diese Technologie wurde vom Sora-Video-Team entwickelt (Sora kann zusammenhängende Videos erstellen, weil es Raumzeit und Kausalitäten versteht). Die Übertragung dieser Fähigkeiten auf Roboter bedeutet, dass der AI sein Verständnis aus der virtuellen Welt in die reale Welt übertragen kann.

Der Leiter des Teams ist Adia Ramesh, einer der Kernentwickler von DALL·E und Sora; er ist besonders gut darin, dem AI das Verständnis der physikalischen Gesetze beizubringen – genau das benötigt OpenAI für die Entwicklung seiner Roboter.

#### 2. Was sollen die Roboter tun? Kurzfristig helfen Arbeitern, langfristig als persönliche Assistenten dienen

OpenAI plant einen zweistufigen Ansatz bei der Entwicklung von Robotern:

  • Kurzfristig: Als „Industrie-Werkzeuge“ eingesetzt – keine Haushaltsassistenten wie Tesla’s Optimus oder Lagerungssysteme wie Figure AI, sondern zur Unterstützung von Technikern bei infrastrukturellen Aufgaben (Baustellen, Rechenzentren usw.).
  • Langfristig: Als persönliche Assistenten für jeden Menschen – sie sollen beim Einkaufen, Kochen und Aufräumen helfen und somit den Service von Unternehmen auf die Allgemeinbevölkerung ausweiten. Das bedeutet, dass der AI nicht mehr nur auf Bildschirmen von Smartphones oder Computern zu finden ist, sondern tatsächlich in das reale Leben eintritt.

#### 3. Warum selbstständig vorgehen? Sora ist gestorben – die Zusammenarbeit scheiterte

Die Entscheidung, selbst mit der Entwicklung von Robotern fortzufahren, wurde durch zwei Ereignisse erzwungen:

  • Das Ende von Sora: Sora war ein populäres Tool zur Erstellung von AI-Videos, doch die täglichen Rechenkosten beliefen sich auf 15 Millionen US-Dollar – bei einem Einnahmen von nur 2,1 Millionen US-Dollar. Zudem gab es Probleme mit Urheberrechten (z. B. eine Zusammenarbeit mit Disney) sowie Sicherheitsbedenken (Deepfakes). Da OpenAI ein IPO plant, musste dieses unrentable Projekt aufgegeben werden und das Sora-Team in die Robotentechnologie umgewandelt werden.
  • Der Ausstieg aus der Zusammenarbeit mit Figure AI: Im Jahr 2024 investierte OpenAI in Figure AI und unterstützte deren Modellentwicklung. Der Gründer von Figure AI war jedoch der Ansicht, dass allgemeine AI-Modelle (wie GPT) zu langsam und ungenau seien; daher sollte ein spezielles Robotermodell entwickelt werden. Die Meinungsverschiedenheiten führten zum Ende der Zusammenarbeit. Dies zeigte OpenAI, dass es wichtiger ist, eigene Technologien zu entwickeln, um die Kontrolle zu behalten.

#### 4. Der „Rettungsschimmer“ vor dem IPO: Eine neue Story für die Investoren

OpenAI wird derzeit mit einem Wert von 852 Milliarden US-Dollar bewertet – doch es gibt zahlreiche Herausforderungen: Im Jahr 2026 ist ein Verlust von 14 Milliarden US-Dollar erwartet, und die Bruttogewinnmarge liegt bei nur 33%. Zudem hat der Konkurrent Anthropic bereits mehr Unternehmen als OpenAI gewonnen (34,4 % vs. 32,3 %). Ein IPO benötigt eine überzeugende Wachstumsstory; das Roboterbusiness bietet hier die perfekte Möglichkeit, den Investoren zu zeigen, dass OpenAI nicht nur in der Lage ist, die Welt zu verstehen, sondern auch zu verändern – und somit größere Gewinnpotenziale hat.

#### 5. Globale Konkurrenz: Alle konkurrieren im Roboterbereich

OpenAI ist nicht das erste Unternehmen, das sich auf Robotertechnologie spezialisiert hat; bereits zahlreiche Konkurrenten sind vorangeschritten:

  • Im Ausland: Tesla’s Optimus (Haushaltsassistent), Figure AI (Lagerungssysteme), Boston Dynamics (robuste Roboter), Nvidia (neuer humanoider Roboterentwurf in Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen wie Yuzhu).
  • In China: Unternehmen wie Zhiyuan, Yuzhu und UbiBot sowie Großunternehmen wie Alibaba, ByteDance und Huawei arbeiten ebenfalls an der Entwicklung von „körperlichen Intelligenzen“.

OpenAI verfügt zwar über fortschrittliche AI-Modelle, benötigt aber auch Hardware und Fähigkeiten zur Echtzeitsteuerung – ob es den Konkurrenten folgen kann, bleibt abzuwarten.

Fazit

Die Neubelebung des Roboterteams von OpenAI ist die logische Konsequenz aus jahrelanger technischer Entwicklung und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum IPO. OpenAI möchte sich vom „Digitalen AI-Giganten“ zum „AI-Player der realen Welt“ entwickeln – doch dieser Weg ist nicht einfach, da die Konkurrenz bereits seit Jahren darauf wartet.