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Deutscher Titel: Amerikanische Raumfahrtaktien verlieren an Wert – Steht die durch das „SpaceX-Image“ geschaffene Blase vor dem Platzen?

原文:美股太空股集体失速!“SpaceX光环”催生的泡沫面临被挤破风险?

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit haben die Raumfahrtaktien an den US-Aktienmärkten (einschließlich Einzelaktien und ETFs) einen deutlichen Rückgang erlebt. Die zuvor durch die Erwartungen an die IPO von SpaceX ausgelöste Investitionsbegeisterung beginnt nachzulassen. Der direkte Auslöser war der Explosion des Rockets von Blue Origin sowie Gerüchte über eine Herabsetzung der Bewertung von SpaceXs IPO. Die tieferen Gründe liegen in einer zu hohen Bewertungsperspektive des Sektors, der emotional getriebenen Eigenschaft als „Momentum-Aktien“ sowie dem „Abfluss von Kapital“, der durch große IPOs wie das von SpaceX verursacht wird. Der Markt befürchtet allgemein, dass der Raumfahrtsektor in eine Phase des Platzens der Blase eingetreten ist und dass die Welle großer IPOs die Marktliquität weiter verschlechtern könnte.

I. Direkte Auslöser für den Rückgang: Zwei Ereignisse löschen die Begeisterung

Der Rückgang der Raumfahrtaktien war kein Zufall, sondern wurde direkt durch zwei plötzliche Nachrichten ausgelöst:

1. Explosion des Blue Origin-Rakets: Am 28. Mai explodierte der „New Glenn“-Rakete von Blue Origin während eines Statischen Tests. Nicht nur die 1 Milliarde Dollar teuren Startanlagen müssen repariert werden, sondern auch der Entwicklungsfortschritt des Raketenprojekts könnte um ein Jahr zurückgehen. Dies hat direkt Projekte wie den Satellitenstartplan von AST SpaceMobile beeinträchtigt; außerdem wird das NASA-Mondprogramm stärker auf SpaceX angewiesen sein (obwohl auch Spacex’ Starship aufgrund früherer Testfehler untersucht wird). Analysten senkten sofort die Bewertung von AST, und Investoren begannen panisch zu verkaufen.

2. Gerüchte über eine Herabsetzung der SpaceX-Bewertung: Am 29. Mai gab es Berichte, dass SpaceX das Ziel einer IPO-Bewertung von 2 Billionen Dollar auf 1,8 Billionen Dollar gesenkt habe. Obwohl Musk dies dementierte, geriet der Markt in Panik – wenn sogar der Marktführer seine Erwartungen senkt, könnte das bedeuten, dass die Bewertung des Raumfahrtsektors ihren Höhepunkt erreicht hat.

Diese beiden Nachrichten waren wie zwei Eimer kalten Wassers, die die zuvor durch die Erwartungen an die SpaceX-IPO entfachte Begeisterung sofort löschten.

II. Tieferere Gründe: Die Bewertungsperspektive ist bereits „geplatzt“

Der starke Anstieg der Raumfahrtaktien hatte kaum fundamentale Unterstützung und basierte ausschließlich auf „zukünftigen Fantasien“. Jetzt kann die Blase nicht länger halten:

  • Erstaunlich hohe Kurs-Gewinn-Verhältnisse: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (Kurs geteilt durch Umsätze) ist ein einfaches Maß für die Bewertung. In normalen Branchen liegt es in der Regel zwischen einigen Dutzend und mehreren hundert Mal. Bei Raumfahrtaktien sind die Werte jedoch extrem: AST SpaceMobile hat ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 260 Mal den erwarteten Umsätzen für 2026 – das bedeutet, dass man mit dem Kauf einer Aktie bereits 260 Jahre der erwarteten Umsätze bezahlt; Rocket Lab ist von 20 Mal auf 91 Mal gestiegen; Redwire von 3 Mal auf 8,8 Mal; selbst SpaceX hat ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 107 Mal – obwohl das Unternehmen im Jahr 2025 einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar erlitten hat (im Vorjahr noch einen Gewinn von 790 Millionen Dollar). Solche hohen Bewertungen basieren ausschließlich auf Spekulationen.
  • Kollektive Kritik der Analysten: Jefferies stufte Redwire von „Kaufen“ auf „Halten“ herab, die Deutsche Bank senkte die Bewertung von AST – beide warnen Investoren davor, dass die Preise dieser Aktien die Zukunft stark übersteigen.

III. Die Essenz der Raumfahrtaktien: Emotional getriebene „Achterbahn-Aktien”

Raumfahrtaktien sind keine „Wertaktien“, sondern typische „Momentum-Aktien“ – sie steigen, weil die Menschen glauben, dass sie steigen werden, und fallen, weil sie Angst vor einem Rückgang haben:

  • Technische Risiken können jederzeit auftreten: Die Raumfahrtindustrie ist technisch sehr anspruchsvoll; ein Problem bei der Raketenstartung oder beim Satellitenausbau kann zu Verzögerungen führen, was die Bewertungslogik sofort zerstört. Beispielsweise führte die Explosion des Blue Origin-Rakets dazu, dass Asts Startpläne scheiterten und der Aktienkurs stark fiel.
  • Einfluss von Privatinvestoren: Aktien wie Redwire sind zu Beginn des Jahres um 223 % gestiegen; viele Privatinvestoren kauften sie. Sobald jedoch Unruhen entstehen, wollen alle verkaufen, was zu einem „Massenverkauf“ führen kann (z. B. Rocket Lab fiel an einem Tag um 15 %, Redwire um 16 %).

IV. Der „Abfluss von Kapital“ durch große IPOs: Eine zusätzliche Belastung

Die IPO von SpaceX war ursprünglich ein positives Ereignis, wird aber jetzt zu einer Belastung – schließlich zieht sie das Kapital aus dem Markt ab:

  • Umstellung der Investitionsrichtungen: Wenn SpaceX tatsächlich an die Börse geht, werden viele Menschen ihre bestehenden Raumfahrtaktien verkaufen und ihr Geld in SpaceX investieren (schließlich ist es der Marktführer). Dieser „Abfluss von Kapital“ wird die bereits rückläufigen Raumfahrtaktien noch weiter schwächen.
  • Zwang zur Anpassung durch Fonds: Passive Indexfonds müssen, wenn sie SpaceX in ihre Portfolios aufnehmen wollen, andere Aktien verkaufen (einschließlich bestehender Raumfahrtaktien). Daten von Goldman Sachs zeigen, dass Fonds vor großen IPOs ihren Cashanteil erhöhen und bestehende Aktien reduzieren – was die Marktliquität weiter einschränkt.

V. Signale für eine allgemeine Marktblase: Der Bullenmarkt steht vor einer „Belastungsprüfung**

Die Blase der Raumfahrtaktien ist nur ein Spiegelbild der allgemeinen US-Aktienblase:

  • Warnungen von Banken vor einer „postzyklischen Blase“: Die US-Aktien weisen derzeit einige typische Merkmale einer Blase auf: hohe Beteiligung von Privatinvestoren, niedrige Volatilität, übermäßige Konzentration im AI-Sektor sowie eine Marktkontrolle durch wenige Unternehmen.
  • Goldman Sachs warnt vor Herausforderungen für den Bullenmarkt: Der Handel mit KI-Werten ist bereits sehr intensiv; der Anteil an Technologieaktien liegt nahe historischen Blasenwerten. Zudem steigen die Renditen von US-Staatsanleihen und es gibt viele IPOs – der US-Bullenmarkt steht vor einer großen Herausforderung. Wenn SpaceX mit einer Bewertung von 1,75 Billionen Dollar an die Börse geht, ist das nicht nur ein bedeutendes Ereignis für den kommerziellen Raumfahrtsektor, sondern auch eine extreme Belastungsprüfung für die Marktliquität.

Fazit

Der starke Rückgang der Raumfahrtaktien ist ein typisches Beispiel für den Platzen einer von Emotionen getriebenen Blase. Kurzfristig wird der Sektor weiter schwanken; langfristig werden nur Unternehmen überleben, die tatsächlich Gewinne erzielen und technisch stabil sind. Wenn normale Investoren daran teilnehmen wollen, sollten sie sich klar darüber im Klaren sein: Kaufen sie „Träume von der Zukunft“ oder eine „Blase der Gegenwart“?