Zusammenfassung der Kerninhalte
Der CEO von Arm und der CEO von Nvidia sprachen auf der Computermesse in Taipeh über die explosionsartige Zunahme der CPU-Nachfrage infolge des Aufkommens von AI-Agenten: AI-Agenten benötigen CPUs für die Verteilung und Verwaltung von Aufgaben, was zu einer deutlich stärkeren CPU-Nachfrage führt als erwartet. Die Arm-Architektur ist aufgrund ihrer Energieeffizienz sehr gefragt, wodurch sich die Kundenzahl kontinuierlich erhöht. Die Verwendung von PCs hat sich in zwei Richtungen entwickelt – hin zu „portablen“ Geräten und Geräten mit hoher AI-Leistung. Betriebssysteme wurden nicht durch AI-Agenten verdrängt, sondern sind sogar noch wichtiger geworden. Der Markt für Computer könnte aufgrund von AI um das Zehnfache wachsen, was auch zu steigenden Aktienkursen der betroffenen Unternehmen führt.
1. Die Popularität von AI-Agenten sorgt für eine schnellere CPU-Nachfrage als erwartet
Das Aufkommen von AI-Agenten (z. B. intelligenten Assistenten, die automatisch Aufgaben ausführen können) hat zu einem starken Anstieg der CPU-Nachfrage geführt. Der CEO von Arm sagte, dass ursprünglich vorhergesagt wurde, dass sich die Anzahl der CPU-Kerne bei gleicher Energieaufnahme um das Vierfache erhöhen würde; heute sprechen alle von einer Verzehnfachung oder sogar Mehrfachung. Man hielt es bereits für aggressiv zu erwarten, dass der Gesamtumsatz auf dem CPU-Markt innerhalb von fünf Jahren die 120 Milliarden US-Dollar überschreitet – jetzt wird sogar davon ausgegangen, dass er sich verdoppeln könnte. Der Grund dafür ist, dass AI-Agenten CPUs benötigen, um Aufgaben zu verteilen und Daten zu verwalten sowie die kleinsten Einheiten der AI-Verarbeitung (z. B. „Tokens“) an die richtigen Stellen zu senden. Jedes Unternehmen, das CPUs herstellt, erkennt diesen starken Anstieg der Nachfrage; die genaue Verhältniszahl ist zwar noch unklar, aber sie wird definitiv weiter steigen.
2. Die Arm-Architektur – ein Gewinn auf beiden Ebenen (Energieeffizienz und Kundenbasis)
Cpus auf der Arm-Architektur (im Gegensatz zu den x86-Architekturen von Intel und AMD) sind sehr energieeffizient. Zum Beispiel leistet ein Arm-AGI-CPU bei gleicher Energieaufnahme doppelt so viel wie ein x86-CPU; in großen Rechenzentren kann die Verwendung solcher CPUs Kosten in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar einsparen. Immer mehr große Unternehmen entscheiden sich für Arm: Googles neunte Generation von TPUs basiert auf der Arm-Architektur, Amazons Graviton-Technologie entwickelt sich rasant, und auch Nvidias Vera-CPU sowie RTX-Spark-Chips verwenden die Arm-Architektur. Unternehmen wie Meta, OpenAI, Oracle und ByteDance sind Kunden von Arm; die erste Generation der AGI-CPU ist bereits in Massenproduktion, die zweite Generation befindet sich in Entwicklung, und die dritte Generation ist in Vorbereitung.
3. Eine deutliche Trennung der PC-Nutzungen: Entweder portabel oder mit hoher AI-Leistung
Die Nachfrage nach PCs hat sich in zwei Richtungen aufgeteilt: Einerseits werden Geräte gekauft, die wie große Handys mit Tastatur sind, über eine gute Akkulaufzeit verfügen und jederzeit online gehen können, um alltägliche Aufgaben zu erledigen; andererseits werden PCs mit hoher AI-Leistung benötigt, um AI-Agenten auszuführen oder Entwicklungsarbeiten durchzuführen. Nvidias RTX-Spark-Chips sind genau für diese Art von PCs konzipiert – sie ermöglichen es, große Modelle im Speicher zu speichern und den PC in einen „ständig laufenden AI-Agenten“ zu verwandeln. So kann man beispielsweise mit dem Handy jederzeit mit einem AI-Agenten im eigenen Zuhause oder Hotel kommunizieren; Aufgaben, die lokal berechnet werden können, müssen nicht mehr in der Cloud durchgeführt werden, was den Nutzen erheblich erhöht.
4. Betriebssysteme wurden nicht verdrängt – sie sind sogar wichtiger geworden
Manche befürchten, dass Betriebssysteme mit dem Aufkommen von AI-Agenten überflüssig werden. Huang Renxun widerspricht dieser Annahme: AI-Agenten benötigen verschiedene Tools (z. B. Büro- oder Designprogramme), die alle auf Betriebssystemen laufen – daher sind diese Systeme noch wichtiger als je zuvor. Windows wird beispielsweise weiterhin benötigt, da AI-Agenten die volle Funktionalität der Programme nutzen können (obwohl Menschen möglicherweise nur 10–20 % dieser Funktionen tatsächlich nutzen).
5. AI könnte den Markt um das Zehnfache vergrößern – und die Aktienkurse steigen
Huang Renxun prognostiziert, dass der Markt für Computer aufgrund von AI auf das Zehnfache wachsen könnte. Nach der Veröffentlichung des RTX Spark stiegen die Aktienkurse von Arm um 15 % und die von Nvidia um 6 %. Er bemerkte auch scherzhaft, dass sich die Arm-Aktien jedes Mal steigern, wenn Nvidia ein neues Produkt veröffentlicht; er habe früher sogar eigene Arm-Aktien verkauft, weil er Bargeld benötigte. Nvidia hat seine Lieferketten bereits im Voraus geplant – allerdings könnte die Nachfrage noch höher ausfallen als erwartet. Da Arm nur Lizenzen für seine Technologie verkauft, muss es sich keine Sorgen um die Lieferketten machen.
Die gesamte Nachricht vermittelt folgende Logik: Das Aufkommen von AI-Agenten führt zu einem starken Anstieg der CPU-Nachfrage; die Arm-Architektur profitiert aufgrund ihrer Energieeffizienz; dadurch ändern sich auch PCs und Betriebssysteme – letztendlich profitieren sowohl der Markt als auch die Aktienkurse der betroffenen Unternehmen. Für Laien lässt sich daraus folgern: In der Ära von AI werden CPUs immer wichtiger, und Unternehmen wie Arm und Nvidia ergreifen diese Chance.