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**Deutscher Titel:** „Rechnerbasierte Kooperation“ – Der Handel mit Energie im Spotmarkt beginnt – Werden die großen Internetunternehmen daran teilnehmen?

原文:“算电协同”电力现货交易开启,互联网大厂会跟吗?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die drei größten Datenzentren Chinas (Unicom Shaoguan, Mobile Guangzhou und Zhanjiang) haben erstmals über eine Plattform für virtuelle Kraftwerke an den Spotmarkt für Elektrizität teilgenommen und so die Möglichkeit geschaffen, ihre Rechenleistung entsprechend den Strompreisen anzupassen – sie passen die Zeit der Ausführung ihrer Aufgaben an, um Kosten zu sparen oder sogar Gewinne zu erzielen. Dies markiert einen Wandel von „starren Verbrauchern von Elektrizität“ zu „aktiven Teilnehmern am Energiemarkt“. Dadurch können sie nicht nur ihre Stromkosten senken, sondern auch durch die Unterstützung des Stromnetzes bei der Spitzenlastregulierung Geld verdienen. Allerdings müssen noch technische Herausforderungen sowie Regelungsfragen gelöst werden, bevor diese Entwicklung breiter verbreitet werden kann. Langfristig könnte dies zu systematischen Veränderungen am Strommarkt, in der Rechenleistungswirtschaft und in der Energiestruktur führen.

Erster Schritt: Der „Statuswechsel“ von „großen Stromverbrauchern“ zu „Energieteilnehmern“

Früher waren Datenzentren lediglich große Verbraucher von Elektrizität (im Jahr 2024 verbrauchten sie 166 Milliarden kWh, was 1,68 % des nationalen Gesamtverbrauchs entspricht; in Zukunft könnte dieser Anteil auf 3 % steigen). Die Stromkosten machten dabei 40–60 % der Betriebskosten aus, und die Zentren konnten nur passiv ihre Rechnungen bezahlen. Der Schlüssel zu diesem Schritt liegt nicht in der Erweiterung der Möglichkeiten zum Kauf von Elektrizität, sondern darin, dass die Datenzentren nun als „anpassbare Lasten“ am Strommarkt teilnehmen – sie werden somit von „Konsumenten, die nur Geld ausgeben“, zu Partnern, die dem Netz bei der Spitzenlastregulierung helfen. Beispielsweise können sie während der Hochzeiten des Stromnetzes nicht dringende Aufgaben (wie die Datensicherung im Hintergrund) vorübergehend stoppen, um Strom zu sparen, und in den Niedergängen wieder volle Leistung aufnehmen, wodurch sie sowohl Kosten einsparen als auch überschüssigen Strom verbrauchen können. Dies ist der Kern des Konzepts „Rechenleistung anpassen an die Strompreise“.

Wie spart und verdient man Geld?

Die Einnahmen der Datenzentren stammen aus zwei Quellen:

1. Spekulationen mit den Preisunterschieden: Bei hohen Strompreisen (z. B. tagsüber, wenn viel industrielle Elektrizität verbraucht wird) reduzieren sie die Ausführung nicht dringender Rechenaufgaben, kaufen weniger teures Elektrizität und können sogar überschüssige Kapazitäten an das Netz verkaufen, um den Preisunterschied zu nutzen. Bei niedrigen Strompreisen (z. B. nachts) starten sie alle Rechenaufgaben, um die Kosten pro Einheit zu senken.

2. Dienstleistungen für das Netz: In Zukunft können sie auch bei der Spitzenlastregulierung und dem Bedarfsmanagement helfen – beispielsweise indem sie schnell Lasten reduzieren, wenn das Netz plötzlich unter Strommangel leidet. Dadurch erhalten sie eine stabile Vergütung. Die zuvor ungenutzten Rechenressourcen werden so zu Geldverdienern.

Warum waren Unicom und Mobile die ersten?

Die Auswahl dieser drei Unternehmen lag daran, dass sie bereit waren, aktiv mitzumachen, und ihre anpassbaren Rechenlasten klar definiert waren. Große Internetunternehmen (wie Alibaba oder Tencent) haben bisher nicht teilgenommen – aus folgenden Gründen:

  • Starke Geschäftsanforderungen: Die Datenzentren dieser Unternehmen müssen Echtzeitdienste unterstützen (z. B. Chats über WeChat, Zahlungen im E-Commerce); diese Kernaufgaben können nicht einfach unterbrochen werden, und es ist technisch schwierig, „starre“ von „anpassbaren“ Lasten zu trennen.
  • Hochere technische Anforderungen: Es ist notwendig, die Stromversorgungsarchitektur zu modernisieren (z. B. mit Flüssigkühlung oder Hochspannungsdirect Current), um eine millisekundenschnelle Reaktion auf Preisänderungen zu ermöglichen – was kostspielig ist.
  • Unklare Regelungen: Nach dem Markteintritt werden die Stromkosten von festen Kosten zu „Risikofaktoren“; es gibt noch Unklarheiten bezüglich der Abrechnung und der Verantwortlichkeiten, weshalb große Unternehmen vorsichtig sind. Experten sagen jedoch, dass der Eintritt dieser Unternehmen nur eine Frage der Zeit ist.

Welche Hindernisse gibt es bei der Weiterverbreitung?

Um mehr Datenzentren einzubeziehen, müssen drei Hauptprobleme gelöst werden:

1. Trennung der Lasten: Wie kann man genau feststellen, welche Aufgaben unterbrochen werden können (z. B. Videoaufbereitungen) und welche nicht (z. B. Finanztransaktionen)? Das Problem liegt nicht darin, weniger Strom zu verbrauchen, sondern darin, die Stromverteilung gezielt zu steuern, ohne die Kerngeschäfte zu beeinträchtigen.

2. Unklare Regelungen: Als Marktteilnehmer müssen Datenzentren mit Schwankungen der Spotpreise, Strafen für Abweichungen und der Verteilung der Einnahmen umgehen. Die virtuellen Kraftwerke sind dafür verantwortlich, Vorhersagen zu treffen, die Ausführung zu koordinieren und Risiken zu kontrollieren; das Netz muss sicherstellen, dass die Anpassungen keine Gefahren darstellen – bisher gibt es jedoch keine klaren Regeln.

3 Interregionale Koordination: Beispielsweise fehlen standardisierte Verfahren für die Übertragung von Rechenleistung über Grenzen hinweg sowie einheitliche Servicevereinbarungen zwischen Kunden, Datenzentren und Netzwerken.

Langfristige Auswirkungen: Die Zusammenarbeit bei der Stromverteilung wird drei Bereiche verändern

Dies ist keine einfache Optimierung des Stromverbrauchs, sondern eine systematische Veränderung:

  • Strommarkt: Neue Marktteilnehmer (virtuelle Kraftwerke, Datenzentren) werden hinzukommen, was die Preissignale genauer und die Ressourcenallokation effizienter macht.
  • Rechenleistungswirtschaft: Der Stromverbrauch wird von passiv zu intelligent umgestaltet; Kosten können kontrolliert werden, ungenutzte Rechenkapazitäten können monetarisiert werden, und die Standortwahl von Datenzentren könnte sich ändern (z. B. in Gebieten mit reichlich erneuerbaren Energien und niedrigen Strompreisen).
  • Energiestruktur: Datenzentren können ihre Nutzung von Wind- und Solarenergie besser an die Erzeugungszeiten anpassen, was die Nutzung erneuerbarer Energien fördert und den Energiewandel vorantreibt.

Ob diese Entwicklung erfolgreich sein wird, hängt davon ab, ob es gelingt, Technologie, Regeln und Einnahmen in stabile Systeme zu integrieren – das ist auch die wichtigste Frage für alle Beobachter.

(Der gesamte Text wurde in verständliche Alltagssprache übersetzt, um auch Nicht-Finanzexperten den Zusammenhang und die Auswirkungen dieser Entwicklung leicht erklären zu können.)