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Google startet die größte Finanzierungsrunde seiner Geschichte: 80 Milliarden US-Dollar investiert in KI – Berkshire Hathaway folgt mit 10 Milliarden US-Dollar

原文:谷歌开启史上最大规模融资:800亿美元押注AI,伯克希尔跟注100亿

Zusammenfassung des Kerninhalts

Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, plant, durch eine Kapitalerhöhung 80 Milliarden US-Dollar zu beschaffen. Dabei investiert Berkshire Hathaway unter der Leitung von Warren Buffett direkt 10 Milliarden US-Dollar, um Google zu unterstützen. Das Geld wird hauptsächlich in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz (AI) investiert – beispielsweise in Server und Rechenzentren – da der Bedarf an AI-Diensten derzeit sehr hoch ist und die bestehenden Kapazitäten nicht ausreichen. Es handelt sich um die größte Kapitalerhöhung in der Geschichte von Google. Die Finanzierung erfolgt auf drei Weisen:

1. Eine öffentliche Platzierung von 30 Milliarden US-Dollar,

2. Eine schrittweise Veräußerung von weiteren 40 Milliarden US-Dollar in den nächsten Jahren,

3. Eine gezielte Ausgabe von 10 Milliarden US-Dollar an Buffett.

Google verzeichnet derzeit sehr gute Geschäftsergebnisse (Umsatzsteigerung um 22 %, Gewinnsteigerung um 81 %), doch es gibt auch Risiken: Sollte der Bedarf an AI nicht so hoch ausfallen wie erwartet, könnten die investierten Mittel verschwendet werden und der Gewinn beeinträchtigt werden. Zudem könnte diese große Kapitalerhöhung andere Technologieunternehmen, die sich auf den Markt bringen wollen (wie SpaceX), daran hindern, ihren Börsengang erfolgreich durchzuführen.

Detaillierte Analyse

#### 1. Warum jetzt dringend Geld investiert werden muss?

Google erklärt, dass der AI-Bereich in eine „Expansionsphase“ eintritt – der Bedarf von Unternehmen und Privatpersonen nach AI-Diensten übersteigt die vorhandene Angebotskapazität. Beispielsweise benötigen Dienste wie ChatGPT oder Google Gemini zahlreiche Server und Rechenzentren, die derzeit nicht ausreichen. Daher muss Google schnell weitere Infrastruktur aufbauen.

Die Zahlen belegen dies: Die Kapitalausgaben für den Ausbau (insbesondere für Rechenzentren) sollen im Jahr 2026 auf 180–190 Milliarden US-Dollar steigen – das ist das Doppelte des Wertes von 2025 (914 Milliarden US-Dollar). Auch im Jahr 2027 wird die Ausgaben weiter zunehmen. Die Kapitalerhöhung dient dazu, diese Investitionen zu finanzieren und die Wachstumschancen im AI-Bereich zu nutzen.

#### 2. Flexible Finanzierungsstrategie

Die Kapitalerhöhung erfolgt auf flexible Weise, um den Aktienkurs so wenig wie möglich zu beeinträchtigen:

  • Öffentliche Platzierung von 30 Milliarden US-Dollar: Google verkauft direkt an die Öffentlichkeit und erhält somit sofort 30 Milliarden US-Dollar.
  • Veräußerung zu Marktpreisen (ATM): In den nächsten drei Jahren (ab dem dritten Quartal 2026) werden weitere Aktien schrittweise verkauft, wobei der Verkaufszeitpunkt je nach Marktsituation angepasst wird, um einen plötzlichen starken Rückgang des Aktienkurses zu vermeiden.
  • Gezielte Ausgabe von 10 Milliarden US-Dollar an Buffett: Die Aktien werden direkt an Berkshire Hathaway verkauft, ohne eine öffentliche Anzeige. Dadurch erhält Google das Ansehen von Buffett und stärkt das Vertrauen der Anleger („Wenn selbst ein Großunternehmer investiert, können Sie beruhigt kaufen“).

Buffett hat seit dem dritten Quartal letzten Jahres begonnen, Google-Aktien zu kaufen; seine aktuelle Position im Wert von 15,6 Milliarden US-Dollar ist seine siebtgrößte Investition. Offensichtlich ist er von den Zukunftsperspektiven von Google im AI-Bereich überzeugt.

#### 3. Google verfügt über solide Grundlagen für die Kapitalerhöhung

Google benötigt das Geld nicht, weil es finanziell knapp wäre, sondern um das Investitions- und Finanzierungsverhältnis auszugleichen:

  • Im vergangenen Jahr betrug der operative Cashflow (das Geld, das durch normale Geschäftsaktivitäten erzielt wurde) 174 Milliarden US-Dollar – mehr als die Höhe der Kapitalerhöhung.
  • Der Umsatz im ersten Quartal lag bei 109,9 Milliarden US-Dollar (Zuwachs um 22 %), der Nettogewinn bei 62,5 Milliarden US-Dollar (Zuwachs um 81 %).
  • Der Aktienkurs hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt; das Marktvolumen beträgt 4,56 Billionen US-Dollar – Google ist damit weltweit an zweiter Stelle (nach Apple).

Die Kapitalerhöhung dient dazu, weitere Mittel in den AI-Bereich zu investieren und die eigenen Vorteile zu stärken.

#### 4. Nicht zu vernachlässigende Risiken

Sollte der Bedarf an AI nicht so hoch ausfallen wie erwartet, könnte Google unter Druck geraten: Unternehmen könnten die Kosten für AI-Dienste als zu hoch empfinden oder die Nutzer könnten diese Dienste irgendwann nicht mehr nutzen. In diesem Fall wären die investierten Mittel verschwendet und der Gewinn würde sinken.

Google räumt dieses Risiko ein: „Sollte der Bedarf an AI-Diensten nicht erfüllt werden, könnte das den Gewinn Druck ausüben.“ Die 80 Milliarden US-Dollar stellen somit sowohl eine Chance als auch ein Risiko dar.

#### 5. Auswirkungen auf die IPOs anderer Technologieunternehmen

Da die Geldmittel der Anleger begrenzt sind, könnte Google durch seine Kapitalerhöhung andere Unternehmen, die sich auf den Markt bringen wollen (wie SpaceX, Anthropic oder OpenAI), daran hindern, genügend Kapital zu beschaffen. Analysten warnen: „Der Wettbewerb um Börsengänge ist ohnehin intensiv; eine solche große Kapitalerhöhung von Google könnte die IPO-Prozesse dieser Unternehmen verzögern oder deren Aktienpreise senken.“

Fazit

Googles Kapitalerhöhung ist ein Zeichen des „Rüstungswettlaufs“ im AI-Zeitalter: Mit 80 Milliarden US-Dollar will Google die Infrastruktur für künstliche Intelligenz ausbauen und die Führungsposition in diesem Bereich sichern. Buffett unterstützt Google dabei – doch es gilt auch, das Risiko zu beachten, dass der Bedarf an AI nicht so hoch ausfallen könnte wie erwartet. Zudem könnte dies die Chancen anderer Technologieunternehmen auf einen Börsengang beeinträchtigen. Für Laien zeigt diese Nachricht deutlich, wie heiß der Markt für künstliche Intelligenz ist: Selbst Großkonzerne investieren massiv – das zeigt, dass AI tatsächlich die zukünftige Entwicklungsperspektive darstellt.