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Hinter den Gerüchten über die Verschärfung der Auslandstätigkeit von BD: Wohin entwickelt sich der Verkauf innovativer Medikamente in einer frühen Entwicklungsphase?

原文:BD出海收紧传言背后:创新药“卖青苗”走向何方?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Am 28. Mai führten Gerüchte über eine Verschärfung der Prüfung von Transaktionen im Bereich des BD-Handels (Lizenzübertragungen) für innovative Medikamente in China sowie Bedenken hinsichtlich des US-Gesetzes COINS, das die Biotechnologiebranche einschränken könnte, zu einem starken Rückgang des Aktiensegments für innovative Medikamente an der A-Börse. Die Branche ist allgemein der Ansicht, dass diese Gerüchte vielleicht übertrieben wurden. Der BD-Handel stellt jedoch eine „Lebenslinie“ für inländische innovative Medikamente dar – er ist die wichtigste Quelle von Finanzmitteln (man spricht dabei vom Verkauf junger Pflanzen, also dem Tausch von Rechten im Ausland gegen Geld). Hinter den Gerüchten stecken auch praktische Überlegungen bezüglich technischer Sicherheit und des Verlusts staatlicher Vermögenswerte. Experten empfehlen jedoch keine pauschalen Regelungen und sehen die Lösung in einer gezielten Steuerung sowie einer Reform des inländischen Zahlungssystems.

I. Der BD-Handel als „Rettungsanker“ für innovative Medikamente: Warum fürchten alle, diesen Weg zu blockieren?

Der BD-Handel bedeutet im Grunde genommen, die Rechte an neuen Medikamenten an ausländische Unternehmen zu verkaufen, um Geld zu verdienen. Für inländische innovative Pharmaunternehmen ist dies der wichtigste Finanzierungsweg:

  • Enge Finanzierungsmöglichkeiten: Die Kapitalzufuhr auf dem Primärmarkt (für nicht börsennotierte Unternehmen) ist begrenzt; IPOs und weitere Kapitalerhöhungen reichen nicht aus. Im ersten Quartal 2026 wurden durch BD-Transaktionen 3,4 Milliarden US-Dollar (ca. 23,8 Milliarden Yuan) eingenommen, während die Einnahmen durch IPOs und weitere Kapitalerhöhungen an der A- und H-Börse nur etwa 14 Milliarden Yuan betrugen – das sind 1,7 Mal so viel.
  • Zu kleiner inländischer Markt: Die Krankenkassen drücken die Preise stark; ein Medikament kann im Inland höchstens 3 Milliarden Yuan einbringen, während ausländische Spitzenmedikamente bis zu 30 Milliarden US-Dollar erzielen können (ein Unterschied von 100-fach). Ohne den Verkauf von Rechten im Ausland könnten neue Medikamente ungenutzt bleiben.
  • Einfluss auf das Investorenvertrauen: Wenn der BD-Handel blockiert wird, könnte Kapital abziehen und der gerade wieder anlaufende Primärmarkt erneut kühlen. Daher ist die Aussage „Ohne Auslandstätigkeit gibt es keinen Erfolg“ keine Übertreibung, sondern eine reale Herausforderung.

II. Streitpunkt: Ist es der Verkauf von Medikamenten oder des Technologieportals?

Das zentrale Thema der Gerüchte ist die Frage, ob China wichtige Technologieplattformen an ausländische Unternehmen verkaufen könnte. Die Meinungen sind geteilt:

  • Gegner: Einige Kooperationen beinhalten nicht nur den Verkauf von Medikamenten, sondern auch die Übertragung der gesamten Forschungs- und Entwicklungsplattform an ausländische Unternehmen; China könnte dadurch zu einer „Auslandsforschungsabteilung“ werden.
  • Befürworter: Plattform und Medikament sind miteinander verbunden; eine separate Verkauf von Plattformen findet kaum Interesse. Die meisten BD-Transaktionen beziehen sich auf den Verkauf der Rechte an bestimmten neuen Medikamenten, nicht auf grundlegende Technologien (wie ADC oder zentrale Werkzeuge für Zweitantikörper). Eine allgemeine Beschränkung würde alle Möglichkeiten für inländische Innovationen im Ausland blockieren und wäre schädlich.

III. Die Gerüchte basieren auf drei realen Bedenken

Obwohl die Gerüchte vielleicht übertrieben sind, haben die Regulierungsbehörden berechtigte Sorgen:

1. Ausfluss wichtiger Technologien: Technologien wie neue Generationen von ADCs oder Gentherapieverfahren könnten in ausländische Hände fallen, insbesondere wenn mehrere Kernprodukte auf derselben Plattform entwickelt werden und an dasselbe ausländische Unternehmen verkauft werden.

2 Risiko des Verlusts staatlichen Vermögens: Einige neue Medikamente wurden früher mit staatlichen Mitteln (z. B. durch spezielle Förderprogramme) oder lokalen Regierungen finanziert; ein Verkauf zu niedrigen Preisen an ausländische Unternehmen könnte zu einem Verlust von Staatsvermögen führen.

3 Internationale Strategien: Die USA versuchen mit dem COINS-Gesetz, die chinesische Biotechnologiebranche einzuschränken; auch die EU und Japan überprüfen den Export ihrer eigenen biotechnologischen Produkte. China hat bisher kaum Beschränkungen eingeführt; nun wird ein System geschaffen, um im Verhandlungsprozess gleichberechtigt reagieren zu können.

IV. Die Lösung für innovative Medikamente: Nicht Blockade, sondern gezielte Steuerung und Stärkung der inländischen Infrastruktur

Experten sind sich einig, dass keine pauschalen Beschränkungen des BD-Handels erforderlich sind. Die richtige Vorgehensweise ist:

1. Förderung des Auslandsmarketings von Produkten – der Verkauf von Medikamentenrechten ist positiv und sollte unterstützt werden; nur Transaktionen, die Kerntechnologien oder Kontrollrechte betreffen, sollten reguliert werden.

2. Reform des Krankenkassenzahlungssystems: Die aktuellen Bedingungen erlauben es inländischen Unternehmen kaum, Gewinne zu erzielen; daher müssen sie ihre Produkte im Ausland vermarkten. Es ist wichtig, einen angemessenen Gewinnspielraum für innovative Medikamente zu schaffen, damit der inländische Markt die Unternehmen unterstützen kann.

3 Differenzierte politische Regelungen: Nicht alle BD-Transaktionen sollten gleich behandelt werden; die meisten sind kommerzieller Natur und sollten unterschiedlich reguliert werden.

4 Beharrlichkeit bei den Maßnahmen: Eine vollständige Blockade des BD-Handels ist unwahrscheinlich – sowohl aus technischen (die Plattform und das Medikament sind untrennbar) als auch wirtschaftlichen Gründen (die Unternehmen würden sonst nicht überleben können).

Fazit: Die Zukunft der chinesischen Biotechnologiebranche

Die Situation der inländischen innovativen Pharmaindustrie ist heikel: Einerseits erreichen die Auslandstätigkeiten neue Höchststände, was das internationale Ansehen chinesischer Wissenschaftler und Ingenieure zeigt; andererseits behindert ein veraltetes Zahlungssystem sowie geopolitische Spannungen die Entwicklung der Industrie. Soll China weiterhin Rechte im Ausland verkaufen, um zu überleben – oder soll es sich auf den inländischen Markt konzentrieren, um die Unternehmen zu stärken? Es handelt sich nicht nur um eine technische Frage, sondern um eine strategische Entscheidung für die Zukunft der Industrie. Jedenfalls ist eine vollständige Blockade des BD-Handels keine Lösung.