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**„In fünf Jahren mehr als 3 Millionen Menschen weniger!“ – Während die japanische Bevölkerung rasant abnimmt, erhöht Takashi Hayashino die Zugangsbarrieren für ausländisches Fachpersonal.** *(„In five years, over 3 million fewer people… While Japan’s population is declining rapidly, Takashi Hayashino raises the barriers for foreign professionals.“)*

原文:五年减少超300万人!日本人口骤降之际,高市早苗抬高外来人才准入门槛

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die japanische Bevölkerung erlebt den größten Rückgang seit einem Jahrhundert: In fünf Jahren ist die Zahl der Einwohner um 3,097 Millionen gesunken, was einer jährlichen Durchschnittsrückgangsrate von 0,5% entspricht (vorher 0,15%). Regional gesehen verzeichneten alle Regionen außer Tokio und Okinawa einen Bevölkerungsrückgang – sogar die Gebiete rund um die Metropolregion Tokio (Saitama, Chiba) zeigen erstmals einen Rückgang. Die Zahl der älteren Menschen, die alleine leben, nimmt zu; die durchschnittliche Größe einer Familie liegt auf einem historischen Tiefstand. Obwohl die lokalen Regierungen behaupten, das Bevölkerungsproblem lösen zu wollen, erhöhen sie tatsächlich die Kosten für Ausländervisa erheblich – was im Widerspruch zum Bedarf nach Arbeitskräften steht.

I. Der Bevölkerungsrückgang beschleunigt sich

Die neuesten Zahlen sind wirklich alarmierend: Die Gesamtbevölkerung wird bis 2025 auf 123 Millionen sinken, was einem Rückgang von 3,097 Millionen entspricht (2,5%). Der Rückgang ist der größte seit Beginn der Statistik. Noch beunruhigender ist die Geschwindigkeit: Während es in den vorherigen fünf Jahren jährlich durchschnittlich zu einem Rückgang von 0,15% kam, liegt er jetzt bei 0,5%, was einem jährlichen Verlust von mehr als 600.000 Menschen entspricht. Seit dem Höchststand von 128 Millionen im Jahr 2010 sind bereits 5 Millionen Einwohner verschwunden – das entspricht der Bevölkerung einer mittelgroßen Stadt. Der Hauptgrund für diesen schnellen Rückgang ist die hohe Altersstruktur und die geringe Geburtenrate: Junge Menschen ziehen es vor, keine Kinder zu bekommen, und ältere Menschen sterben schneller als Neugeborene – das Phänomen wird als „Alters- und Geburtenrückgang“ bezeichnet.

II. Selbst die Metropolregion kann die Bevölkerung nicht halten

Früher galt die Umgebung von Tokio als attraktiv für junge Menschen, doch die neuen Daten widerlegen diesen Eindruck: Außer der Präfektur Tokio und der Präfektur Okinawa ist die Bevölkerung in allen anderen Regionen rückläufig. Beispielsweise ist die Bevölkerung in der Präfektur Akita um 8,1% gesunken (von 960.000 auf 880.000); Experten prognostizieren, dass sie bis 2050 unter 600.000 Einwohnern liegen könnte. Überraschenderweise verzeichnen auch die Präfekturen Saitama und Chiba in der Metropolregion Tokio erstmals einen Bevölkerungsrückgang – selbst wichtige Industriegebiete wie Yokohama (Stützpunkte von Nissan und Mitsubishi) sowie die Heimatpräfektur von Toyota, Aichi, sind betroffen. Dies zeigt, dass junge Menschen die Industrie nicht mehr attraktiv finden.

III. Immer mehr ältere Menschen leben alleine – Familien werden kleiner

Obwohl die Gesamtbevölkerung abnimmt, steigt die Anzahl der Haushalte auf 57,12 Millionen. Warum? Weil es immer mehr „kleine Familien“ gibt, insbesondere solche mit allein lebenden älteren Menschen. Laut Statistiken leben 8,553 Millionen Menschen über 65 Jahren alleine; das entspricht 15% aller Haushalte – fast jeder siebte Haushalt besteht aus einer allein lebenden Person. Bis 2050 könnte diese Zahl auf 10,84 Millionen steigen, was nahe der Hälfte aller Einzelhaushalte entspricht. Die durchschnittliche Größe eines Haushalts beträgt nur noch 2,15 Personen – das sind meistens Ehepaare ohne Kinder. Hinter diesem Trend steht die zunehmende Alterung der Bevölkerung: Derzeit machen ältere Menschen 29,4% der japanischen Bevölkerung aus; bis 2050 könnte dieser Anteil auf 37,1% steigen – fast jeder Dritte Japaner wird dann über 65 Jahre alt sein. Die Pflegebelastung wird dadurch weiter zunehmen.

IV. Die Regierung spricht von Lösungen, handelt jedoch gegen die Bevölkerungsprobleme

Premierminister Kōichi Toshihiko bezeichnet den Bevölkerungsrückgang als „größtes Problem“, doch seine Maßnahmen sind wenig überzeugend. Der für Bevölkerungsfragen zuständige Minister ist gleichzeitig mit mehreren anderen Themen wie Territorialstreitigkeiten und Lebensmittelsicherheit beschäftigt und kommt kaum dazu, sich um diese Probleme zu kümmern. Noch absurder ist die Erhöhung der Kosten für Ausländervisa: Die Gebühr für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung stieg von 10.000 Yen (ca. 428 Yuan) auf 200.000 Yen (ca. 8.550 Yuan), was einem Anstieg um das Neunzehnfache entspricht! In Japan leben derzeit etwa 4 Millionen Ausländer, die hauptsächlich in Branchen wie der Industrie, Gastronomie und IT arbeiten. Die Erhöhung der Kosten wirkt sich negativ auf deren Verbleib aus. Während andere Länder versuchen, Talente anzuziehen, tut Japan genau das Gegenteil – ist das nicht ein Hindernis für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der japanischen Wirtschaft?

Fazit

Das Bevölkerungsproblem in Japan hat sich von einem langsamen auf einen schnellen Rückgang entwickelt; Regionen, Familien und die Industrie sind alle betroffen. Wenn die Regierung keine wirklichen Lösungen findet (z. B. durch die Anziehung junger Menschen und die Behandlung der Bedürfnisse ausländischer Arbeitnehmer), werden die Probleme nur noch größer: Es könnte zu einem Mangel an Arbeitskräften in den Regionen kommen, und die Pflegebelastung wird die Gesellschaft überlasten. Die aktuellen Zahlen sind ein Warnsignal für Japan – ob das Land daraus lernen wird, hängt davon ab, ob die Politik entsprechend reagiert.