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**Collective Rally: Kann der MLCC-Sektor die Super-Kursentwicklung des Speichersektors nachahmen?**

原文:集体狂飙,MLCC板块能否复刻存储的超级行情?

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit ist der MLCC-Sektor an den A-Aktien extrem im Aufschwung: Der Sektorindex hat sich seit April fast verdoppelt, und die Aktien von Marktführern wie Fenghua High-Tech und Sanhuan Group haben sich seit Mai mehr als verdoppelt und sogar neue Höchststände erreicht. Der Grund dafür ist der explosionsartige Anstieg der Nachfrage nach AI-Servern, was zu einem deutlichen Anstieg sowohl des Verbrauchs als auch der Preise für MLCCs geführt hat – die in AI-Servern verwendeten MLCCs sind etwa zehnmal so zahlreich wie in herkömmlichen Servern. Der Wert einer einzelnen Servereinheit ist dabei von einigen tausend US-Dollar auf über 20.000 US-Dollar gestiegen. Globale Konzerne (Murata, Samsung) haben überfüllte Bestellungen und planen außerdem Preiserhöhungen sowie Erweiterungen ihrer Produktionskapazitäten. Die Frage, die sich der Markt stellt, ist: Können MLCCs genauso wie Speicherchips von „zyklischen Aktien mit steigenden und fallenden Preisen“ zu „Wachstumsaktien mit langfristigem Wachstum“ werden? Auch inländische Hersteller nutzen die Gelegenheit, Marktanteile zu gewinnen und auf den Hochsektor vorzudringen.

1. Wie stark ist der Anstieg des MLCC-Sektors wirklich?

Am 2. Juni stieg der MLCC-Sektor an einem Tag um mehr als 9%; Dalikepu erreichte einen Limitanstieg von 20 Prozent, Fenghua High-Tech um mehr als 8 Prozent – viele weitere Aktien erzielten ebenfalls Limitanstiege. Noch bemerkenswerter ist:

  • Fenghua High-Tech stieg von 24,81 Yuan am 6. Mai auf 59,91 Yuan innerhalb von 20 Tagen (ein Anstieg um 138%) und erreichte damit einen neuen Höchststand;
  • Sanhuan Group ist seit April um 155% gestiegen, wobei das Gesamtmarktvolumen die Marke von 250 Milliarden Yuan überschritten hat;
  • Der MLCC-Index von Eastmoney ist seit April um 94% gestiegen und fast verdoppelt sich.

Allerdings warnte Torch Electronics vor Risiken: Die selbst hergestellten MLCCs machen nur 17 Prozent des Umsatzes aus, und die damit verbundenen Geschäftsaktivitäten befinden sich noch in der Entwicklung – daher hat dies nur geringe Auswirkungen auf die Ergebnisse. Investoren sollten nicht blind nach höheren Kursen greifen.

2. Warum sind MLCCs aufgrund von AI so gefragt?

Der Verbrauch ist um das Zehnfache gestiegen, der Wert um das Siebenfache.

MLCCs dienen als „kleine Kondensatoren“ in elektronischen Geräten und sorgen für eine stabile Stromversorgung. Die Nachfrage nach MLCCs in AI-Servern ist exponentiell angestiegen:

  • Erhöhter Verbrauch: Herkömmliche Server verwenden 1.800–2.500 MLCCs pro Einheit, während AI-Server mit acht Grafikkarten bis zu 20.000 MLCCs benötigen (ein Anstieg um das 8- bis 11-fache); mit dem neuen NVIDIA-Architekturkonzept Rubin wird der Verbrauch pro Platine sogar auf 12.000 MLCCs erhöht.
  • Steigernder Wert: Der Wert einer einzelnen Servereinheit mit MLCCs ist von 3.000 US-Dollar in der H100-Ära auf 12.000 US-Dollar für das Modell GB200 und schließlich auf 22.000 US-Dollar für das Modell RubinVR200 gestiegen (ein Anstieg um mehr als das Siebenfache); bis 2027 könnte dieser Wert sogar über 40.000 US-Dollar liegen.
  • Mangel an Hochendprodukten: AI-Server benötigen MLCCs, die kleiner sind, eine höhere Leistung aufweisen und hitzebeständig sind – diese hochwertigen Produkte sind derzeit besonders knapp.

3. Globale Konzerne sind überlastet: Überfüllte Bestellungen, Preiserhöhungen und Erweiterungen

Die Aktivitäten der weltweit führenden MLCC-Hersteller belegen die hohe Nachfrage nach diesen Produkten:

  • Japanisches Murata: Die AI-bezogenen Bestellungen übersteigen die Produktionskapazitäten um das Doppelte; die Gesamtnutzungsrate liegt bei 90–95%. Für das Jahr 2026 sind Preiserhöhungen von 5–10% für die Produkte sowie ein Umsatzanstieg von 85–90% geplant, zusätzlich werden 80 Milliarden Yen in Erweiterungen der Hochkapazitäten investiert.
  • Südkoreanisches Samsung Electro-Mechanics: Der Umsatz aus AI-Servern ist im ersten Quartal stark gestiegen; das Unternehmen betont, dass die Nachfrage nach hochwertigen Produkten weiter steigen wird und der Mangel an Angeboten nicht abnehmen wird, weshalb Preiserhöhungen von 5–10% erforderlich sind.

Kurz gesagt: Die Konzerne können die zahlreichen Bestellungen nicht alleine bewältigen und müssen daher Preise erhöhen sowie Investitionen in Erweiterungen tätigen.

4. Kann sich der „Wachstumsmythos“ der Speicherchips wiederholen?

Ob dies möglich ist, hängt von der Nachhaltigkeit der Nachfrage ab. Früher waren Speicherchips als „zyklische Aktien“ mit schwankenden Preisen bekannt; jedoch hat sich die Nachfrage nach HBM (hochwertigem Speicher) durch den Aufschwung der KI-Branche kontinuierlich erhöht, wodurch Speicherchips zu Wachstumsaktien wurden. Auch MLCCs haben nun die gleiche Chance:

  • Ähnliche Entwicklung wie bei Speichern: Hochwertige MLCCs benötigen mehr Produktionskapazitäten als herkömmliche Produkte; ausländische Konzerne priorisieren die Produktion von hochwertigen Produkten, was zu einem Mangel auf dem mittleren und niedrigen Markt führt – es handelt sich dabei nicht um einen traditionellen „Lagerausgleich“, sondern um eine strukturelle Lücke.
  • Zukunftstrend: Branchenanalysten prognostizieren, dass MLCCs in Zukunft auf dem Hochsektor knapp sein werden, während der Markt für mittlere und niedrige Produkte stabil bleibt. Die Preise für hochwertige AI- und Automotive-MLCCs werden langfristig steigen, während die Preise für mittlere und niedrige Produkte kaum variieren werden. Wenn die Nachfrage nach AI weiterhin anhält, könnten MLCCs ihren Zyklus hinter sich lassen und zu Wachstumsaktien werden.

5. Chancen für inländische Hersteller: Marktanteile gewinnen und auf den Hochsektor vordringen

Die Konzentration der ausländischen Konzerne auf hochwertige AI-Produkte eröffnet inländischen Herstellern zwei Möglichkeiten:

1. Marktanteile am mittleren und niedrigen Segment erobern: Da die Ausländer ihre Kapazitäten auf den Hochsektor verlagern, entstehen freie Marktanteile für inländische Hersteller.

2. Auf hochwertige Produkte setzen: Angesichts steigender Preise verbessern sich die Gewinne der inländischen Hersteller; sie können zusätzlich in die Entwicklung von MLCCs für AI-Server und Automotive-Anwendungen investieren. Beispielsweise erweitert Fenghua High-Tech seine Produktion von Hochleistungs-Widerständen und -Induktoren, während Guoci Materials die Produktion von MLCC-Pulvern für AI-Server ausbaut.

Wenn inländische Hersteller es schaffen, die Hochtechnologie zu meistern, könnten ihre Geschäftsergebnisse erheblich steigen.

Fazit

MLCCs sind derzeit aufgrund der starken Nachfrage nach AI-Applikationen sehr gefragt – doch es gibt auch Risiken zu berücksichtigen. Langfristig gesehen ist die Nachfrage nach hochwertigen MLCCs durch den Aufschwung der KI-Branche stabil. Wenn inländische Hersteller diese Chance nutzen können, könnten sie gute Entwicklungschancen haben. Investoren sollten jedoch rational vorgehen und nicht nur auf kurzfristige Kursanstiege achten.