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Warum ist die Zahl der Anmeldungen für die Hochschulzugangsprüfung rückläufig?

原文:高考报名人数为什么会下降?

Zusammenfassung der Kerninhalte:

Die Anzahl der Bewerber für die Hochschulaufnahmeprüfung im Jahr 2026 betrug 12,9 Millionen – ein Rückgang um 450.000 gegenüber dem Vorjahr. Obwohl dies mit der Zahl der Neugeborenen vor 18 Jahren (2008) übereinstimmt, ist die Gesamtzahl der Bewerber dennoch gesunken. Hauptgründe dafür sind Veränderungen in der Hochschulzulassungsstruktur, eine Verringerung der Anzahl der Wiederholungsschüler sowie ein Nachlassen des Glaubens an die Bedeutung von akademischen Abschlüssen. Es handelt sich um einen kurzfristigen Trend; in den nächsten acht Jahren wird die Zahl der Bewerber weiter steigen (mit einem Höhepunkt im Jahr 2034). Dennoch müssen Hochschulen ihre Lehrfächer und Ausbildungsmethoden frühzeitig anpassen, um den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden.

Detaillierte Erklärung:

#### 1. Mehr Schulalter – weniger Bewerber: Das Problem liegt in der „Zulassungsstruktur“

Die Hochschulaufnahmeprüfung im Jahr 2026 wurde von Kindern abgelegt, die 2008 geboren wurden (insgesamt 10,68 Millionen, mehr als in den beiden Jahren zuvor). Trotz eines wachsenden Schulalters ist die Zahl der Bewerber gesunken. Der Schlüssel liegt in der Hochschulzulassungsstruktur vor drei Jahren: Die Anzahl der Aufnahmen an allgemeinen weiterführenden Schulen stieg um 200.000, während die Anzahl der Aufnahmen an berufsbildenden Schulen um 300.000 sank – insgesamt ergab sich somit ein Rückgang von 100.000 Bewerbern.

(Hinweis: Die Statistikbehörde hat im Jahr 2023 die Berufsschulen in die Zählung der berufsbildenden Schulen einbezogen, was zu einem scheinbaren Anstieg der Daten führte. Tatsächlich ist die Zahl der für die Hochschulaufnahmeprüfung relevanten Berufsschüler jedoch gesunken, was die Basis der schulpflichtigen Bewerber verringert hat.)

#### 2. Weniger Wiederholungsschüler – Reformen der Prüfungsfragen und höhere Studiengebühren schrecken viele ab

In vielen Provinzen und Städten ist die Zahl der Wiederholungsschüler zurückgegangen (z. B. um 40.000 in einer südlichen Provinz, was einem Drittel der Vorjahreswerte entspricht). Es gibt zwei Hauptgründe dafür:

  • Reformen der Prüfungsfragen: Seit 2022 sind die Prüfungen offener und flexibler; das Auswendiglernen sowie das mechanische Üben von Fragen werden weniger gefordert. Für Schüler, die ihre Noten durch intensives Lernen verbessern wollten, ist die Wiederholung der Prüfung riskanter geworden.
  • Steigende Kosten für die Wiederholung des Schulbesuchs: Öffentliche Schulen erlauben keine Aufnahme von Wiederholungsschülern; diese müssen an privaten Schulen studieren, deren Gebühren viele Familien sich nicht leisten können – daher geben sie auf.

#### 3. Berufsschüler wollen nicht unbedingt zur Universität: Der Glaube an akademische Abschlüsse nimmt ab

Es gibt zwei Arten von Bewerbern für die Hochschulaufnahmeprüfung: Schüler, die an allgemeinen weiterführenden Schulen studieren (Prüfung im Juni), und solche, die an berufsbildenden Schulen studieren. Inzwischen entscheiden sich immer mehr Berufsschüler dafür, direkt in den Arbeitsmarkt einzutreten:

  • Praktischerer Berufsbildungsweg: Die Verbindung zwischen Berufsbildung und Industrie ist stärker geworden, was die Beschäftigungschancen verbessert.
  • Überfluss an Universitätsabsolventen: Die Brutto-Hochschulzugangsrate lag im Jahr 2024 bei 60,8 % – 60 Prozent der 18-Jährigen gehen ins College. Viele Universitätsabsolventen finden keine guten Arbeitsplätze. Daher streben Berufsschüler nicht mehr nur nach einem akademischen Abschluss und entscheiden sich dafür, zunächst eine geeignete Arbeit zu suchen und später durch Weiterbildung ihre Fähigkeiten zu erweitern – dies ist ein Zeichen des sozialen Fortschritts.

#### 4. Kurzfristiger Rückgang als kleiner Schwank: In der Langzeit wird die Zahl der Bewerber weiter steigen

Der aktuelle Rückgang ist ein normaler Trend; in den nächsten acht Jahren wird die Zahl der Bewerber weiter zunehmen (mit einem Höhepunkt im Jahr 2034). Dennoch müssen Hochschulen vorsichtig sein: Jedes Jahr erreichen mehr Universitätsabsolventen neue Rekordzahlen (insgesamt über 12,7 Millionen plus mehr als 13 Millionen Auslandsstudierende). Wenn Hochschulen ihre Lehrfächer und Ausbildungsmethoden nicht anpassen, um die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen, werden sie in Zukunft mit dem Doppelproblem konfrontiert sein, dass es zu wenige Bewerber und zu viele Arbeitslose gibt.

Fazit

Der Rückgang der Anzahl der Hochschulaufnahmebewerber ist vorübergehend. Die dahinterstehenden Trends – wie die Rationalisierung des Bildungswunsches und der Aufstieg der berufsbildenden Ausbildung – verdienen jedoch Aufmerksamkeit. Hochschulen sollten diese Chance nutzen, um ihre Ausrichtung anzupassen, um zukünftig vom Markt nicht ausgeschlossen zu werden. Für die meisten Menschen ist ein akademischer Abschluss nicht mehr der einzige Weg; es ist wichtiger, einen Entwicklungsweg zu finden, der zu ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen passt.