虎嗅

**Deutscher Titel:** Große Handyhersteller interessieren sich für Dajiangs „Geldquelle“ **Beschreibung:** Der deutsche Titel spiegelt die aktuelle Nachricht von großen Handyherstellern wider, die an den finanziellen Ressourcen des chinesischen Unternehmens Dajiang interessiert sind. Dajiang ist bekannt für seine innovative Technologie und seine Position als Marktführer in bestimmten Bereichen der Kamera- und Drohnenindustrie. Der Begriff „Geldquelle“ („Cash Cow“) wird in der Wirtschaftsjo

原文:手机大厂,盯上大疆的现金奶牛

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die Gimbal-Kameras der DJI Pocket-Serie sind aufgrund der Bedürfnisse des Vlog-Generierens zu einem „Wunderwerk“ geworden, mit dem normale Menschen Videos aufnehmen können. Hersteller von Smartphones (wie vivo, OPPO, Xiaomi) sowie professionelle Bildmarken (wie YeShi, Canon) haben sich diesem hochwachsenden und profitablen Markt angeschlossen, um DJIs Monopolstellung herauszufordern. Obwohl alle Seiten ihre eigenen Vorteile haben, stehen sie auch vor Herausforderungen wie den technischen Barrieren von DJI und den Gewohnheiten der Nutzer. Dies hat zu einer Diskussion darüber geführt, ob die nächste Generation von mobilen Bildaufnahmegeräten entweder als eigenständige Gimbal-Kameras oder als integrierte Funktionen in Smartphones erscheinen wird.

Warum sind DJI Pocket-Kameras die bevorzugte Wahl für Vlogger?

Was bereitet normalen Menschen beim Videoaufnehmen die größten Schwierigkeiten? Unstabile Aufnahmen mit Smartphones und Nervosität beim Fotografieren sowie die komplizierte Bedienung von Spiegelreflexkameras. Die DJI Pocket-Kameras lösen genau diese Probleme:

  • Leichtgewichtigkeit + intelligente Verfolgung: Wie das Mädchen Wu Yijie aus Shenzhen feststellte, ist die Pocket3 leichter als ihr Smartphone und kann Personen automatisch verfolgen, sodass die Bildqualität beim Gehen immer stabil bleibt – im Gegensatz zu Smartphones, bei denen die Aufnahmen oft steif wirken.
  • Einfache Bedienung: Medienmitarbeiter wie „Jia He“ verwenden die Pocket2, um Dokumentationen aufzunehmen. Für Bewegungsverzögerungen sind keine Schienen oder dreieckigen Geräte erforderlich; mit einem Verlängerungsstab kann man sogar den Boden eines Brunnens filmen – das ist viel einfacher als bei Spiegelreflexkameras. Zudem lassen sich die Aufnahmen in weniger als 20 Stunden mit nur einem Knopfverfahren bearbeiten, sodass auch Anfänger schnell Ergebnisse erzielen können.
  • Breite Anwendungsmöglichkeiten: Für die Begleitung von Unterhaltungsshows oder Liebesgeschichten müssen keine großen Geräte getragen werden; feste Kamerapositionen ersetzen in solchen Fällen herkömmliche Kameras (außer für Nahaufnahmen, bei denen Teleobjektive benötigt werden), was fast alle nicht-professionellen Aufnahmeverlangungen erfüllt.

Warum stürzen sich Smartphone-Hersteller auf Gimbal-Kameras?

Der Smartphone-Markt ist bereits in einer Phase des Rückgangs (Prognose: Absatzrückgang von 13,9% im Jahr 2026), während Gimbal-Kameras ein schnell wachsendes „neues Blaue Meer“ darstellen:

  • Markterträge + hohe Gewinnmargen: Jeder zusätzliche Milliard von短视频-Nutzern führt zu einem Anstieg der Gimbal-Auslieferungen um 5,06 Millionen Einheiten; die Gewinnmarge bei Gimbal-Kameras kann etwa 50 % erreichen – das ist fünfmal so hoch wie bei Smartphone-Hardware (ca. 10 %). Wer würde da nicht interessiert sein?
  • Vorhandene Vorteile: Smartphone-Hersteller konzentrieren sich ohnehin auf die Bildqualität; Funktionen wie Porträtfotografie, Bildstabilisierung und AI-Algorithmen können direkt übernommen werden. Die Lieferketten (Optikmodule, Chips) sind mit denen von Smartphones gemeinsam genutzt, sodass kein Neuanfang erforderlich ist. Zudem verfügen sie über zahlreiche Filialen (z. B. vivo hat mehr als 300.000 Filialen), was einen breiteren Marktzugang bedeutet – insbesondere in unteren Preissegmenten. Die After-Sales-Service ist ebenfalls einfacher zu gewährleisten.
  • Schnelle Reaktion: Vivo hat ein Team von fast 100 Personen eingesetzt, um Gimbal-Kameras zu entwickeln; OPPO hat das „Fuyao“-Projekt gestartet und wird die Produkte im vierten Quartal auf den Markt bringen; Xiaomi arbeitet mit Haohan an Mittel- bis Low-End-Gimbal-Kameras zusammen; Honor hat sogar eine Gimbal-Funktion direkt in sein Smartphone integriert („Robot Phone“ wurde im dritten Quartal veröffentlicht).

Welche Herausforderungen stellen sich den Smartphone-Herstellern bei dem Versuch, DJI herauszufordern?

DJs Monopolstellung ist nicht so leicht zu durchbrechen:

  • Hohe technische Barrieren: Die Pocket-Serie verwendet Sensoren von Sony, die Linsen werden selbst entworfen und das gesamte Modul eigens verpackt – dies bildet einen geschlossenen Kreislauf, der für Konkurrenten schwer nachzuahmen ist. Ein Mitarbeiter eines Smartphone-Herstellers berechnete, dass die Preisgestaltung von Produkten mit ähnlichen ein Zoll großen Sensoren nicht niedriger als bei DJI sein könnte; ohne eigene Entwicklung würden die Leistungen jedoch nicht mithalten können.
  • Preisvorteile fehlen: Eine gebrauchte Pocket3 kostet nur 1700 Yuan, und eine Tagesmiete beträgt lediglich 20 Yuan – für Nutzer macht es keinen Sinn, ein neues Gerät zu kaufen.
  • Habituerte Nutzerverhalten: Kreative wie Wu Yijie haben sich an die Nutzung der Pocket-Kameras gewöhnt und wechseln nur schwer zu anderen Marken.

Wer sonst noch am Markt mitmischt?

Auch professionelle Bildmarken greifen DJI an:

  • YeShi: Im Juni wurde die Luna-Gimbal-Kamera veröffentlicht, die sich durch ein modulares Design mit Doppelkamera, Leica-Bildqualität und abnehmbarem Display auszeichnet und auf dem Hochendmarkt positioniert ist.
  • Canon: Dieses Jahr wurde ein Patent für faltbare dreieckige Gimbal-Kameras veröffentlicht; Canon möchte ebenfalls einen Anteil am Markt erlangen.

Laut IDC-Daten wird der weltweite Absatz von tragbaren Smartcameras im Jahr 2025 um 83 % steigen, wobei DJI weiterhin 62 % des Marktes beherrschen wird – doch der Markt könnte sich von einem „Einzelgänger“ zu einer Vielfalt an Anbietern entwickeln, was den Verbrauchern mehr Wahlmöglichkeiten bietet.

Wie wird die nächste Generation von mobilen Bildaufnahmegeräten aussehen?

Der Hauptstreitpunkt ist: Werden eigenständige Gimbal-Kameras in Smartphones integriert werden?

  • Gegner der Integration: Personen wie Jia He sind der Meinung, dass Smartphones aufgrund ihrer Dicke an ihre Grenzen stoßen; die Verbesserungen bei Sensoren und Blenden liegen bereits bei ihrem Höchststand – ohne revolutionäre Fortschritte in der Bildqualität werden sie zu Gimbal-Kameras wechseln.
  • Befürworter der Integration: Einige glauben, dass eigenständige Gimbal-Kameras langfristig von Smartphones verdrängt werden könnten, da Smartphones das am häufigsten mitgeführte Gerät sind; Honor und OPPO haben bereits begonnen, Gimbal-Funktionen in ihre Smartphones zu integrieren.
  • Unsicherheit: Marken wie YeShi und Canon verfolgen unterschiedliche Strategien; DJI hält eine große Anzahl von Kernnutzern und der Markt ist groß genug, um alle Akteure aufzunehmen. Doch die Geschichte zeigt, dass selbst dominante Unternehmen von der Zeit überholt werden können (z. B. GoPro). Letztendlich wird es darauf ankommen, wer wirklich die Bedürfnisse der Nutzer versteht.

Fazit: Der Markt für Gimbal-Kameras entwickelt sich von einem „DJI-Duell“ zu einem Wettbewerb zwischen vielen Anbietern – doch letztendlich entscheidet nur das Produkt, ob es die tatsächlichen Probleme der Nutzer löst. Schließlich wollen normale Menschen keine „Parameter-Sammlungen“, sondern Geräte, die einfach zu bedienen sind und gute Bilder liefern.