Zusammenfassung der Kerninhalte
In letzter Zeit haben Unternehmen aus den Branchen von Fertiggerichten und tiefgekühlten Lebensmitteln, aufgrund vielfacher Druckfaktoren bei den Gewinnen, begonnen, indirekt Löhne zu kürzen, indem sie die Leistungsziele (KPIs) so hoch setzen, dass die Mitarbeiter diese nicht erreichen können. Dadurch sinken die Gehälter erheblich, was dazu führt, dass die Mitarbeiter freiwillig kündigen – und das Unternehmen muss keine Entlassungsentschädigung zahlen (N+1) und kann gleichzeitig legal Personal abbauen. Hinter dieser Entwicklung steht die schwierige Situation der Branche, die sich von einem boomenden Markt in eine „Menschenpressmaschine“ verwandelt hat: Die Gastronomiebranche hat kein Geld mehr zum Kauf, es gibt zu viel Wettbewerb unter den Konkurrenten, und die politischen Regulierungen haben sich verschärft. Daher müssen die Unternehmen ihre Gewinne durch Kürzungen der Mitarbeitergehälter sichern.
Die Methode, Mitarbeiter „sanft“ loszuwerden: Leistungsziele als „Falle für freiwillige Kündigungen“
Viele Angestellte an vorderster Front erleben plötzliche Gehaltskürzungen – nicht wegen mangelnder Fähigkeiten, sondern weil die Unternehmen die Bewertungskriterien absichtlich unrealistisch hoch setzen. Zum Beispiel muss Zhang Lei, der Fertiggerichte verkauft, in diesem Quartal 40 Prozent mehr Produkte absetzen als im Vorjahr, doch die Lager der Händler sind bereits voll, sodass er seine Ziele nicht erreichen kann. Daraufhin wird sein Leistungsergebnis auf Null gesetzt und sein Gehalt von 8000 auf 4200 Yuan reduziert. Andere Unternehmen passen ihre Grundgehaltsstruktur an: Der feste Anteil des Gehalts nimmt ab, der variable Teil steigt, doch die Bewertungskriterien sind so hoch, dass sie unerreichbar sind.
Das Ziel der Unternehmen ist klar: Sie wollen die Mitarbeiter nicht direkt entlassen, sondern sie dazu bringen, selbst zu kündigen. Denn bei einer freiwilligen Kündigung müssen sie keine Entschädigung zahlen; wenn jedoch eine Entlassung stattfindet, müssen sie gemäß der Dauer der Beschäftigung eine Abfindung zahlen (N+1). Noch ärgerlicher ist, dass diese Vorgehensweise rechtlich zulässig ist – im Vertrag steht schließlich, dass Mitarbeiter entlassen werden können, wenn die Leistungsziele nicht erreicht werden. Daher können die Unternehmen die Kündigungen offiziell als „persönliche Gründe“ darstellen, ohne dass man auf eine Entlassung hindeutet.
Die Gewinnangst der Unternehmen: Mehr Umsatz, aber keine höheren Gewinne – nur Personalkosten kürzen
Warum gehen die Unternehmen so hart mit ihren Mitarbeitern um? Das zeigt sich in den Jahresberichten von drei börsennotierten Unternehmen:
- Anjing Food: Der Umsatz stieg im Jahr 2025 um 7%, doch der Nettogewinn sank um 8%; die Bruttomarge fiel auf 21,6% (der Branchendurchschnitt liegt darüber). Die Kosten für Rohstoffe (z. B. Garnelen) und die Abschreibungen von Ausrüstung sind unveränderlich, daher können nur die Personalkosten gekürzt werden – sogar die Investitionen in Forschung und Entwicklung wurden durch Kürzungen der Mitarbeitergehälter beeinträchtigt.
- Qianwei Yangchu: Der Umsatz stieg kaum, der Gewinn sank um 24%, während die Vertriebskosten um 2,7 Prozent stiegen, was den Gewinn erheblich verringerte.
- Huifa Food: Das Unternehmen verlor das ganze Jahr über Geld und die Führungskräfte verkauften weiterhin Aktien des Unternehmens.
Die Logik dieser Unternehmen ist einfach: Die Bruttomarge ist durch Preiskämpfe auf ein Minimum gedrückt worden. Um die Gewinnzahlen in den Jahresberichten zu erhalten, bleibt nur noch der Personalbestand als Kosteneinsparungsmöglichkeit übrig. Daher werden in den Jahresberichten Begriffe wie „Förderung von Gehaltsreformen“ und „Selektion des Stärksten“ verwendet, was im Grunde bedeutet, dass Mitarbeiter durch Leistungsziele dazu gebracht werden, ihre Kündigung einzureichen und weniger Geld zu verdienen.
Die Fertiggerichtsbranche – von einem Boommarkt zu einer „Menschenpressmaschine“
Die Fertiggerichtsind einst das Lieblingsthema der Investoren gewesen; im Jahr 2025 wird ihr Marktvolumen voraussichtlich 770 Milliarden Yuan erreichen. Doch in nur zwei Jahren ist die Branche zu einer „Menschenpressmaschine“ geworden – aus drei Gründen:
1. Die Gastronomiebranche hat kein Geld mehr zum Kauf: Im Jahr 2024 führte die Gastronomiebranche Preiskämpfe durch; „9,9-Yuan-Menüs“ und ähnliche Angebote senkten den Durchschnittspreis auf das Niveau von vor zehn Jahren. Dadurch mussten die Gastronomen die Einkaufspreise für Fertiggerichte senken.
2. Überflüssige Kapazitäten und starker Wettbewerb: Neue Akteure drängen sich in die Branche; im Jahr 2025 gab es über 73.000 Fertiggerichtsunternehmen. Zudem betreiben auch Unternehmen aus anderen Branchen (z. B. Zucht- und Lebensmittelindustrie) die Herstellung von Fertiggerichten, was zu einer starken Homogenisierung der Produkte führt. Einige Lieferanten berichten, dass ihre Bruttomarge nur noch bei 0,6–0,8% liegt – sie stehen kurz vor dem Bankrott.
3. Politische Regulierungen und Vertrauenskrise: Die Nutzung von Fertiggerichten in Schulen wurde vom Bildungsministerium verboten; neue nationale Standards erfordern die Verwendung von Konservierungsmitteln, und bei Auslieferung im Innen- oder Außenbereich müssen diese deutlich gekennzeichnet werden. Zudem hat der Streit zwischen Luo Yonghao und Xibe das Vertrauen der Verbraucher geschwächt.
Unter diesen Bedingungen bleibt den Unternehmen kaum noch Spielraum für Gewinne – sie müssen ihre Kosten, insbesondere die Personalkosten, senken.
Zukunftsprognosen: Branchenreorganisation und schwierige Situation der Mitarbeiter
Der Ökonom Song Qinghui prognostiziert, dass von den 68.000 Fertiggerichtsunternehmen in fünf Jahren vielleicht nur noch 5.000 übrig sein werden; die führenden Unternehmen werden etwa 80 Prozent des Marktes beherrschen. Kleine Unternehmen werden aussterben, und große Unternehmen müssen durch Kostensenkungen überleben.
Für die Mitarbeiter bedeutet dies, dass sie entweder mit niedrigeren Gehältern leben oder freiwillig kündigen müssen – doch eine gute Arbeitsumgebung ist kaum zu finden. Die Unternehmen können kurzfristig ihre Gewinne sichern, aber langfristig werden sie nicht in der Lage sein, qualifizierte Mitarbeiter zu behalten, was die Innovation und Entwicklung beeinträchtigt. Schließlich wurden bereits die Investitionen in Forschung und Entwicklung durch Kürzungen der Mitarbeitergehälter eingeschränkt.
Insgesamt tragen letztendlich die Mitarbeiter die Konsequenzen der Schwierigkeiten in der Fertiggerichtsbranche.
*(Der vollständige Text wurde in verständlichen, alltäglichen Ausdrücken formuliert, ohne Fachbegriffe, um das Verständnis der zugrundeliegenden Logik zu erleichtern.*