虎嗅

**Übersetzung des chinesischen Headlines ins Deutsche:** **„Abschlussrede an einer renommierten Universität 2026“: Inmitten all der abgedroschenen Phrasen über die Nutzung von KI rief dieser chinesischstämmige Komiker laut „F*ck AI“ aus.** **Erklärung:** Der deutsche Titel greift die Kernpunkte des chinesischen Headlines auf: 1. Die Veranstaltung („Abschlussrede an einer renommierten Universität 2026“) 2. Die Reaktion des Komikers auf die allgemeine Begeisterung für KI („Inmitten all der

原文:2026名校毕业演讲:在一片拥抱AI的陈词滥调中,这位华裔脱口秀演员高呼F*ck AI

Zusammenfassung der Kerninhalte

In dieser Jahresausgabe der Absolventenfeiern an renommierten amerikanischen Universitäten gab es tiefgreifende Veränderungen in der Auswahl der Redner und den Themen ihrer Ansprachen: Statt Politiker, Prominente und spirituelle Führungspersönlichkeiten, die früher im Mittelpunkt standen, traten diesmal Technologiegiganten aus den Bereichen Halbleiter und KI auf (wie Huang Renxun von Nvidia und Sandra Sacconi von AMD). Zudem luden Universitäten wie Harvard Komiker ein (wie Jimmy Kim und Conan O’Brien), um eine Gegenstimme gegen die Abhängigkeit von KI zu erheben. Diese Reden sind keine leeren Motivationsansprachen mehr, sondern Lehrbücher für das Überleben in der Ära der KI – auf der einen Seite lernen junge Menschen von Technologieexperten, wie sie KI aktiv nutzen und schwierige Herausforderungen meistern können, auf der anderen Seite erinnern Vertreter der Geisteswissenschaften daran, die menschlichen Grundwerte zu schützen und unabhängig zu denken. Hinter diesen Veränderungen spiegelt sich eine umfassende Neustrukturierung der Elitenrichtung, der technologischen Logik und der Wachstumsweisen in der KI-Ära wider.

1. Großer Umbruch bei den Rednern auf den Absolventenfeiern: Kerntechnologie wird zum „Zentrum der Meinungsbildung“

Wer wurde früher gerne zu den Absolventenfeiern eingeladen? Obama, Hillary (Politik), Oprah (Medien), Steve Jobs (obwohl technologieorientiert, aber mit emotionalen Botschaften) – sie sprachen über Träume verfolgen, die Welt verändern und dem eigenen Pfad folgen. In diesem Jahr hat sich das Bild radikal geändert: CMU lud Huang Renxun von Nvidia ein (den König der KI-Rechenleistung), MIT Sandra Sacconi von AMD, Stanford Google’s Sundar Pichai (den Lenker der KI-Ökologie).

Warum dieser Wandel? Die Universitäten wissen besser als jeder andere: Diese Absolventengeneration steht an einem Scheideweg zwischen der „Internetära“ und der „KI-Ära“. Frühere Motivationsansprachen können die Ängste vor den Auswirkungen der KI nicht lösen – Fragen wie „Wird KI mir meinen Job wegnehmen?“ oder „Wie kann ich mit KI zusammenarbeiten?“ Die Technologieexperten verfügen über die Schlüsselressourcen der KI-Industrie, und ihre Aussagen zu technologischen Trends und Anwendungsstrategien sind genau das, was junge Menschen brauchen. Kerntechnologie ist zur „harten Währung“ der neuen Ära geworden; diejenigen, die sie beherrschen, werden zu den „Predigern“ dieser Veränderungen.

2. Die KI-Überlebenslehren der Technologiegiganten: Zwei Ansätze – ein gemeinsames Ziel: „Lass dich nicht von KI ausschalten“

Das Highlight dieses Jahres war das Gespräch zwischen Huang Renxun und Sandra Sacconi, zwei Rivalen aus dem Silicon Valley. Ihre Reden enthielten keine kommerziellen Verkaufspräsentationen, sondern konkrete Tipps:

#### Huang Renxun (Pro-Initiative): Aktiv in die KI einsteigen und den Abstand verringern

Huang Renxun sprach nicht über seine Unternehmertagegeschichte, sondern von seinen Erfahrungen als Einwanderer und mehreren Firmenpleiten. Er sagte: „Die Rechenwelt wird gerade vollständig neu gestaltet – in Zukunft wird jeder ein ‚Programmierer‘ sein, und alle Branchen werden durch KI umgestaltet.“ Das bedeutet: KI ist keine Bedrohung; Angst hilft nicht – man muss aktiv lernen und sie nutzen. Wenn du Lehrer bist, nutze KI für die Vorbereitung von Unterrichtsstoffen; wenn du Arzt bist, nutze KI zur Analyse von Bildern. Wer zuerst KI annimmt, verringert den „digitalen Abstand“ zu anderen. Er zitierte auch das Motto von CMU: „Mein Herz ist bei der Arbeit.“ Im Klartext: Denken weniger darüber nach, ob KI dir schaden kann, und konzentriere dich mehr darauf, wie du mit KI deine Arbeit besser machen kannst.

#### Sandra Sacconi (Verantwortungsbewusstsein): Sei nicht nur ein Werkzeug – sei der „Besitzer“ der Technologie

Sandra Sacconi ist eine herausragende Absolventin des MIT (mit drei Diplomen in Elektrotechnik). Sie sagte zu den Geeks des MIT: „KI ist ein Werkzeug, aber Werkzeuge sind nicht wertvoll. Die Welt braucht Menschen, die wissen, wofür sie KI nutzen sollen – mit Zielsetzung, Urteilsvermögen und Mut.“ Zum Beispiel kann KI Code schreiben, aber du musst entscheiden, welchen Code du für welche Probleme verwenden solltest; KI kann Berichte erstellen, aber du musst beurteilen, ob diese korrekt sind. Ihr Kerngedanke: Technologie kann schnell voranschreiten, aber der menschliche Verstand darf nicht durch KI ersetzt werden – man muss auf die schwierigsten Probleme hinarbeiten und KI mit Urteilsvermögen und Verantwortung steuern.

3. Gegenstimmen: Komiker fordern eine „Zerstörung der KI“ und ergänzen die menschlichen Werte

Während die Technologiegiganten für die Annahme von KI eintraten, lud Harvard den Comedian Jimmy Kim ein, der zu Beginn seiner Rede rief: „F*ck AI“ und „It’s stupid“, was sofort die Aufmerksamkeit des Publikums erregte. Er warnte davor, dass eine übermäßige Abhängigkeit von KI zu einem „kognitiven Schuldenberg“ führen könnte – wenn man sich an Antworten von Algorithmen gewöhnt, hört man auf selbst zu denken. Er appellierte: „Verkaufe deine Seele nicht an Algorithmen; nutze Güte, Freude und unabhängiges Denken, um der Übernahme durch Technologie entgegenzuwirken.“

Ein anderer Komiker, Conan O’Brien, witzelte: „Lass dich nicht davon abhalten, Harvard-Absolvent zu sein – das ist schließlich nur ein Etikett.“ Er kritisierte auch Politiker, die akademische Freiheit einschränken und internationale Studentenvisa kontrollieren, und forderte Mitgefühl. Die Rolle dieser nicht-technologischen Gäste besteht darin, die „emotionellen und wertorientierten Lücken“ in der KI-Ära zu füllen – junge Menschen sind besorgt über den Einfluss von KI, aber sie brauchen nicht nur technische Lösungen, sondern auch Antworten auf Fragen wie „Wie kann man die menschlichen Werte schützen?“

4. Drei unumkehrbare Trends: Die Zeiten haben sich geändert – und damit auch die Spielregeln

Diese Veränderungen zeigen drei wichtige Wahrheiten der Zeit:

#### 1. Neuer Elitestrend: Von „Politik, Wirtschaft, Kultur“ zu „Kerntechnologie“

Frühere Eliten waren Menschen, die gut reden konnten, Beziehungen knüpften und emotionale Botschaften vermittelten; heute sind es Experten, die KI beherrschen, technische Herausforderungen lösen und Rechenleistung kontrollieren können. In der Ära der KI ist Rechenleistung die Produktivkraft – nur diejenigen, die die Kerntechnologien besitzen, werden die Zukunft bestimmen.

#### 2. Das Ende der alten Rechenära: Rechenleistung erneuert alles

Huang Renxun sprach von einer „vollständigen Neuordnung des Rechnungsbereichs“, Sandra Sacconi sagte, dass die Ära der PCs und Smartphones vorbei sei – Branchen, die früher auf Computern und Handys basierten (z. B. herkömmliche Software, Handyherstellung), werden durch KI und Supercomputing ersetzt. Die Zukunft besteht darin, entweder mit KI zu arbeiten oder Kernkomponenten für KI zu entwickeln (z. B. GPUs, Halbleiter).

#### 3. Wachstumslogik: Von „dem eigenen Interesse folgen“ zu „schwierigen Herausforderungen angehen“

Früher hieß es „folge deinem Traum“, heute lautet der Rat: „Geh den schwierigsten Problemen entgegen“. Warum? Weil in der KI-Ära ein „Lieblingsthema“ nicht ausreicht – wenn du gerne zeichnest, kann KI schneller malen; wenn du gerne schreibst, kann KI mehr schreiben. Nur diejenigen, die Probleme lösen können, die andere nicht lösen können (z. B. ethische Fragen der KI, Engpässe in der Halbleiterindustrie), werden nicht ausgemustert. Liebe, Güte und Mitgefühl sind nun entscheidend – das kann KI nie lernen.

Fazit: Die Wahrheit über das Überleben in der KI-Ära

Die diesjährigen Absolventenreden sind im Grunde „Lehrbücher für das Überleben in der KI-Ära“ für junge Menschen: Die Gewinner der Zukunft werden nicht diejenigen sein, die KI nutzen können, sondern diejenigen, die entscheiden können, wofür KI eingesetzt wird. Technologie wird sich weiterentwickeln und Rechenleistung wird zunehmen – aber Fragen wie „Warum sollte man dies tun?“ und „Welchen Wert hat das für die Menschheit?“ können nur Menschen beantworten. Also: Habt keine Angst vor KI, verlasst euch nicht darauf verlassen, sondern bleibt unabhängig, widmet euch schwierigen Herausforderungen und schützt die menschlichen Werte – das ist der „Passwort“ für den Erfolg in der Ära der KI.