第一财经

**Anfang des Monats: Seltene Rückkaufoperationen – Warum wurde das Volumen auf „Null“ reduziert?**

原文:月初逆回购操作罕见“归零”,背后有何原因?

Zusammenfassung der Kerninhalte:

Anfang Juni reduzierte die Zentralbank nacheinander die Umfang der 7-tägigen Rückkaufoperationen (Reverse Repurchase) von 11 Milliarden auf 2 Milliarden und schließlich auf null. Zusätzlich wurden fällige Mittel eingezogen, was zu einem Nettoeingang von über 670 Milliarden in drei Tagen führte. Diese seltene Maßnahme ist kein Zeichen für eine Verschärfung der Geldpolitik, sondern resultiert daraus, dass es auf dem Interbankenmarkt derzeit zu viel Liquidität gibt. Finanzinstitute benötigen keine kurzfristigen Kredite von der Zentralbank. Die Zentralbank beabsichtigt damit, die überschüssige Liquidität zurückzuziehen, um eine unnötige Umlaufbewegung des Kapitals innerhalb des Bankensystems zu verhindern und die kurzfristigen Zinssätze an das Politikzinssatzniveau (1,4 %) heranzuführen. Die allgemeine Richtlinie, „genügend Liquidität zu gewährleisten“, bleibt unverändert – daher gibt es keinen Grund zur Panik.

Detaillierte Erklärung:

1. Warum die Rückkaufoperationen auf null gesetzt wurden?

Rückkaufoperationen können als eine Art „Kurzzeitgeldgabe“ der Zentralbank an die Banken verstanden werden: Wenn Banken vorübergehend Geld benötigen, nutzen sie Anleihen als Sicherheit, um von der Zentralbank kurzfristige Kredite aufzunehmen und diese am Fälligkeitstag mit Zinsen zurückzuzahlen. Die Reduzierung der Rückkaufoperationen auf null bedeutet, dass die Zentralbank an diesem Tag keine neuen Kredite mehr gewährt und die zuvor vergebenen Kredite eingezogen werden müssen, wodurch das Geld auf dem Markt zurückgeht (Nettoeingang).

Dies ist nicht das erste Mal – bereits im August 2024 gab es eine ähnliche Maßnahme. Der Grund dafür ist jedoch, dass die Banken derzeit kein Geld mehr benötigen: Die aktuellen Interbankenzinssätze (z. B. DR007) liegen unter dem Zinssatz der Rückkaufoperationen (1,4 %), wodurch es für die Banken vorteilhafter ist, von anderen Banken zu leihen. Am 3. Juni lag der DR007-Zinssatz beispielsweise bei nur 1,34 %, was auf eine übermäßige Liquidität hindeutet.

2. Warum gibt es zu viel Liquidität?

Überschüssige Liquidität bedeutet, dass es auf dem Markt zu viele Mittel gibt. Darauf deuten zwei wichtige Indikatoren hin:

  • Kurzfristige Zinssätze unterhalb des Politikzinssatzes: Die Zinssätze für Übernachtungskredite (DR001, DR007) liegen unter 1,4 %, was darauf hindeutet, dass die Kosten für Kredite zwischen Banken sehr niedrig sind und es den Banken an Geld nicht mangelt.
  • Niedrige Renditen von Interbankenscheinen: Die Renditen auf kurzfristigen Anleihen, die von Banken ausgegeben werden, sind ebenfalls unter dem Zinssatz der Rückkaufoperationen, was bedeutet, dass es für die Banken einfacher ist, Geld durch den Verkauf von Anleihen zu beschaffen, anstatt Kredite von der Zentralbank aufzunehmen.

Diese Phänomene zeigen, dass das Kapital im Finanzsystem „liegt“ und nicht in die reale Wirtschaft fließt (z. B. in Unternehmenskredite oder den Konsum der Verbraucher). Die Zentralbank möchte diese überschüssige Liquidität daher zurückziehen, um eine Verschwendung zu vermeiden.

3. Keine Verschärfung der Geldpolitik – das eigentliche Ziel ist die Stabilisierung der Zinssätze

Viele Menschen fragen sich, ob die Rücknahme so großer Mengen an Geld ein Zeichen für eine Verschärfung der Geldpolitik sei. Die Antwort lautet: Ganz und gar nicht. Experten sind sich einig darin, dass die Gesamtliquidität unverändert bleibt; die Zentralbank zieht lediglich die überschüssige Liquidität zurück. Beispielsweise blieb der Nettoankauf von Staatsanleihen im Mai auf niedrigem Niveau, da der Markt bereits genügend Liquidität hat und keine zusätzlichen langfristigen Kredite benötigt.

Das Ziel der Zentralbank ist es, die kurzfristigen Zinssätze wieder auf das Politikniveau von 1,4 % zu bringen. Dabei soll verhindert werden, dass die Geldmenge entweder zu gering oder zu hoch wird. Die allgemeine Richtlinie der Zentralbank bleibt unterstützend – es geht darum, genügend Liquidität zu gewährleisten und gleichzeitig Risiken zu vermeiden.

4. Welche Auswirkungen hat dies auf Privatpersonen?

Für Privatpersonen gibt es keine großen Auswirkungen. Allerdings sind zwei Aspekte interessant:

  • Renditen von Finanzprodukten könnten sich stabilisieren: Aufgrund der übermäßigen Liquidität sind die Renditen von Finanzprodukten und Geldfonds in den letzten Monaten gesunken. Mit der Stabilisierung der Zinssätze könnten diese Renditen wieder steigen.
  • Der Anleihenmarkt wird nicht extrem steigen oder fallen: Die lockere Geldpolitik führte zu rasanten Schwankungen bei den Anleiherenditen; mit der Rücknahme der überschüssigen Liquidität werden die Anleiherenditen weniger stark variieren, was einen stabileren Markt bedeutet.
  • Kein Mangel an Geld: Die Zentralbank passt ihre Maßnahmen an, um Schwankungen in der Liquidität auszugleichen – sie gibt bei Bedarf mehr Geld aus und zieht es wieder zurück, wenn es überschüssig ist. Dies ist eine normale Vorgehensweise.

5. Was wird die Zentralbank in Zukunft tun?

Die Maßnahmen der Zentralbank werden sich an den Marktzinssätzen orientieren:

  • Wenn die kurzfristigen Zinssätze wieder auf das Niveau von 1,4 % steigen, könnten die Rückkaufoperationen wieder aufgenommen werden.
  • Falls die Anleiherenditen unter 1,7 % fallen (z. B. bei 10-jährigen Staatsanleihen), könnte die Zentralbank die Ausgabe von langfristigem Kapital weiter reduzieren oder sogar den Kauf und Verkauf von Staatsanleihen einstellen.
  • Insgesamt wird es eine „flexible Anpassung“ der Politik geben – keine dauerhaften Veränderungen, sondern Maßnahmen, um die Geldmenge im Markt auf einem angemessenen Niveau zu halten und die Realwirtschaft zu unterstützen.

Fazit:

Die Reduzierung der Rückkaufoperationen auf null ist eine gezielte Feinabstimmung der Zentralbank – kein Zeichen für eine Verschärfung der Geldpolitik. Es gibt keinen Grund zur Panik; der Markt wird weiterhin stabil bleiben.