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Nachdem er Trump verärgert hat, versucht Merz, gute Beziehungen herzustellen – Deutschland wird die Führung der „E5-Länder“ einladen, um gemeinsam über eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Europa zu beraten.

原文:“激怒”特朗普后默茨要示好?德国将召集"E5"领导人共商美欧关系改善

Zusammenfassung der Kerninhalte

Der deutsche Bundeskanzler Merkel versucht durch die Einberufung einer Sitzung der E5-Gruppe (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen), einerseits die Beziehungen zu Trump vor dem NATO-Gipfel zu verbessern, um ein weiteres Abzugskonzept der USA zu vermeiden; andererseits möchte sie das von Frankreich und Deutschland dominierte „Doppelzentrum“ in Europa aufbrechen und die eigene Führungsmacht in Europa stärken. Gleichzeitig nutzt Deutschland die Veränderungen in den Beziehungen zwischen den USA und Europa, um sich von einer „wirtschaftlich starken“ zu einer „politisch-militärisch starken“ Macht zu entwickeln, indem es das Verteidigungsbudget erhöht, um mit seiner wirtschaftlichen Stellung im Einklang zu stehen. Die Beziehungen zwischen den USA und Europa befinden sich in einem Prozess der „Neuverteilung von Verantwortlichkeiten“.

Detaillierte Analyse

1. Die E5-Sitzung: Deutschland will zum neuen Entscheidungsträger in Europa

Früher bestimmten Frankreich und Deutschland die Richtung in Europa – Frankreich war für Militär und Außenpolitik zuständig, Deutschland für die Finanzen. Jetzt hat Merkel Großbritannien, Polen und Italien zur E5-Gruppe eingeladen und auch Osteuropa (Polen) sowie Südeuropa (Italien) sowie das nach dem Brexit aus der EU ausgegangene Großbritannien in diese Gruppe einbezogen. Warum? Zum einen sind die Beziehungen zwischen Deutschland und den anderen Ländern nach dem Krieg gut, zum anderen möchte sie die französische Dominanz in der Außenpolitik durchbrechen und Deutschland zum „Organisator“ Europas machen. So kann Deutschland bei Verhandlungen mit den USA mehr europäische Länder vertreten und mehr Unterstützung erhalten, um seine Führungsmacht zu festigen.

2. Merkels Dringende Bemühungen, die Beziehungen zu den USA zu verbessern: Angst vor einer Überlastung Europas durch die USA

Zuvor kritisierte Merkel die militärischen Aktionen der USA gegen den Iran als „strategielos“ und wurde von Trump dafür beschimpft; außerdem drohte er mit einem Truppenabzug aus Deutschland (zuerst 5000 Soldaten, später mehr). Merkel ist besorgt – die NATO bleibt die wichtigste Sicherheitsbasis für Europa, ohne US-Truppen geht es nicht. Deshalb rief sie Trump an, um ein „angenehmes Gespräch“ zu führen, und sprach über eine Friedenslösung für die Ukraine sowie die Abstimmung der Positionen auf dem NATO-Gipfel. Sie betonte, dass Deutschland und die USA „starke Verbündete“ seien, mit dem Ziel, die Beziehungen wiederherzustellen und einen zu großen Truppenabzug zu verhindern.

3. Deutschlands Wandel von einer „Wirtschaftsmacht“ zu einer „politisch-militärischen Macht“

Nach dem Krieg wagte Deutschland aufgrund historischer Probleme es nicht, die militärische und außenpolitische Führung zu übernehmen und fungierte nur als „Wirtschaftsmotor“ (zum Zahlen). Doch seit Trumps Amtsantritt drängt er Europa dazu, mehr für die Verteidigung auszugeben. Deutschland plant, das Verteidigungsbudget bis 2029 auf 152,8 Milliarden Euro (3,5 % des BIP) zu erhöhen, um seine wirtschaftliche Stärke mit politischer Macht in Einklang zu bringen. Merkel möchte diese Gelegenheit nutzen, die Beziehungen zu Frankreich neu auszurichten und einen größeren Einfluss auf die EU-Außenpolitik zu erlangen – nicht mehr nur als „Zahler“ zu fungieren.

4. Der US-Truppenabzug: Die USA setzen extreme Druckmittel ein, um Europa dazu zu bringen, mehr Geld auszugeben

Die USA haben kürzlich mehrere Schritte unternommen: Sie reduzierten die Anzahl der europäischen Brigade-Einheiten von vier auf drei und verzögerten den Truppenabzug nach Polen. Das bedeutet nicht, dass sie Europa ignoriert, sondern eher extreme Druckmittel anwenden, um ihre Verbündeten dazu zu bringen, mehr für die Verteidigung zu zahlen. Trump hat die NATO bereits als „Papptiger“ bezeichnet und kritisiert, dass die europäischen Länder nicht genug für die Verteidigung ausgeben (zuvor wurde eine Verpflichtung von 5 % des BIP versprochen; erst jetzt erhöht Deutschland sein Budget). Er möchte, dass Europa sich weniger auf Sozialleistungen konzentriert und mehr Geld für die Sicherheit ausgibt.

5. Die Beziehungen zwischen den USA und Europa: Es handelt sich nicht um einen Bruch, sondern um eine Neugewichtung der Verantwortlichkeiten

Obwohl die USA Druck ausüben und Deutschland versucht, in Europa die Führung zu übernehmen, haben sich die offiziellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern nicht geändert – sie bleiben Verbündete. Der Kernkonflikt besteht darin, „wer wie viel Verantwortung trägt“: Die USA wollen weniger Geld und Truppen einsetzen und möchten, dass Europa mehr selbst übernimmt; Europa (insbesondere Deutschland) möchte bei der Übernahme größerer Verantwortlichkeiten auch mehr Einfluss erlangen. Beide Seiten befinden sich noch in einem Austauschprozess, die Beziehungen sind noch nicht völlig zerbrochen.

Jeder Abschnitt wird in verständlicher Sprache erklärt, ohne Fachbegriffe, damit auch Laien den zugrundeliegenden Logik und das Interessenspiel leicht verstehen können.