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**Xiaohongshu greift ein: Induzierende Beiträge wie „Schnell die Nutzung von Hongkong- und US-Aktien ermöglichen“ werden gezielt reguliert**

原文:小红书出手,发布“抓紧港美股开通”诱导贴等被集中整治

Zusammenfassung der Kerninhalte

Am 3. Juni hat REDnote eine spezielle Maßnahme zur Regulierung von Finanz-Profilkonten eingeleitet, wobei insbesondere drei Aspekte im Fokus standen:

1. Wer darf sich zertifizieren – Nur autorisierte Finanzinstitute sind dazu berechtigt.

2. Welche Inhalte dürfen veröffentlicht werden – Es wird gegen Veröffentlichungen gekämpft, die zur Aktivierung von Konten bei Börsen in Hongkong und den USA anleiten oder auf Forschungsberichte abzielen (z. B. deren Weiterverkauf).

3. Wie können Profile genutzt werden – Es wird verboten, mithilfe mehrerer Profile („Matrix-Konten“) indirekt Traffic zu generieren.

Durch diese Maßnahme wurde die Zugangsschwelle für Finanzinhalte von einer einfachen Kennzeichnung auf eine gründliche Überprüfung der Qualifikationen der veröffentlichenden Institutionen erhöht. Der Raum für unregulierten Content wird dadurch eingeschränkt, und regulierte Unternehmen müssen ihre Strategien anpassen. Dies zeigt auch, dass die Aufsicht über Finanzinhalte auf sozialen Plattformen strenger wird.

Erstes Kriterium: Die Zertifizierungsanforderungen sind sehr streng

Früher konnten Profile einfach Namen wie „Finanzplaner“ oder „Anleitung zur Konteneröffnung bei Börsen in Hongkong und den USA“ wählen und sich mit dem Label „Finanzexperte“ zertifizieren lassen – ohne dass tatsächlich eine Finanzlizenz vorlag. Jetzt besagt REDnote eindeutig: Nur Unternehmen mit gültigen Finanzlizenzen (z. B. Brokerhäuser, Fondsfirmen, professionelle Berater) dürfen sich als Finanz-Profilkonten zertifizieren lassen, und dies erfolgt nach strengen Überprüfungen der Unternehmensqualifikationen.

Warum ist das so wichtig? Weil Finanzen direkt mit Geld verbunden sind und Nutzer die „Zertifizierungsmerkmale“ der Plattform oft als offizielle Genehmigungen interpretieren. Ein unautorisiertes Unternehmen könnte beispielsweise versprechen, Schulden zu optimieren – Nutzer könnten dann Gebühren zahlen, ohne etwas zu bekommen. Durch die strenge Qualifikationsprüfung wird diese Lücke im Voraus geschlossen: Ohne Lizenz erhält man keine Zertifizierung und kann somit nicht als „professionelles Unternehmen“ auftreten.

Zweites Kriterium: Vier Arten von problematischem Content werden gezielt kritisiert

REDnote hat aktuelle Fälle von Verstößen veröffentlicht, die insbesondere häufig vorkommen:

1. Anleitung zur Konteneröffnung bei Börsen in Hongkong und den USA – Einige Nutzer ermutigen dazu, auf illegale Plattformen zu handeln (was für inländische Privatpersonen gegen Vorschriften verstoßen kann). REDnote hat mehr als 500 Beiträge und 100 Kommentare gelöscht.

2. Weiterverkauf von Forschungsberichten – Die Veröffentlichung von Forschungsberichten ausländischer Investmentbanken zu niedrigen Preisen (Forschungsberichte sind urheberrechtlich geschützt und können für Laien irreführend sein). 141 Beiträge wurden gelöscht und 132 Produkte gesperrt.

3. Schuldenumstrukturierung – Nutzer werden mit Versprechungen wie „Lösung von Kreditproblemen“ angelockt; in Wirklichkeit handelt es sich um Betrug. Im Mai wurden 31.000 unqualifizierte Profile gesperrt.

4. Irreguläre Goldmarketingmaßnahmen – Gold wird als „sicheres Investment“ beworben (obwohl der Goldpreis stark schwankt) oder ausländische Goldplattformen werden beworben (die möglicherweise illegal sind). Mehr als 130 Beiträge wurden gelöscht.

Diese Inhalte scheinen nützlich zu sein, sind aber oft grenzwertig oder sogar betrügerisch – beispielsweise können Schuldenumstrukturungsangebote nach Zahlung einfach verschwinden, und Konteneröffnungsanleitungen bei Börsen in Hongkong und den USA können zu finanziellen Verlusten führen.

Drittes Kriterium: Regulierte Unternehmen müssen ihre Strategien anpassen

Früher konzentrierten sich viele autorisierte Unternehmen auf die Gewinnung von Traffic. Jetzt gilt:

  • Die Inhalte der Profile müssen zum Lizenzbereich des Unternehmens passen (z. B. Fondsfirmen dürfen keine Informationen zu Versicherungsprodukten veröffentlichen).
  • Aufklärungsinhalte sind erlaubt (z. B. Erklärungen zu Indexfonds), aber es darf nicht direkt zu Produktempfehlungen oder der Anleitung zur privaten Konteneröffnung über WeChat kommen.
  • Wenn mehrere Profile verwendet werden, um die Regulierung zu umgehen, können die Profile gesperrt werden – inklusive aller Zertifizierungsrechte.

Kurz gesagt: Früher ging es um Traffic, jetzt geht es vor allem um die Einhaltung der Vorschriften. Wer Finanzinhalte auf REDnote veröffentlichen möchte, muss sich an die Lizenzbedingungen halten und keine Tricks anwenden.

Viertes Kriterium: Die Aufsicht erstreckt sich auch auf soziale Plattformen

Die Maßnahme zeigt deutlich, dass die Finanzaufsicht nicht mehr nur auf die offiziellen Webseiten und Apps von Banken und Brokerhäusern beschränkt ist, sondern auch auf soziale Plattformen ausgeweitet wird. Viele Nutzer entdecken erst auf REDnote Finanzinhalte und führen anschließend Transaktionen über private Nachrichten oder externe Links durch – die Plattform wird somit zu einem wichtigen Einstiegspunkt für Finanzmarketing.

Für normale Nutzer bedeutet dies: Wenn Sie Finanzinhalte sehen, achten Sie nicht nur auf das Zertifizierungszeichen oder die Anzahl der „Gefällt-mir“-Stimmen, sondern prüfen Sie auch genau:

  • Ob es sich um ein autorisiertes Unternehmen handelt (z. B. durch Angaben wie „XX-Brokerhaus“ oder „XX-Fondsfirmen“ in den Zertifizierungsinformationen).
  • Vermeiden Sie Inhalte mit Versprechungen von „niedrigem Risiko und hohem Ertrag“ oder „Lösung von Schuldenproblemen“ – diese sind meist betrügerisch.
  • Wenn Ihnen jemand vorschlägt, über WeChat Kontakt aufzunehmen oder über externe Links Konten zu eröffnen, glauben Sie dem nicht – regulierte Unternehmen verhalten sich anders.

In Zukunft werden Finanzinhalte immer strenger reguliert, aber auch die Nutzer müssen wachsamer sein und sich vor irreführendem „professionellem“ Marketing schützen.

Fazit

Die Maßnahme von REDnote zielt darauf ab, unregulierten Finanzinhalten den Weg zu versperren und autorisierten Unternehmen einen ordnungsgemäßen Rahmen zu bieten. Für Nutzer bedeutet dies: Wenn Sie Finanzinhalte online lesen, achten Sie darauf, ob es sich um autorisierte Quellen handelt und ob die Informationen glaubwürdig sind. Bei finanziellen Angelegenheiten sollten Sie nicht nach billigen Lösungen suchen oder auf „Geschenke vom Himmel“ hoffen.