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„Der Schutzberg des Vaterlandes“ – Hat er uns vor den hohen Temperaturen in Indien gerettet?

原文:“护国神山”,替我们挡住了印度高温?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Indien hat in diesem Sommer selten extreme Hitze erlebt (Asphaltstraßen, die an den Schuhen kleben, Wasserhähne, deren Wasser brennend heiß ist), während das benachbarte China keine ähnlichen Temperaturen verzeichnete. Der Artikel konzentriert sich auf die Gründe für diese Unterschiede.

Detaillierte Analyse

#### 1. Topografie: Indien wie ein „geschlossener Wärmekessel“, China mit einer „effektiven Kühlung“

Die Topografie Indiens ist charakterisiert durch eine Blockade im Norden und eine ebene Fläche in der Mitte: Die Himalaya-Berge halten die nach Süden strömende Kälte ab, während die weite Ganges-Ebene das eindringende Wärme wie ein mit einem Deckel verschlossener Kessel festhält und nicht ableitet. China hingegen verfügt über eine vielfältige Topografie – mit der Qinghai-Tibet-Hochebene, die wie eine natürliche Klimaanlage fungiert und die heiße Luft aus dem Süden blockiert, sowie zahlreichen Bergen und Flüssen, die das Wärmegefühl auf verschiedene Regionen verteilen. Beispielsweise ist der Südwesten Chinas im Sommer angenehm kühl, und die Küstenregionen im Osten werden durch das Meer abgekühlt, wodurch extreme Hitze nur schwer entsteht.

#### 2. Monsoon: In Indien fehlt die erwartete Abkühlung durch Regen, in China sind die Monsune zahlreich und rechtzeitig

Die Abkühlung in Indien hängt vom Südwestmonsoon ab, der Regen bringt. Doch in diesem Jahr könnte der Südwestmonsoon verspätet oder schwach ausfallen, was zu langer Trockenheit und Hitze führt. China hingegen profitiert von zwei Monsunen: Der Ost-Süd-Monsoon bringt feuchte Luft vom Pazifik, und die Regensaison im Jangtse-Einzugsgebiet sorgt für eine schnelle Abkühlung; der Südwestmonsoon liefert ebenfalls Regen in Regionen wie Yunnan und Sichuan. Selbst wenn es dort heiß ist, lindern die Regenfälle die Hitze – im Gegensatz zu Indien.

#### 3. Klimattyp: Indien hat eine „schwache Wärmetoleranz“, China verfügt über eine vielfältige Klimazone mit starker Abschwächungswirkung

Der größte Teil Indiens weist einen tropischen Monsunklimat auf, was zu hohen Jahresdurchschnittstemperaturen führt. Im Sommer liegen die Temperaturen ohnehin in einem heißen Bereich, und wenn der Monsun nicht ausreicht, können die Temperaturen extrem steigen. China hingegen hat eine vielfältige Klimazone: Der nördliche gemäßigte Klimatbereich ist im Sommer heiß, bleibt aber unter 40 °C; der südliche subtropische Klimabereich wird durch Regenfälle abgekühlt. Die tropischen Regionen (wie Hainan) sind zwar heiß, aber die Ausdehnung solcher Extreme ist viel geringer als in Indien.

#### 4. Stadtheißluft: In Indien ist der Effekt des „Stadt-Backofens“ besonders stark, in China lindert die Bepflanzung den Effekt

Große indische Städte (wie Delhi und Mumbai) haben eine hohe Bevölkerungsdichte, dichte Gebäude und wenig Grünfläche. Autoabgase sowie industrielle Wärme können nicht abgeleitet werden, was zu einem „undurchlässigen Backofeneffekt“ führt. In China hingegen wird viel Wert auf Bepflanzung gelegt – Parks wie der Century Park in Shanghai oder die Feuchtgebiete entlang des Jangtse in Guangzhou sowie Flüsse (wie der Huangpu-Fluss und der Jangtse) helfen dabei, die Hitze zu reduzieren und den Stadtheißlufteffekt abzumildern.

Diese Faktoren zusammen führen dazu, dass Indien in diesem Sommer wie ein „riesiger Mikrowellenofen“ erscheint, während China relativ kühl bleibt. Natürlich gibt es auch in China heiße Perioden – doch im Vergleich zu Indiens extremen Bedingungen sind diese Temperaturen deutlich milder.