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**Deutscher Titel:** Koreanische Aktien im Ausnahmezustand **Erklärung:** Der deutsche Titel „Koreanische Aktien im Ausnahmezustand“ spiegelt die Dramatik der aktuellen Situation auf den koreanischen Finanzmärkten wider. Der Begriff „im Ausnahmezustand“ vermittelt das Gefühl von starken Schwankungen und Unstabilität, was in der deutschen Sprache durch die Formulierung „im Ausnahmezustand“ treffend dargestellt wird. Dies entspricht dem chinesischen Originaltitel, der ebenfalls die extreme

原文:韩国股疯

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel befasst sich mit den extremen Marktteilnahmen im Zuge der globalen AI-Welle: In Südkorea herrscht aufgrund von AI-Chips (HBM) ein „Fest“ für Unternehmen, die Börse und die gesamte Bevölkerung; die Regierung hat sogar Leverage-ETFs eingeführt, um die Menschen dazu zu ermutigen, auf AI-Giganten zu setzen. Weltweit investieren sowohl US-amerikanische Konzerne als auch saudische Milliardäre massiv in AI. Bereiche, die nicht mit AI zu tun haben, werden hingegen vom Markt ignoriert – es entsteht ein deutlicher Kontrast zwischen dem „AI-Hype“ und der Kälte gegenüber nicht-AI-Bereichen. Am Ende wird mit dem Beispiel von Lee Zekai’s Übernahme von Hongkong Telecom im Jahr 2000 auf den aktuellen Marktzustand hingewiesen, bei dem „absoluter Optimismus (in Bezug auf AI) und absoluter Pessimismus (in Bezug auf nicht-AI-Bereiche)“ koexistieren, was auf das Risiko von Blasen hindeutet.

I. Südkorea ist verrückt: Von Unternehmen bis zur ganzen Bevölkerung setzt man auf AI-Chips

Der „Wahnsinn“ in Südkorea ist eine Kettenreaktion durch die AI-Chips:

  • Unternehmen verdienen enorm: Samsung und SK Hynix profitieren von den HBM-Chips (notwendige Hochgeschwindigkeits-Speicher für große AI-Modelle), deren Marktwerte beide über einen Billionen US-Dollar liegen und deren Jahresgewinne in diesem Jahr voraussichtlich die Trillionen Yuan erreichen werden.
  • Die Börse steigt rasant: Der südkoreanische Leitindex hat sich innerhalb von sechs Monaten verdoppelt (plus 108,85%), vor allem durch die beiden AI-Chip-Giganten.
  • Prämien für Mitarbeiter: Die Mitarbeiter von SK Hynix erhalten in diesem Jahr Prämien von über 5 Millionen Yuan, die von Samsung-Mitarbeitern sind es über 3 Millionen Yuan – das entspricht dem Jahresgehalt vieler Durchschnittsbürger.
  • Die Regierung setzt alles auf AI: Um auch Menschen, die keine Aktien besitzen, am Gewinn teilhaben zu lassen, hat die südkoreanische Börse 18 Leverage-ETFs auf Samsung und SK Hynix genehmigt (mit dem Effekt, mit 1 Yuan 2 Yuan an Aktien zu kaufen; Gewinne und Verluste werden dadurch verdoppelt). Innerhalb von zwei Tagen erreichte das Volumen der ETFs 500 Billionen südkoreanische Won – das bedeutet, dass das ganze Land mit Leverage auf die Zukunft dieser beiden Unternehmen setzt.

II. Weltweit kämpft man um einen Platz im AI-Boot: Von US-Konzernen bis zu saudischen Milliardären

AI ist zu einem weltweiten „Must-have“ geworden:

  • Die Top 10 der US-Börse sind alle AI-bezogen: Nvidia (AI-Chips), Microsoft (ChatGPT), Apple (AI-fähige Smartphones), Google (große AI-Modelle) – alle profitieren von AI für ihren Marktwert.
  • A-Aktien-Fondsmanager wechseln ihre Portfoliostrategie auf AI: Fonds, die ursprünglich in Konsumgüter und Ressourcen investiert haben, kaufen heimlich Chips und optische Module (notwendig für den Datentransfer im AI-Bereich).
  • Länder arbeiten gemeinsam an AI: Japan bringt SoftBank und Sony zusammen, um AI-Modelle zu entwickeln; Saudi-Arabien investiert 300 Milliarden US-Dollar in AI; Sun Zhengyi verkauft seine Anteile an Alibaba und Deutsche Telekom und investiert das Geld vollständig in AI – er wird sogar wieder zum reichsten Mann Asiens. Selbst Buffett hat sich auf AI konzentriert und beteiligt sich an einer 10-Milliarden-US-Dollar-AI-Rechenleistungsfinanzierung.

Kurz gesagt: Wer heute nicht in AI investiert, bleibt im Rückstand – genauso wie man vor 20 Jahren im Internet-Rückstand geblieben wäre.

III. Nicht-AI-Bereiche sind völlig ignoriert: Traditionelle Vermögenswerte werden abgeschrieben

Der Glanz von AI unterstreicht die Trostlosigkeit der nicht-AI-Bereiche:

  • Das HALO-Konzept ist kurzlebig: Anfang des Jahres schlug die Wall Street vor, dass „seltene, schwer zu beschaffende Vermögenswerte wie Häfen und Energiequellen neu bewertet werden sollten“, doch schon nach kurzer Zeit wurde dieses Konzept ignoriert – diese Vermögenswerte gelten nun als „abgeschrieben“.
  • Marktwerte traditioneller Giganten sind umgekehrt: Die chinesische Ping An (Jahresgewinn: 130 Milliarden Yuan, Vermögen: 14 Billionen Yuan) hat einen Marktwert von weniger als einer Billion Yuan, während ein vor Jahren unbekanntes Unternehmen im Bereich optischer Module (AI-bezogen) einen Marktwert von über einer Billion Yuan erreicht hat.

Das Marktkapital fließt vollständig in AI; nicht-AI-Bereiche werden „abgeworfen“ – genauso wie traditionelle Branchen während der Internet-Blase.

IV. Historisches Beispiel: Lee Zekai’s Übernahme von Hongkong Telecom und die heutige AI-Blase?

Das Beispiel von Lee Zekais Übernahme von Hongkong Telecom im Jahr 2000 wird verwendet, um den aktuellen extremen Marktteilnahmen zu verdeutlichen:

  • Die „Jahrhunderttransaktion“: Lee Zekai nutzte ein fast leeres Internetunternehmen (Eikon Digital) und finanzierte die Übernahme mit einem Kredit von 30 Milliarden Hongkong-Dollar. Der Grund dafür war der extreme Optimismus des Marktes gegenüber dem Internet und der extreme Pessimismus gegenüber traditionellen Telekommunikationsunternehmen – er nutzte diese Unterschiede aus.
  • Die heutige AI-Blase?: Heute herrscht extremer Optimismus in Bezug auf AI und Pessimismus in Bezug auf nicht-AI-Bereiche; die Marktwerte von Unternehmen im Bereich optischer Module übersteigen die von Finanzgiganten, und Samsung sowie SK Hynix werden von der gesamten Bevölkerung mit Leverage unterstützt – diese extremen Emotionen ähneln denen während der Internet-Blase.

Yuan Tianfan (Lee Zekais Partner) sagt: „Nur wenn extremer Optimismus und Pessimismus gleichzeitig auftreten, können solche ‚Außergewöhnlichen Fälle‘ entstehen – und das kommt nur alle hundert Jahre vor.“ Ist der aktuelle AI-Hype vielleicht der Beginn einer weiteren „Außergewöhnlichen Situation“?

Fazit

AI ist derzeit ein Trend, aber hinter dem extremen Optimismus könnten die gleichen Risiken wie während der Internet-Blase stecken – schließlich gibt es keinen Markt, der ewig steigt, und keine Branche, die ewig ignoriert wird. Während die meisten Menschen den Aufschwung beobachten, sollten sie auch vor dem Wahnsinn der allgemeinen Leverage-Investitionen in AI warnen.