虎嗅

**Deutscher Titel:** Erst auf dem Guangming-Ding gekämpft – nun auch am Wudang-Berg…

原文:才战光明顶,又来武当山

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel vergleicht die Europäische Union mit den „sechs großen Fraktionen“ in den Jin-Yong-Wuxia-Romanen (wie Shaolin und Emei in „The Heaven Sword and the Dragon Saber“) und weist darauf hin, dass die EU ähnlich wie diese Fraktionen ist: Sie bildet Gruppen, um ein Gesamtbild zu erzeugen, verfügt aber über keine wirkliche Stärke. Sie behauptet stets, den „rechten Weg“ einzuschlagen, hat jedoch zahlreiche interne Probleme und versucht, sich an mächtige Gegner (China) zu wenden – mit katastrophalen Ergebnissen. Der Autor ist der Ansicht, dass ein Handelskrieg 2.0 der EU übermäßig ambitioniert sei und dass ihr Handelsdefizit auf eigene politische Fehlentscheidungen zurückzuführen sei (z. B. die Umweltpolitik der Grünen sowie das Bombenattentat auf die Nordstream-Pipeline, bei dem keine Konsequenzen gezogen wurden), und nicht auf China. Das Ende werde ähnlich wie beim Angriff der sechs großen Fraktionen auf den Berg Guangmingding sein – mit einer „traurigen und erbärmlichen Niederlage“.

I. Die EU = die „sechs großen Fraktionen“ in Jin-Yong: Sie tun so, als wären sie stark, sind es aber nicht

Der Artikel vergleicht die EU mit den sechs großen Fraktionen der Wuxia-Welt und weist drei wesentliche Ähnlichkeiten auf:

1. Sie müssen zusammenarbeiten: Jedes einzelne Land ist schwach; beispielsweise ist Litauen im Vergleich zu China kaum der Rede wert, daher müssen sich Deutschland und Frankreich zusammentun, um ein Gefühl von Sicherheit zu haben – genau wie die sechs großen Fraktionen gemeinsam angreifen mussten.

2. Sie beanspruchen moralischen Vorrang: Die EU behauptet stets, Vertreter von „Freiheit und Demokratie“ zu sein, ähnlich wie die sechs großen Fraktionen, die sich als „rechter Weg der Kampfkunst“ bezeichnen – doch innerhalb gibt es zahlreiche Probleme (z. B. die Umweltpolitik der Grünen sowie unterschiedliche nationale Richtlinien).

3. Sie versuchen, sich an mächtige Gegner zu wenden – mit katastrophalen Ergebnissen: Der Angriff der sechs großen Fraktionen auf die Ming-Religion wurde von Zhang Wuji allein vereitelt; auch der Handelskonflikt mit China endete für die EU ohne Vorteile. Ein weiterer Handelskrieg 2.0 wird laut Autor nur zu noch schlimmeren Ergebnissen führen.

II. Die wahre Stärke der EU: Eine zerfallene Allianz, nicht einmal einer chinesischen Provinz gewachsen

Der Artikel entlarvt die Illusion der EU mit Daten:

  • Europa hat eine Fläche von über 10 Millionen Quadratkilometern (China 9,6 Millionen), eine Bevölkerung von 1 Milliarde Menschen (China 1,4 Milliarden) – doch die Länder sind weit verstreut.
  • Im Vergleich zum BIP: Das BIP der chinesischen Provinz Guangdong entspricht dem des fünftgrößten europäischen Landes Russlands; zudem unterstützt Russland das von der EU unterstützte Ukraine und hat sogar die Oberhand.
  • China verfügt über mehrere Provinzen mit einem BIP von über 5 Billionen Yuan (z. B. Jiangsu, Shandong), während die EU aus Ländern besteht, die eigene Interessen verfolgen – ähnlich wie die Wudang-Sieben-Helden alle Top-Kämpfer sind, während die Nachkommen der sechs großen Fraktionen meist schwach sind.

III. Der Handelsdefizit: Die EU trägt selbst die Schuld

Die EU beschwert sich über einen großen Handelsdefizit gegenüber China, doch der Autor sieht die eigentlichen Ursachen in eigenen Fehlern:

1. Die Grünen verursachen Probleme: Sie schließen Fabriken und zerstören Kraftwerke (z. B. durch übertriebene Umweltpolitik), was zu steigenden Energiekosten und einer geschwächten Wettbewerbsfähigkeit führt.

2. Der Angriff auf die Nordstream-Pipeline: Die EU reagierte nicht auf den Bombenanschlag, wodurch die Energiepreise weiter stiegen.

3. Die EU kann keine eigenen Alternativen entwickeln: Chinesische Photovoltaikkomponenten dominieren 90 % des europäischen Marktes – die EU kann sie selbst nicht herstellen und beschuldigt China stattdessen des „Preisdumpings“.

IV. Das Ende des Handelskriegs 2.0: Eine „sechsfach so katastrophale Niederlage“ wie bei den sechs großen Fraktionen

Der Autor zieht das Ende von „The Heaven Sword and the Dragon Saber“ heran:

  • Der Angriff der sechs großen Fraktionen auf den Berg Guangmingding endete in einer Niederlage; ein Handelskrieg 2.0 wird für die EU nur zu weiteren Problemen führen – z. B. zu höheren Inflationsraten und einer noch schwächeren Wirtschaft.
  • Ironischerweise würden in „The Heaven Sword and the Dragon Saber“ sogar Zhao Min (Vertreterin der kaiserlichen Regierung) und Zhou Zhiruo (Anführerin der Emei-Fraktion) zu Zhang Wuji überlaufen – was darauf hindeutet, dass die EU-Länder letztendlich mit China zusammenarbeiten müssten, während die übrigen Länder nur zusehen können.

V. Die Fehlwahrnehmung der EU: Sie hat mehr Ehrgeiz als Stärke und wird zum Gespött

Der Artikel weist auf das Hauptproblem der EU hin: Ihre Stärke nimmt ab, aber sie glaubt immer noch, der „Anführer der Kampfkunst“ zu sein. Ähnlich wie eine 50-jährige Frau, die sich einbildet, von einem Prinzen geliebt zu werden – obwohl ihre Industrie schwach und ihre inneren Konflikte offensichtlich sind, versucht sie weiterhin, Aufmerksamkeit zu erregen. Letztendlich wird dies nur zu ihrem eigenen Gespött.

Der Artikel erklärt die Probleme der EU auf verständliche Weise mithilfe von Wuxia-Metaphern und kommt zum Schlussfolgerung: Die EU sollte aufhören, China die Schuld zuzuschieben und sich erst einmal um ihre eigenen Probleme kümmern.