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**Großer Anbieter von Photovoltaik-Siliziummaterialien plant mit 6 Milliarden Yuan den Einstieg in das AI-Geschäft** Der Große Anbieter von Photovoltaik-Siliziummaterialien hat angekündigt, sein Geschäftsmodell umzustellen und mit einem Investitionsvolumen von 6 Milliarden Yuan in das Bereich der Künstlichen Intelligenz (AI) einzusteigen.

原文:光伏硅料巨头拟60亿元跨界AI

Zusammenfassung der Kerninhalte

Das führende Unternehmen im Bereich von Photovoltaik-Siliziummaterialien, Daquan Energy, befindet sich aufgrund schwieriger Geschäftslage in seiner Hauptbranche in einer „Kälteperiode“ und plant daher, 6 Milliarden Yuan in den Bereich der intelligenten Energietechnologie zu investieren, insbesondere in die Bereitstellung von Stromversorgungssystemen für Rechenzentren. Allerdings verfügt das Unternehmen derzeit nur über 900 Millionen Yuan an Barmitteln auf der Bilanz. Doch bis Ende des Jahres wird es über ausreichende finanzielle Reserven (13,2 Milliarden Yuan) sowie eine sehr niedrige Verschuldungshöhe (8,62 %) verfügen. In der Branche sind die Preise für Siliziummaterialien stark gefallen und die Lagerbestände hoch; führende Unternehmen versuchen daher, ihre Geschäftsfelder zu diversifizieren, um Risiken zu verteilen. Daquan Energy sieht sich bei diesem Übergang jedoch mit zahlreichen Herausforderungen – sowohl technischer als auch marktbedingter Natur – konfrontiert.

I. Die Hauptbranche steckt in Schwierigkeiten: Siliziummaterialien sind nicht mehr so lukrativ

Daquan Energy verdiente früher viel Geld mit dem Verkauf von Polysilizium (einem Schlüsselmaterial in der Photovoltaikindustrie). Doch die Situation hat sich dramatisch verändert:

  • Starke Preisrückgänge: Die Spotpreise für Polysilizium sind im ersten Quartal dieses Jahres um 17–26 % gefallen; hochwertiges N-Typ-Silizium wird nun nur noch für 39,75 Yuan pro Kilogramm verkauft (früher waren die Preise deutlich höher).
  • Hohe Lagerbestände: Die gesamte Branche verfügt über 546.000 Tonnen an Siliziummaterialien – das entspricht 43 % der erwarteten Jahresnachfrage; unverkaufte Mengen könnten mehrere Fußballplätze bedecken.
  • Anhaltende Preisprobleme: Das Angebot übersteigt die Nachfrage, weshalb die Preise voraussichtlich für lange Zeit auf niedrigem Niveau bleiben werden. Daher kann Daquan Energy nicht länger ausschließlich von den Erlösen aus dem Siliziumgeschäft leben und muss nach neuen Wachstumsstrategien suchen.

II. Der Übergang in die AI-Branche: Als „Energieeffizienzspezialist“ für Rechenzentren

Das neue Projekt mit einem Investitionsvolumen von 6 Milliarden Yuan zielt darauf ab, Stromversorgungssysteme für Rechenzentren zu entwickeln und herzustellen, die speziell für die Berechnung großer AI-Modelle geeignet sind:

  • Konkretes Vorhaben: Entwicklung und Produktion von Energiespeichersystemen, festen Transformatoren, festen Schaltern sowie festen Batterien.
  • Warum Rechenzentren?: Große AI-Modelle benötigen enorme Rechenkapazitäten; Rechenzentren verbrauchen viel Strom und benötigen daher effizientere und kompaktere Stromversorgungssysteme. Feste Transformatoren und Schalter können dazu beitragen, den Stromverbrauch zu senken (z. B. durch die Nutzung von Hochspannungsdirect-Current-Technologien). Der Markt für solche Lösungen könnte sich schnell auf ein Volumen von mehreren Milliarden Yuan entwickeln.
  • Das technische Know-how des Unternehmens: Daquan Energy verfügt über Erfahrungen im Bereich der Elektrotechnik, die bei diesem neuen Geschäftsfeld nützlich sein können.

III. Reichen die Mittel aus? Wenig Barmittel – aber solide finanzielle Grundlagen

Viele fragen sich: Reichen 900 Millionen Yuan für eine Investition von 6 Milliarden Yuan aus? Keine Sorge:

  • Kurzfristige Finanzierungslücken: Im ersten Quartal 2026 verfügte das Unternehmen nur über 900 Millionen Yuan an Barmitteln – 270 Millionen weniger als Ende letzten Jahres (vermutlich aufgrund von Umsatzproblemen in der Hauptbranche oder früheren Investitionen).
  • Langfristige Reserven: Bis Ende letzten Jahres verfügte das Unternehmen über insgesamt 13,2 Milliarden Yuan an finanziellen Mitteln (einschließlich Tagesgeldern, Festgeldern und Anleihen), was einer „großen Geldsumme auf der Bank“ entspricht.
  • Leichte Finanzierungsmöglichkeiten: Die Verschuldungshöhe liegt bei nur 8,62 %; die finanzielle Situation ist daher sehr gut. Banken sind bereit, Kredite zu gewähren.

IV. Auch Konkurrenten diversifizieren ihre Geschäftsfelder

Nicht nur Daquan Energy, sondern auch andere führende Unternehmen in der Siliziumindustrie versuchen, ihre Risiken zu verringern:

  • GCL Technology hat bereits angekündigt, sich von einem Spezialisten für Kristallsilizium zu einem Anbieter von neuen Energietechnologien zu entwickeln (z. B. Lithiumphosphat und Silizium-Kohlenstoff-Negativmaterialien für Batterien).
  • Grund dafür: Einziges Geschäftsfeld ist anfällig für Schwankungen der Marktpreise; durch die Diversifizierung können Unternehmen flexibler auf Veränderungen reagieren.

V. Herausforderungen beim Übergang: Technologie und Markt

Der Übergang in neue Bereiche ist nicht einfach – auch Daquan Energy erkennt diese Risiken an:

  • Technologische Hürden: Die Entwicklung von festen Batterien und Transformatoren erfordert viel Investitionen; Fehlschläge könnten die gesamte Investition zunichte machen.
  • Markthürden: Die Kunden für neue Produkte unterscheiden sich deutlich von denen des Siliziumgeschäfts (früher wurden Produkte an Photovoltaikunternehmen verkauft, nun an Rechenzentren). Kann das Unternehmen neue Kunden gewinnen und die Produktqualität sowie die Produktionskapazitäten den Anforderungen entsprechen?
  • Risiken für den Gewinn: Sollte das Projekt verzögert werden, die Produktion nicht rechtzeitig starten oder der Kundenaufbau fehlschlagen, könnten die 6 Milliarden Yuan an Investitionen nicht zurückgefahren werden – sogar Verluste entstehen.

Insgesamt ist Daquans Transformation eine Notwendigkeit. Ob sie erfolgreich sein wird, hängt jedoch von technischen Entwicklungen, Marktbedingungen und finanziellen Ressourcen ab. Der Übergang von Siliziummaterialien zur Bereitstellung von Stromversorgungssystemen für Rechenzentren stellt eine große Herausforderung dar – schließlich sind die beiden Branchen sehr unterschiedlich.

(Der Text wurde in verständliche Alltagssprache übersetzt, sodass auch Laien den Kerninhalt leicht verstehen können.)