虎嗅

**A24-Partner, der CEO von Vercel sowie a16z haben alle die AI-Buchmarkierungen vorbestellt.**

原文:A24合伙人、Vercel CEO、a16z 都预购了的AI 书签

Zusammenfassung der Kerninhalte

Der 21-jährige Student des interdisziplinären Forschungsinstituts der Southern California University, Tang Zhenyi, kehrt in sein Heimatland zurück, um mit seinem selbst entwickelten AI-Bookmarking-Produkt „Mark“ ein Unternehmen zu gründen. Dieses Produkt setzt nicht auf Schnelligkeit wie herkömmliche AI-Tools, sondern betont die „wahre Absicht“ des Nutzers – der manuell Inhalte in Büchern hervorhebt und aktiv entscheidet, welche Informationen erhalten bleiben sollen, um der Müdigkeit durch die Überflutung mit von AI generierten Inhalten entgegenzuwirken. Im vergangenen Jahr reiste er von Kalifornien nach Shenzhen, besuchte zum ersten Mal eine Fabrik, verhandelte mit dem Geschäftsführer und organisierte Offline-Veranstaltungen. Dadurch vollzog er den Wandel vom Designer zum CEO. Sein Produkt wurde bereits von prominenten Persönlichkeiten wie A24 Partnern, Vercel CEO und a16z vorbestellt.

I. Die „anti-AI“-Ausrichtung von Mark: Nicht schlauer sein, sondern sicherer

Viele AI-Produkte konkurrieren darum, wer am schnellsten Inhalte erzeugt oder am intelligentesten zusammenfasst – doch Mark geht den entgegengesetzten Weg. Er integriert traditionelle Elemente wie Film, Briefmarken und Papier in sein Design, wodurch das Produkt wie ein kulturelles Objekt wirkt, das man in der Hand halten kann. Wenn man mit „Mark“ Sätze in einem Buch hervorhebt, ist es nicht dazu da, dass die AI für einen zusammenfasst; vielmehr wählt man selbst aus, welche Informationen man behalten möchte – ähnlich wie bei einer Leica-Kamera, bei der das Manuellfokussieren und das Auslösen des Verschlusses das Ergebnis sorgfältiger Überlegungen sind.

Tang Zhenyi betont: Heutzutage gibt es zu viele AI-generierte Inhalte, und die Menschen sehnen sich nach „echten, intentionellen“ Dingen. „Mark“ erfüllt genau diese Bedürfnisse – es ersetzt nicht den eigenen Gedankengang, sondern hilft dabei, wichtige Informationen bewusst zu speichern und der Hektik im Informationsstrom entgegenzuwirken.

II. Der Rückkehr ins Heimatland zum Unternehmertum: Der Schock vom „Designentwurf“ zur „echten Fabrik“

Zuvor beschäftigte sich Tang Zhenyi nur mit visuellem Design. Als er nach Shenzhen zurückkehrte, erlebte er dort eine Überraschung: Der Geschäftsführer reichte ihm eine Zigarette an; obwohl er nicht rauchte, nahm er sie an – doch beim Anzünden bemerkte der Geschäftsführer, dass er gar nicht inhalierte. Dies lehrte ihn, dass Unternehmertum nicht darin besteht, nur am Computer zu arbeiten, sondern mit realen Menschen zusammenzuarbeiten: Fabrikbesitzern, CTOs und Lieferantenpartnern. Er lernte auch, wie man Preise verhandelt – zum Beispiel analysierte er die Kosten eines Hardwareherstellers (Anzahl der Mitarbeiter, Monatsgehälter) und stellte fest, ob es sich lohnt, diese Ressourcen selbst einzusetzen oder Personal zu engagieren. Diese „realen Lektionen“ machten ihn von einem Designer zu einem Unternehmer mit Geschäftsverstand.

III. Markenbildung: Nicht nach kurzfristigem Traffic streben, sondern eine langfristige Entwicklung fördern

Die Markenstrategie von „Mark“ ist eher „anti-Internet“. Sie investieren viel in Offline-Veranstaltungen – wie private Partys in Los Angeles (mit Einladung von Verlegern und Autoren zur Produktvorstellung) oder Bibliotheksveranstaltungen mit dem Designbüro Collins in New York. Solche Veranstaltungen führen zwar nicht unmittelbar zu Umsatzsteigerungen, aber sie vermitteln den Nutzern das „Gefühl“ für die Marke.

Beispielsweise scheiterte die Online-Kampagne vor der Veranstaltung in New York völlig – doch am Donnerstag erreichte ein Video plötzlich 11 Millionen Aufrufe, und viele Menschen reisten extra an, um das Produkt auszuprobieren und sogar sofort zu bestellen. Tang Zhenyi betont: Eine Marke entsteht nicht durch Werbung, sondern durch die Konsequenz in der eigenen Ausrichtung – etwa indem man keine coolen Animationen verwendet oder die Website so gestaltet, dass sie auf den ersten Blick ins Auge fällt (z. B. mit einem Bild von „Mark“, das Ideen festhält).

IV. Vom Designer zum CEO: Von der Detailarbeit zur Systementwicklung

Früher erstellte Tang Zhenyi selbst Designs und Videos; heute lernt er vom Airbnb-CEO Brian Chesky (auch ein Designer). Er überlegt, wie man ein Unternehmen organisiert – anstatt vier Stunden für einen Poster zu verbringen, delegiert er diese Aufgaben seinem Team und akzeptiert, dass das Ergebnis möglicherweise nicht so gut ist wie sein eigenes. Als CEO muss man darüber nachdenken, welche Mitarbeiter das Unternehmen benötigt und wohin es als Nächstes gehen soll.

Er sagt: Unternehmertum ist kein Sprint, sondern ein langfristiges Projekt. Heute balanciert er sein Leben – er isst gut und trainiert regelmäßig, denn „Langsamkeit bedeutet Geschwindigkeit, und Geschwindigkeit bedeutet Langsamkeit“. Es ist wichtiger, konsequent voranzugehen, als zu überstürzen.

V. Die Nutzung der Tendenz zur „AI-Müdigkeit“: Der Rückgang zu Offline-Erfahrungen

Heutzutage verbringen die Menschen 12 Stunden am Tag mit ihren Smartphones und sind gegenüber AI-generierten Inhalten abgestumpft; sie sehnen sich nach echten, interaktiven Erfahrungen – wie bei Treffen mit Freunden oder durch persönliche Zusendungen von Illustrationen an Abonnenten. „Mark“ nutzt diese Tendenz aus, indem es die Lektüre wieder zu einer „warmen“ Erfahrung macht, die man mit den Händen gestaltet.

Tang Zhenyi glaubt: Nach technologischen Fortschritten kommt immer eine Gegenbewegung – so wie in der Raumfahrtwettlaufära die Begeisterung für gemütliche Wohnräume zurück. „Mark“ bietet Produkte, die Fürsorge und Sicherheit bieten und den Nutzern in der AI-Ära ein Gefühl von Beständigkeit vermitteln.

Abschluss: Ratschläge für junge Menschen

Für jüngere Kollegen möchte Tang Zhenyi sagen: Sparen Sie nicht zu viel Geld – suchen Sie mehrere Designer für Ihre Projekte und vergleichen Sie verschiedene Hersteller, wenn Sie Hardware entwickeln. Glauben Sie daran, dass Sie in einem Jahr das erreichen können, was Sie sich vorstellen – vor einem Jahr hätte er nie gedacht, dass er Hardware entwickeln und Kapital einwerben könnte; heute ist es Wirklichkeit.

Die Zukunft von „Mark“ sieht eine Zusammenarbeit mit Marken wie Stripe, Miu Miu und Penguin Random House vor. Tang Zhenyi selbst hofft, in drei bis fünf Jahren das Gleichgewicht zwischen Unternehmertum und Privatleben zu finden und Hobbys wie Formel 1 zu pflegen – schließlich ist Unternehmertum ein Marathon, kein Sprint.