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**Übersetzung des chinesischen Headlines ins Deutsche:** „SpaceX – in großen Schwierigkeiten“

原文:SpaceX浑身拧巴

Kernzusammenfassung

SpaceX plant, 75 Milliarden US-Dollar zu beschaffen, um an die Börse zu gehen und einen Marktwert von über 1,5 Billionen US-Dollar zu erreichen. Allerdings gibt es tiefe Probleme in seinen drei Hauptgeschäftsbereichen (Raketenstarts, Starlink und KI):

  • Der ursprüngliche Geschäftszweig der Raketenstarts, der für die Besiedlung des Mars entwickelt wurde, wird heute von dem Nebengeschäft Starlink finanziert.
  • Starlink ist der einzige profitabreiche Bereich, steht jedoch vor einem Konflikt zwischen seiner Positionierung und seinem wirtschaftlichen Wert.
  • Der KI-Bereich verbraucht unermesslich viel Geld, während die Nutzung von Rechenleistung im Weltraum noch in einer Fantasiephase ist.
  • Insgesamt erlitt SpaceX im Jahr 2025 einen Nettoverlust von 4,94 Milliarden US-Dollar und im ersten Quartal 2026 einen Verlust von 4,28 Milliarden US-Dollar – ein Niveau, das dem Jahresverlust nahekommt.

Detaillierte Analyse

#### 1. Fehlpositionierung der Geschäftsbereiche: Nebengeschäfte werden zum Hauptträger, Hauptgeschäft zur Belastung

Der ursprüngliche Ansatz von SpaceX war die Besiedlung des Mars durch die Entwicklung von Raketen und Raumfahrzeugen. Die Realität sieht jedoch so aus:

  • Starlink ist der wichtigste Einnahmefaktor: Im Jahr 2025 machte Starlink 61 Prozent des Gesamtumsatzes aus – mehr als die Summe aus den Raketenstarts (21,9 Prozent) und dem KI-Bereich (17,1 Prozent).
  • Der Raketenstartbereich ist selbstversorgend: 70 Prozent der Raketenstarts dienen dazu, Starlink-Satelliten zu platzieren; nur externe Einnahmen (z. B. von der NASA) werden offengelegt. Dies führt dazu, dass der Umsatz aus Raketenstarts scheinbar geringer erscheint.
  • Abweichung vom ursprünglichen Ziel: Starlink ist zwar eine Quelle für Cashflow, steht aber in keinem direkten Zusammenhang mit der Marsbesiedlung – die Geschäftsführung widerspricht somit dem ursprünglichen Konzept.

#### 2. Unausgewogene Gewinnstruktur: Starlink trägt allein zum Erfolg bei, während KI und Raketenstarts enorme Verluste verursachen

Starlink ist der einzige profitable Bereich von SpaceX, doch die anderen beiden Bereiche verlieren massiv Geld:

  • Starlink erzielt stabile Gewinne: Im Jahr 2025 wurden 4,42 Milliarden US-Dollar verdient (Gewinnmarge 38,8 Prozent); im ersten Quartal 2026 waren es 1,19 Milliarden US-Dollar (Gewinnmarge 36,5 Prozent).
  • Raketenstarts verursachen massive Verluste: Im Jahr 2025 lag der Verlust bei 657 Millionen US-Dollar (Verlustquote 16,1 Prozent); im ersten Quartal 2026 betrug er 662 Millionen US-Dollar – insbesondere aufgrund hoher Entwicklungskosten für die Starship-Rakete.
  • Der KI-Bereich verbraucht unermesslich viel Geld: Im Jahr 2025 wurden 6,355 Milliarden US-Dollar verloren (Verlustquote 198,5 Prozent); im ersten Quartal 2026 waren es 2,47 Milliarden US-Dollar. Das von Starlink erzielte Geld wird vollständig vom KI-Bereich aufgezehrt, wodurch der Gesamtverlust weiter steigt.

#### 3. Risiken im Raketenstartbereich: Verträge mit der NASA bergen Risiken

NASA hat SpaceX ausgewählt, weil die Entwicklung der SLS-Rakete von Boeing verzögert und über budgetiert wurde. Die Vertragsbedingungen belasten SpaceX jedoch erheblich:

  • Festpreisvertrag vs. Kostenerhöhung: Während Boeing für seine Projekte eine Kostenerhöhung von der NASA erhält, muss SpaceX die zusätzlichen Kosten selbst tragen.
  • Risiken durch staatliche Strategien: Die Rückkehr zum Mond ist ein nationales Projekt mit vielen Unwägbarkeiten – private Unternehmen können diese Belastungen kaum bewältigen.
  • Abhängigkeit voneinander: Musk nutzt die Forschungsgelder der NASA für seine Projekte, während die NASA SpaceX finanziell unterstützt (Garantierter Cashflow und kostenlose Ressourcen). Diese Abhängigkeit könnte jedoch jederzeit zu Problemen führen.

#### 4. Unklare Positionierung von Starlink: Starlink ist in abgelegenen Gebieten nützlich, bringt aber keine Gewinne

Die technischen Eigenschaften und der wirtschaftliche Wert von Starlink stehen im Widerspruch zueinander:

  • Nutzbar in abgelegenen Gebieten, aber unrentabel: Starlink eignet sich ideal für die Wildnis und das Meer – doch dort ist der Konsum gering, was den kommerziellen Erfolg einschränkt.
  • In Städten wenig effektiv: In einer Stadt wie Peking mit 30 Millionen Einwohnern sind nur etwa 42 Starlink-Satelliten sichtbar; pro Person steht lediglich ca. 1 Megabit Bandbreite zur Verfügung – was für den Datenverkehr kaum ausreicht. Zudem wird die Signalstärke durch Bäume, Gebäude und Wetterbedingungen beeinträchtigt.
  • Widersprüchliche Aussagen von Musk: Manchmal behauptet Musk, Starlink könne Stadtbasisstationen nicht ersetzen; andererseits verspricht er, 100.000 Satelliten zu starten, um die bestehenden Anbieter zu ersetzen.
  • Kurze Lebensdauer der Satellite: Starlink-Satelliten haben nur eine Lebensdauer von 5 Jahren – im Vergleich zu herkömmlichen Satelliten (15–20 Jahre). Dies bedeutet, dass ständige Erneuerungen notwendig sind.

#### 5. Der KI-Bereich als Luftschloss: Die Nutzung von Rechenleistung im Weltraum bleibt eine Vision

Die Entwicklung von Rechenleistung im Weltraum ist noch in einer frühen Phase:

  • Unrealistische Pläne: Die Idee, Rechenleistung im Weltraum mit Photovoltaikanlagen zu versorgen, ist bisher nur theoretisch; es fehlen konkrete Entwürfe und Implementierungspläne.
  • Derzeitige Einnahmen: Der KI-Bereich verdient Geld durch die Vermietung von Rechenleistung – beispielsweise an Anthropic (1,25 Milliarden US-Dollar pro Monat). Doch die Ausgaben übersteigen diese Einnahmen deutlich.
  • Wettbewerbsnachteile: Selbst wenn die Nutzung von Weltraumrechenleistung möglich wird, werden die Anfangskosten höher sein als bei herkömmlichen Anbietern wie Alibaba Cloud oder AWS.
  • Druck nach der Börsengang: SpaceX muss regelmäßig Finanzberichte veröffentlichen; anhaltende Verluste im KI-Bereich würden den Aktienkurs negativ beeinflussen.

Fazit

SpaceX hat großes Potenzial (Marsbesiedlung, Weltrauminternet, KI), doch es gibt zahlreiche Probleme: Fehlpositionierung der Geschäftsbereiche, unausgewogene Gewinnstruktur, hohe Risiken und unrealistische Technologien. Die Beschaffung von 75 Milliarden US-Dollar durch die Börsengang könnte vorübergehend helfen – doch solange diese Probleme nicht gelöst werden, bleibt die Zukunft sehr unsicher. Investoren sollten sich vor den Risiken einer „Träumerei“ hüten. (Die Analyse dient nur der Information und stellt keine Investmentempfehlung dar.)