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Deutsche Übersetzung: Der Trend, dass Aktien aus dem chinesischen Hongkong-Stockmarkt nach Deutschland zurückkehren, nimmt zu. Analysten argumentieren, dass Technologieunternehmen mit einer Zulassung an den deutschen Börsen („H“-Markt) gegenüber einer Zulassung an der chinesischen A-Börse mehrere Vorteile haben.

原文:港股“北归”风起,分析称科技企业“先H后A”具备多重优势

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit wird die Interaktion zwischen den Kapitalmärkten des chinesischen Festlands und Hongkongs immer enger: Im letzten Jahr gab es einen Trend, bei dem führende Unternehmen aus dem A-Sharkontext an den Hongkonger Markt (A-to-H) gingen; in diesem Jahr hat sich die Richtung umgekehrt – der Trend, dass Unternehmen vom Hongkonger Markt zum A-Sharkontext zurückkehren (H-to-A), deutlich verstärkt hat, insbesondere Unternehmen aus dem Bereich KI und Hochtechnologie (wie Zhipu und MiniMax). Diese haben weniger als fünf Monate nach ihrem Börsengang in Hongkong bereits mit den Vorbereitungen für einen Börsengang an der A-Sharkontext-Schuldenfinanzierungsplattform (STAR Market) begonnen. Hinter dieser Entwicklung stecken unter anderem politische Unterstützung für den Doppelbörsengang, die Bedürfnisse der Unternehmen nach kontinuierlicher Finanzierung sowie Vorteile des Hongkonger Marktes für Hochtechnologieunternehmen in Bezug auf die Wertbewertung und einen klareren Börsengangprozess. Gleichzeitig haben Hochtechnologie- und neue Produktivitätsunternehmen in diesem Jahr den Großteil der IPOs am Hongkonger Markt ausgemacht – sowohl die Höhe der eingesammelten Mittel als auch die Anzahl der Neuemissionen sind stark gestiegen. Allerdings überwachen der Hongkonger Aktienmarkt und die zuständigen intermediären Institutionen die Qualität der Unternehmen streng, um ein Wachstum ohne Qualitätsverluste zu gewährleisten.

Detaillierte Analyse

1. Warum kehren KI-Unternehmen bereits nach fünf Monaten vom Hongkonger Markt zum A-Sharkontext zurück?

Die auffälligsten Beispiele in diesem Jahr sind Zhipu (02513.HK) und MiniMax (00100.HK): Sie haben Anfang Januar ihren Börsengang in Hongkong abgeschlossen und kündigten weniger als fünf Monate später an, an der A-Sharkontext-Schuldenfinanzierungsplattform zu notieren. Zhipu plant die Beschaffung von 15 Milliarden Yuan an Kapital, während MiniMax bereits mit den Vorbereitungen für einen IPO begonnen hat.

Beide Unternehmen haben sich am Hongkonger Markt gut entwickelt: Der Kurs von Zhipu ist seit dem Börsengang um mehr als das Elffache gestiegen (1127 %), der Höchstkurs lag bei 1993 Hongkong-Dollar; auch der Kurs von MiniMax hat sich um mehr als das Dreifache erhöht (302 %). Allerdings verzeichnen beide Unternehmen derzeit Verluste: Zhipu hatte im Jahr 2025 einen Verlust von 4,7 Milliarden Yuan, MiniMax einen Verlust von 1,87 Milliarden US-Dollar. Warum wollen sie dennoch zum A-Sharkontext zurückkehren? Laut Zhipu dient dies hauptsächlich der Forschung und Entwicklung (KI ist ein kostenaufwendiger Bereich) sowie der Beschaffung zusätzlicher Mittel; zudem möchte das Unternehmen damit seine Position im chinesischen KI-Bereich stärken.

2. Warum bevorzugen Unternehmen zunehmend einen Doppelbörsengang (H-to-A)?

Experten von UBS haben drei Hauptgründe genannt:

  • Politische Unterstützung: Die Richtlinien für den Doppelbörsengang werden immer klarer; sowohl der A- als auch der H-Bereich unterstützen diesen Prozess, wodurch die Unternehmen keine Umstände bei den notwendigen Verfahren haben.
  • Finanzbedarf: Hochtechnologieunternehmen wachsen schnell und benötigen kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung; ein Börsengang am A-Sharkontext ermöglicht es ihnen, zusätzliches Kapital zu beschaffen.
  • Der Hongkonger Markt als Sprungbrett: Der Börsengangprozess in Hongkong ist klarer strukturiert (Zeitplan planbar), und globale Investoren sehen KI-Unternehmen als selten und daher besonders attraktiv an; dadurch erhalten sie höhere Bewertungen. Zunächst wird am Hongkonger Markt Kapital eingeholt und ein Preisniveau festgelegt, bevor der Börsengang am A-Sharkontext erfolgt.

3. Der Hongkonger IPO-Markt hat sich in diesem Jahr stark verändert: Hochtechnologieunternehmen dominieren

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden 62 Unternehmen an der Hongkonger Börse notiert (33 mehr als im Vorjahr), mit einem Gesamtkapitalaufkommen von 166,9 Milliarden Hongkong-Dollar (Zuwachs um 112%). Besonders auffällig ist, dass Hochtechnologie- und neue Produktivitätsunternehmen den Großteil der Neuemissionen ausmachen – diese Unternehmen machen nun 63 % des gesamten IPO-Volumens aus (im Vorjahr nur 16 %).

Der Grund dafür liegt darin, dass chinesische KI- und Halbleiterunternehmen unter dem globalen AI-Trend ihre Technologien in praktikable Anwendungen umsetzen können (z. B. die Integration von großen KI-Modellen in den Büro- und Gesundheitsbereich). Unternehmen wie Shenghong Technology und Muyuan Foods, die sowohl am A- als auch am H-Sharkontext notiert sind, haben jeweils mehr als 10 Milliarden Hongkong-Dollar an Kapital eingesammelt.

4. Der Hongkonger IPO-Markt boomt – doch die Qualität bleibt hoch

Bestehen Bedenken, dass die Qualität der Unternehmen nach dem Anstieg der Zahl der Neuemissionen abnimmt? Die Hongkonger Börse betont, dass die Notierungsstandards nicht gesenkt werden und die Qualitätskontrolle weiterhin streng gehandhabt wird. Auch die intermediären Institutionen überprüfen die Unternehmen sorgfältig: Beispielsweise prüft UBS bei der Auswahl von Projekten, ob das Geschäft des Unternehmens gesund ist und ob es Investoren einen Ertrag bringen kann; bevorzugt werden Hochtechnologieprojekte (die durch Politik gefördert werden und ein gutes Wachstumspotenzial haben).

Außerdem wird die Zusammensetzung der „Stützinvestoren“ am Hongkonger Markt immer diverser: Internationale Langzeitfonds, arabische Staatsfonds sowie spezielle Investitionsfonds beteiligen sich zunehmend – sogar Institutionen, die zuvor nicht an solchen Projekten teilgenommen haben, zeigen großes Interesse, insbesondere im Bereich KI und Halbleiter.

5. Vorteile der Zusammenarbeit zwischen dem chinesischen Festland und Hongkong

Für die Unternehmen bedeutet dies: Sie können sowohl globales Kapital am Hongkonger Markt als auch inländisches Kapital am A-Sharkontext einwerben und so ihre Präsenz auf beiden Märkten ausbauen. Für den Markt bedeutet es einen reibungsloseren Kapitaleinstrom sowie mehr hochwertige Hochtechnologieunternehmen als Investitionsmöglichkeiten, was die Entwicklung neuer Produktivitätsformen in China fördert. Zusammen bilden der chinesische Festland und Hongkong somit einen „Doppelkanal für die Finanzierung“ von Hochtechnologieunternehmen, der deren schnelles Wachstum ermöglicht und es den Investoren erlaubt, von technologischen Fortschritten zu profitieren.

Insgesamt wird die gegenseitige Zusammenarbeit zwischen den Kapitalmärkten des chinesischen Festlands und Hongkongs zu einem „Beschleuniger“ für das Wachstum hochtechnologieorientierter Unternehmen – sie ermöglicht es diesen, mehr Kapital zu beschaffen und schneller zu wachsen, während Investoren von den Vorteilen technologischer Fortschritte profitieren können.