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**Innovative Praxis des „Tianjin-Version“-FT-Kontos: Der finanzielle Treiber für die beschleunigte Ausrichtung inländischer Großflugzeuge auf den internationalen Markt** *(„Innovative practices of the ‘Tianjin-Version’ FT Account: The financial driver for accelerating the internationalization of domestically produced large aircraft“)*

原文:“天津版”FT账户创新实践:国产大飞机加速出海的金融助推器

Zusammenfassung des Kerninhalts:

Tianjin Dongjiang hat seine Entwicklung von den salzigen und alkalischen Sandflächen der Bohai-See aus begonnen und ist durch politische Innovationen (wie das Modell der zollfreien Vermietung), geografische Vorteile sowie die Konzentration von Industrien zu dem zweitgrößten Luftfahrtvermietungszentrum der Welt herangewachsen (mit einer Gesamtlieferzahl von über 2.500 Flugzeugen) sowie zum führenden Schiffvermietungsunternehmen des Landes (mit mehr als 90 Prozent des nationalen Marktes). Mithilfe von Finanzinnovationen wie Leasing-Verträgen und Freihandelskonten (FT-Konten) hat es Probleme bei der Auslandsvermarktung chinesischer Hochtechnologieausrüstung (wie dem Großflugzeug C909) gelöst – insbesondere hinsichtlich zeitlicher Diskrepanzen in den Finanzierungszyklen, der Höhe der ausländischen Kredite und Wechselkursschwankungen. Es bewegt sich von einer „chinesischen Hochburg der Vermietung“ hin zu einem globalen Zentrum für Vermietdienstleistungen, steht jedoch noch vor Herausforderungen in Bezug auf den grenzüberschreitenden Service und die Umsetzung von Politikmaßnahmen.

Detaillierte Erläuterung:

1. Vom salzigen Sandstrand zum globalen Vermietungszentrum: Das Geheimnis des Aufstiegs von Dongjiang**

Vor 2009 war es für inländische Vermietungsunternehmen nahezu unmöglich, in den Luftfahrtvermietungsbereich einzusteigen – ausländische Unternehmen zahlten die Miete in Raten und konnten die Steuern entsprechend zahlen, während inländische Unternehmen die gesamte Steuersumme auf einmal bezahlen mussten, was die Kosten in die Höhe trieb. Dongjiang nutzte die Funktionen des umfassenden Schutzgebiets und schuf das Modell der „zollfreien Importvermietung von Flugzeugen“, wodurch auch inländische Unternehmen die Steuern in Raten zahlen konnten. In derselben Jahr nutzte ICBC Leasing dieses Modell, um zwei Boeing-Frachtflugzeuge für China Southern Airlines zu beschaffen, was den ersten Leasing-Vertrag des Landes darstellte.

Siebzehn Jahre später hat Dongjiang insgesamt 2.500 Flugzeuge (die zweitmeiste Lieferzahl weltweit) und 1.200 Schiffe (mehr als 90 Prozent des nationalen Marktes) geliefert – hinter diesem Erfolg stehen drei Schlüsselfaktoren:

  • Gute geografische Lage: Der Hafen von Tianjin ist der größte Hafen im Norden und erreicht die Regionen Peking-Tianjin-Hebei sowie Nordostasien.
  • Pionierhafte Politik: Es handelt sich um das einzige „nationale Vermietungsinnovationsdemonstrationsgebiet“ des Landes, in dem mehr als 40 verschiedene Modelle (wie SPV-Sonderprojektgesellschaften, Offshore-Vermietungen) entwickelt wurden.
  • Industriekonzentration: Mehr als 2.800 mit der Vermietung verbundene Unternehmen haben eine vollständige Wertschöpfungskette von der Flugzeugankauf bis zur Verwaltung der Assets gebildet.

Für das Jahr 2025 hat Tianjin weitere Ziele definiert: Bis 2030 soll die Gesamtvermögensgröße auf 2,8 Billionen Yuan steigen, um ein globales Zentrum für Luft- und Schiffvermietung zu werden – was viel Ehrgeiz zeigt.

2. Wie Leasing-Verträge bei der Auslandsvermarktung chinesischer Ausrüstung helfen?

Die Auslieferung des inländischen Großflugzeugs C909 nach Vietnam und Indonesien sowie die Verschiffung von Neugenergieausrüstung nach Afrika wäre ohne Leasing-Verträge nicht möglich gewesen. Beispielsweise mietete Vietjet Air im Jahr 2026 zehn C909-Flugzeuge von Puyi Leasing – Unternehmen müssen das Flugzeug nicht auf einmal kaufen, sondern können es mieten, den Gewinn erzielen und anschließend die Miete zahlen.

Allerdings gibt es drei große Herausforderungen bei der Auslandsvermarktung:

  • Zeitliche Diskrepanzen in den Finanzierungszyklen: Herkömmliche Kredite sind meist für nur wenige Jahre gültig, während Leasingverträge über mehrere Jahre laufen; dies führt zu Kapitalengpässen.
  • Beschränkte Höhe der ausländischen Kredite: Um Risiken zu vermeiden, gründen Vermietungsunternehmen spezielle Tochtergesellschaften (SPV), die jedoch über begrenzte Nettovermögen und damit nur begrenzte Möglichkeiten zur Aufnahme ausländischer Kredite verfügen.
  • Wechselkursschwankungen: Die Miete wird in Fremdwährung erhoben; eine Aufwertung oder Abwertung des Yuan kann die Gewinne beeinflussen.

Diese Probleme werden durch Finanzinnovationen gelöst – beispielsweise durch FT-Konten und die Registrierung von Offshore-Vermietungsverträgen, die den grenzüberschreitenden Kapitalflüssen einen „schnellen Weg“ ebnen.

3. Wie nützlich sind Freihandelskonten (FT-Konten) für den internationalen Finanzhandel?

Freihandelskonten sind spezielle Bankkonten, die von der Zentralbank eingeführt wurden und das Prinzip der getrennten Buchführung sowie der Kombination von Inlandswährung und Fremdwährung ermöglichen. Im einfachen Sinne bedeutet dies:

  • Unternehmen können in diesen Konten sowohl Yuan als auch Fremdwährungen verwalten, ohne ständig umtauschen zu müssen.
  • Es werden „Offshore-Wechselkurse“ (z. B. der Preis des CNH, des chinesischen Yuan im Ausland) verwendet, die flexibler sind als die inländischen Wechselkurse und Kosten einsparen.

Ein Beispiel: Die Tianjin-Filiale der Bank of Communications nutzte ein FT-Konto für die Finanzierung der fälligen Miete von inländischen Flugzeugen – der gesamte Prozess wurde in Yuan abgewickelt, was sowohl den mehrjährigen Leasingzyklus berücksichtigte als auch das Risiko von Wechselkursschwankungen vermeidete. Als einziges Pilotprojekt für FT-Konte im Norden hat Tianjin bis zum ersten Quartal 2026 eine Gesamtsumme von über 1,5 Billionen Yuan abgewickelt; die Anzahl der beteiligten Banken liegt auf dem dritten Platz des Landes.

FT-Konten können Unternehmen auch bei der Bewältigung ihrer ausländischen Kreditprobleme helfen – beispielsweise können SPV-Gesellschaften über diese Konten stabile Fremdwährungskredite von ihren Muttergesellschaften erhalten, ohne an die Beschränkungen kleinerer Unternehmen gebunden zu sein.

4. Welche Herausforderungen bleiben noch zu überwinden, um zum globalen Zentrum zu werden?

Obwohl Dongjiang bereits sehr stark ist, gibt es noch viele Herausforderungen auf dem Weg zum weltweiten Vermietungszentrum:

  • Regionalbegrenzungen bei FT-Konten: Ursprünglich konnten Unternehmen FT-Konten nur an ihrem Registrierungsort eröffnen; Tianjin hat das Modell der „FT-Niederlassungen“ eingeführt – Unternehmen aus anderen Regionen können dort einfach eine Niederlassung eröffnen, ohne umziehen zu müssen.
  • Unzureichende politische Unterstützung: In diesem Jahr hat Tianjin ein System eingeführt, bei dem eine Anmeldung von einem Unternehmen für alle Banken der Stadt gilt – so erhalten Unternehmen, die von einer Bank als qualitativ hochwertig eingestuft werden, vereinfachte Geschäftsabläufe, ohne erneut anfragen zu müssen.
  • Internationaler Wettbewerb: Singapore und Hongkong sind traditionelle Schiffvermietungszentren; Dongjiang muss weiterhin innovative Finanzprodukte entwickeln (z. B. Green Leasing, Offshore-Vermietungen), um im internationalen Markt konkurrenzfähig zu sein.

Es gibt jedoch auch viele Chancen: Beispielsweise wird der Einsatz von multinationalen Kapitalpools auf nationaler Ebene gefördert und die Höhe der ausländischen Kreditmengen erhöht. Banken wie die Tianjin-Filiale der Bank of Communications konzentrieren sich auf Bereiche wie „FT + Leasing“ sowie „FT + Wechselkursabsicherung“, um Unternehmen bei ihrer Auslandsaktivität umfassende Dienstleistungen anzubieten.

Fazit:

Der Aufstieg von Dongjiang ist das Ergebnis der gegenseitigen Förderung von Industrie (Vermietung) und Finanzwesen (FT-Konten). Um die Ziele der Auslandsvermarktung chinesischer Ausrüstung und des weltweiten Vermietungszentrums zu erreichen, sind weitere politische Innovationen sowie finanzielle Instrumente erforderlich – dieser Weg hat gerade erst begonnen.