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Bank-Aktionärtagungen werden nicht mehr „nur zur Formalität“ abgehalten – Kontroversen über Dividenden und Gehälter nehmen zu.

原文:银行股东会不再“走过场”,分红与薪酬争议升温

Zusammenfassung der Kerninhalte

Bei den jüngsten Jahresversammlungen mehrerer börsennotierter Banken (SuNong Bank, Hangzhou Bank, Wuxi Bank, Xi’an Bank usw.) stießen Vorschläge zur Dividendenverteilung und zu den Gehältern der Führungskräfte auf einen hohen Anteil an Ablehnungen oder Enthaltungen. Hinter diesem Wandel steht die Tatsache, dass sich die Bankenbranche in eine Phase mit niedrigem Wachstum und geringen Zinsspannen begeben hat. Infolgedessen haben sich die Anforderungen der Investoren von der „Expansion des Geschäftsumsatzes“ auf die „Rückzahlung an die Aktionäre“ und die Unternehmensführung verlagert – ob die Dividenden ausreichend sind und ob die Gehälter angemessen sind, werden nun als entscheidende Kriterien für die Bewertung des Wertes der Banken herangezogen. Die Aktionärsversammlungen der Banken haben sich von einer rein formalen Veranstaltung zu einem wichtigen Forum entwickelt, in dem Investoren ihre Meinungen frei äußern können.

Detaillierte Erklärung

1. Zu niedrige Dividenden: Kleine und mittlere Aktionäre „stimmen mit ihren Füßen ab“

Die Dividendenquoten vieler Banken liegen weit unter dem Branchendurchschnitt, was kleine und mittlere Aktionäre unzufrieden macht.

  • Beispiel SuNong Bank: Die Dividendenquote für das Jahr 2025 betrug lediglich 20,75% (während die meisten börsennotierten Banken bei etwa 30% liegen); der Anteil der Ablehnungen unter den kleinen und mittleren Aktionären erreichte 14,8%. Die Bank begründete dies damit, dass sie Gewinne zur Kapitalstärkung benötige, doch die Aktionäre waren nicht überzeugt: Da die Zinssätze für Einlagen niedrig sind, erwarten sie von der Investition in Bankaktien eine Dividendenrendite. Zu geringe Dividenden bedeuten somit keine Rendite aus der Investition.
  • Besonderer Fall Xi’an Bank: Der größte ausländische Aktionär, die kanadische Bank丰业 Bank, stimmte mit 800 Millionen Aktien ab (was fast 30% entspricht); dies bedeutet: „Ich bin nicht dagegen, aber auch nicht dafür.“ Da die Dividenden der Xi’an Bank drei Jahre in Folge unter 18% lagen, drückte der ausländische Aktionär mit seiner Enthaltung deutlich seine Unzufriedenheit mit dem Vorschlag zur Dividendenverteilung aus – ohne jedoch die Zusammenarbeit direkt zu gefährden.

Kurz gesagt: Früher konnten Banken durch Wachstum Investoren anziehen; nun, da das Wachstum langsamer ist, sind Dividenden die Hauptquelle des Ertrags für die Investoren, weshalb sie auf niedrige Dividenden nicht mehr verzichten wollen.

2. Führungskräftegehälter: Entweder „umgekehrt“ oder „unabhängig von der Leistung“

Der Streit um die Gehälter der Führungskräfte betrifft nicht das hohe Gehalt an sich, sondern dessen Unangemessenheit:

  • Umkehr der Gehaltsstruktur: Der Vorstandsvorsitzende der Hangzhou Bank erhält ein Jahresgehalt von 760.000 Yuan (ernannt durch die Organisation und unter einer Beschränkungsgesetzgebung), während der Bankchef 2,53 Millionen Yuan verdient (vermittelt über einen marktorientierten Rekrutungsprozess) sowie die stellvertretenden Vorstände ebenfalls mehr als 2,4 Millionen Yuan – das Gehalt der Führungskräfte liegt unter dem ihrer Untergebenen, was die Aktionäre als Problem ansehen.
  • Nicht entsprechende Leistung: Das Gehalt des Bankchefs der Wuxi Bank stieg um 20%, während der Umsatz nur um 1,98% und das Gewinn um 2,53% zunahmen (beides unter 3%), und die Nettozinsspanne weiter abnahm. Die Aktionäre fragen: „Die Leistung hat sich kaum verbessert – warum steigen dann die Gehälter so stark?“

Im Kern liegt das Problem in der Diskrepanz zwischen dem Gehaltsmodell für von der Organisation ernannte Führungskräfte und dem für marktorientiert eingestellte Führungskräfte: Wenn der Unterschied zu groß ist oder die Gehälter nicht mit der Leistung übereinstimmen, führt dies zu Unzufriedenheit unter den Aktionären.

3. Enthaltungen ausländischer Aktionäre: Ein besonderes Signal

Die Enthaltungen kamen nicht von kleinen und mittleren Aktionären, sondern vom größten ausländischen Aktionär, der Bank丰业 Bank. Dies unterscheidet sich von direkten Ablehnungen durch kleine und mittlere Aktionäre:

  • Ausländische Aktionäre legen mehr Wert auf die „Rückzahlung an die Aktionäre“ (hohe Dividenden sind auf internationalen Märkten ein Hauptattraktionsfaktor für Bankaktien) und akzeptieren nicht die Begründung, Gewinne zur Kapitalstärkung zu verwenden.
  • Durch Enthaltung statt Ablehnung möchten sie die langfristige Zusammenarbeit aufrechterhalten, senden aber deutlich das Signal, dass sie mit dem Vorschlag unzufrieden sind.

Dies zeigt den Banken, dass ihre Meinungen nicht ignoriert werden dürfen. Im Zeitalter der Internationalisierung müssen Dividenden und die Unternehmensführung besser den Erwartungen internationaler Investoren entsprechen.

4. Die Aktionärsversammlung wird zu einem „Forum für Meinungsäußerungen“: Die Unternehmensführung der Banken geht in eine neue Phase

Früher wurden die Vorschläge auf den Aktionärsversammlungen meist einstimmig genehmigt; heute gibt es mehr Ablehnungen und Enthaltungen – dahinter stecken Veränderungen in der Branche und am Markt:

  • Branchenveränderung: Die Banken haben sich von einem „schnellen Wachstum“ in eine Phase mit niedrigem Wachstum und geringen Zinsspannen begeben; die Vorteile der Expansion sind verschwunden, und Investoren können ihre Erträge nur noch durch Dividenden und eine angemessene Unternehmensführung sichern.
  • Veränderungen bei den Investoren: Die Rechte der kleinen und mittleren Aktionäre werden stärker vertreten (aktive Beteiligung an Onlineabstimmungen); institutionelle und ausländische Investoren sind professioneller und sensibler gegenüber Details der Unternehmensführung.

In Zukunft können Banken nicht mehr nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllen; sie müssen einen Ausgleich zwischen dem „Behalten von Kapital für Entwicklung“ und der „Verteilung von Gewinnen an die Aktionäre“ finden. Die Gehaltsstrukturen müssen transparenter sein und enger mit den Geschäftsergebnissen verknüpft werden, sonst wird das Misstrauen der Aktionäre weiter zunehmen.

5. Wie sollten Banken reagieren?

  • Dividendenverteilung: Man sollte nicht nur an die Kapitalstärkung denken, sondern auch die Rückzahlung an die Aktionäre berücksichtigen (z. B. durch die Festlegung eines angemessenen Mindestdividendensatzes), um Investoren eine langfristig stabile Ertragsperspektive zu bieten.
  • Gehälter: Die unangemessenen Unterschiede innerhalb der Führungskräfte sollten reduziert werden; die Gehälter sollten stärker mit den Geschäftsergebnissen verknüpft werden (z. B. durch Anbindung an Wachstumsraten und Nettozinsspannen) sowie mehr Transparenz geschaffen werden.
  • Unternehmensführung: Die Kommunikation mit den Aktionären sollte verbessert werden – z. B. durch die frühzeitige Erklärung der Logik hinter den Vorschlägen zur Dividendenverteilung oder den Gehältern, um Missverständnisse zu vermeiden.

Insgesamt zeigen die Veränderungen bei den Aktionärsversammlungen der Banken, dass sich der Kapitalmarkt weiterentwickelt hat und die Banken dazu angehalten werden, ihre Unternehmensführung zu verbessern. Schließlich entscheiden die Investoren mit ihrem Geld – und die Banken müssen ihnen ein zufriedenstellendes Ergebnis liefern.