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**Deutscher Titel:** Anthropic ruft: „Künstliche Intelligenz (AGI) ist da – aber wozu dient sie den Menschen oder nur einem Börsengang?“

原文:Anthropic高喊狼(AGI)来了,是为了人类还是IPO?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Anthropic veröffentlichte einen längeren Artikel mit dem Titel „Wenn KI sich selbst entwickelt“, in dem es um die „rekursive Selbstverbesserung“ von KI geht – also darum, wie KI an der Gestaltung und Ausbildung ihrer nächsten Generation mitwirkt. Der Artikel verwendet interne Daten, um zu zeigen, dass Claude tiefgreifend in die Entwicklung involviert ist: 80 % des Codes wurden von Claude geschrieben, die Erfolgsrate bei offenen Aufgaben liegt bei 76 %, und er kann das Trainieren von Code um das 52-fache beschleunigen. Gleichzeitig wird dazu aufgerufen, die Entwicklung fortschrittlicher KI zu verlangsamen, um Risiken zu bewältigen. Angesichts der bevorstehenden IPO von Anthropic dient der Artikel auch dazu, dem Kapitalmarkt eine Botschaft zu übermitteln: Claude ist nicht nur ein Produkt, sondern der „Antrieb“ hinter der Entwicklung – es entsteht ein Teufelskreis aus „stärkerer Claude → schnellerer Entwicklung → noch stärkerer Claude“. Zudem bildet der Artikel einen Kontrast zu einem kürzlich veröffentlichten Bericht von OpenAI über die „rekursive Selbstverbesserung“ und unterstreicht den Wettbewerb beider Unternehmen auf dem Gebiet der KI-Forschung.

I. Claude ist zu einer wichtigen Entwicklungskraft bei Anthropic geworden

Früher wurden bei KI-Unternehmen die Entwicklungsarbeiten von menschlichen Ingenieuren durchgeführt, die Code schrieben und Experimente durchführten. Heute hat Claude jedoch den Großteil der Arbeit übernommen:

  • Anteil des von Claude geschriebenen Codes: Bis Mai 2026 stammte 80 % des Codes im Anthropic-Codebase von Claude (früher nur eine geringe Menge); die tägliche Menge an Code, die von Ingenieuren integriert wird, ist um das 8-fache höher als im Jahr 2024.
  • Lösung komplexer Probleme: Bei „offenen Aufgaben“, die früher stark auf menschliches Wissen angewiesen waren (z. B. Systemausfälle oder Trainingsprobleme ohne klare Lösungen), liegt die Erfolgsrate von Claude seit Mai 2026 bei 76 % – das sind 50 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
  • Qualitätskontrolle: Die Nutzung von Claude für Codeüberprüfungen verhindert ein Drittel der Fehler, die zu Online-Problemen führen; zudem kann er den Trainingsprozess optimieren: Im Jahr 2025 beschleunigte Claude das Training kleiner Modelle um das Dreifache, im Jahr 2026 sogar um das 52-fache.

Kurz gesagt: Claude ist von einem „Hilfswerkzeug“ zu einem „zentralen Entwicklungspartner“ geworden – menschliche Ingenieure müssen ihn zunehmend weniger korrigieren und werden oft von ihm in die richtige Richtung geleitet.

II. Rekursive Selbstverbesserung: Nähert sich der „Singularität“, an dem KI sich selbst erschafft?

Die von Anthropic erwähnte „rekursive Selbstverbesserung“ beschreibt den Prozess, bei dem KI an der Weiterentwicklung ihrer nächsten Generation mitwirkt. Die Entwicklungsphase wurde in mehrere Schritte unterteilt:

1. 2021–2023: Menschen schrieben den Code und erstellten Dokumente manuell.

2. 2023–2025: KI generierte Codeausschnitte, die von Menschen kopiert und eingefügt wurden.

3. 2025–2026: KI kann vollständige Dateien selbst erstellen und sogar Aufgaben an andere KIs übertragen.

4. Zukunft: Eine geschlossene Schleife – KI verbessert sich kontinuierlich ohne menschliches Eingreifen.

Anthropic betont, dass dieser Punkt noch nicht erreicht ist, aber der Weg bereits sichtbar ist. Dies ähnelt dem Übergang von „menschlichem Fahren“ zu „autonomem Fahren“ – sobald die Schleife geschlossen ist, wird das Fortschrittstempo der KI außerhalb menschlicher Kontrolle liegen (z. B. zunächst einmal im Jahr, dann alle Monate, und schließlich optimiert sich die KI täglich selbst). Deshalb wird dazu aufgerufen, das Tempo zu verlangsamen – nicht jetzt mit dem Stopp der Arbeit, sondern durch die Vorbereitung von „Bremsmechanismen“.

III. „Hinterhältige Strategien“ vor der IPO: Einerseits Risiken betonen, andererseits Technologiepräsenz zeigen

Da Anthropic eine IPO plant, dient der Artikel auch dazu, mehrere Ziele zu erreichen:

  • Sicherheitsaspekt: Durch die Betonung der Risiken der rekursiven Selbstverbesserung zeigt das Unternehmen soziales Engagement und entspricht den aktuellen regulatorischen Trends.
  • Technologische Stärke demonstrieren: Es wird den Investoren mitgeteilt, dass Claude tief in die Entwicklung eingebettet ist – je stärker Claude, desto schneller die Entwicklung und desto häufiger die Produktiterationen (z. B. Opus 4.7 zu Opus 4.8 innerhalb von nur 42 Tagen). Dies erzeugt einen positiven Effekt („Teufelskreis“: Je stärker die KI, desto mehr Code, desto schneller die Entwicklung, desto mehr Experimente, desto stärker die KI).

Für den Kapitalmarkt ist dieser Ansatz besonders überzeugend – schließlich zeigt er, dass das Unternehmen an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt.

IV. Der „Hinterhalt“ mit OpenAI: Wer bekommt zuerst die Kontrolle über die Diskussion zur Selbstverbesserung von KI?

Vor drei Tagen veröffentlichte OpenAI einen Bericht über frühe Anzeichen der rekursiven Selbstverbesserung, konzentrierte sich jedoch auf die Frage der Regulierung. Anthropic hingegen präsentierte direkt seine eigenen Claude-Daten und bewies damit, dass es bereits auf diesem Weg ist:

  • OpenAI: Betont die Notwendigkeit neuer Regeln aufgrund des schnellen Fortschritts der KI.
  • Anthropic: Zeigt seine technischen Fähigkeiten und betont, dass seine KI bereits dabei ist, sich selbst zu entwickeln.

Im Grunde geht es darum, den Status als führendes Unternehmen im Bereich der KI-Forschung zu gewinnen – wer zuerst nachweisen kann, dass seine KI die rekursive Selbstverbesserung erreicht hat, wird auf dem Markt (Investoren, Kunden) sowie bei der Regulierung Vorteile haben. OpenAI mag sich fragen: „Warum hat uns Anthropic den Ruhm abgenommen?“

Fazit

Der Artikel von Anthropic dient sowohl als Warnung vor den Risiken der zukünftigen Entwicklung der KI als auch als Marketingtext für die bevorstehende IPO. Er zeigt, dass KI nicht nur unser Leben verändert, sondern auch ihre eigene Evolutionsweise beeinflusst. Der Wettbewerb um die rekursive Selbstverbesserung ist zu einem Schlüsselkampf der Technologiegiganten geworden. Für die Allgemeinbevölkerung ist es wichtig zu fragen: Sind wir wirklich bereit, die Chancen und Risiken zu bewältigen, die mit der Entwicklung selbstständiger KI einhergehen?