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**Lululemon: Der Gründer kritisiert scharf die schlechten Geschäftsergebnisse – Kann ein neuer Chef das Unternehmen retten?**

原文:Lululemon:创始人炮轰、业绩稀烂,换帅救得起小黑裤?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Lululemons Finanzbericht für das erste Quartal 2026: „Äußerlich durchgefallen, innerlich besorgniserregend“ – Umsätze lagen leicht über den Erwartungen, doch die Wachstumskqualität war schlecht (ohne Wechselkurse nur ein Zuwachs von 2%); Gewinne sind um 38% eingebrochen. Die Besucherzahlen, Konvertierungsrate und Durchschnittsbestellungen im nordamerikanischen Heimatmarkt sind rückläufig; der chinesische Markt ist der einzige Lichtblick (Zuwachs von 29%). Neue Produkte haben keine Resonanz gefunden, die Führung hat die Jahresprognosen deutlich herabgesetzt (Einnahmen von einem Wachstum von 2%-4% auf einen Rückgang von 1% oder Stagnation, Gewinne sind von einer einstelligen Zahl auf 15%-17% gesunken), was zu einem Kursverfall von 11% nach Börsenschluss führte. Zudem wurde Heidi, die aus der Nike-Organisation stammt, zur neuen CEO ernannt (tritt im September ihr Amt an). Die Richtung ist richtig, aber der Übergang könnte schmerzhaft sein; der Wettbewerbsdruck (von Alo Yoga und Vuori) bleibt hoch.

Detaillierte Analyse

1. Umsätze „gerade noch ausreichend“, doch das Wachstum ist nicht echt

Die Umsätze im ersten Quartal betrugen 2,47 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 4% gegenüber dem Vorjahr – etwas besser als erwartet. Allerdings enthält dieser Anstieg viel „Schaum“: 2 Prozentpunkte wurden durch Wechselkurse erreicht (der Wertverfall des US-Dollars führte zu höheren Umrechnungsergebnissen aus dem Ausland); der tatsächliche, innere Wachstumsanteil lag bei nur 2%, weit unter den bisherigen Raten von über 15%. Die Gewinne sind noch schlechter: Der Nettogewinn betrug lediglich 200 Millionen US-Dollar, ein Rückgang um 38%. Einerseits erhöhten Zölle die Kosten der Lieferketten; andererseits musste das Unternehmen alte Bestände zu einem fairen Preis verkaufen, was zu Verlusten führte.

Es gibt jedoch auch positive Aspekte: Die Lagerbestände sind endlich nicht mehr übermäßig hoch (ein Zuwachs von nur 2% gegenüber dem Vorjahr); der Cashflow ist von einem Nettoausfluss von 120 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf einen Nettozufluss von 210 Millionen US-Dollar gestiegen, was darauf hindeutet, dass das Lagerproblem gelöst wurde. Das Hauptproblem bleibt jedoch die schwache Nachfrage der Verbraucher.

2. Der nordamerikanische Heimatmarkt „versagt“, China ist der Rettungsring

  • Nordamerikanischer Markt: Vollständiger Rückgang

Die Umsätze sind um 3% gesunken, der Umsatz in den gleichen Geschäften um 5% – weniger Besucher, die Kunden kaufen weniger und geben weniger aus; alle drei Indikatoren sind negativ. Der Hauptgrund ist, dass die klassischen Produkte zu alt und nicht mehr attraktiv sind, zusätzlich zu negativen Medienberichten zu Beginn des Jahres (der Gründer kritisierte die Führung, Produkte wurden als karzinogen untersucht), wodurch die Kunden das Interesse am Kauf verloren haben.

  • Chinesischer Markt: Starke Wachstumsrate

Die Umsätze stiegen um 29%, der Umsatz in den gleichen Geschäften um 20% – und zwar durch einen Anstieg der Besucherzahlen (nicht durch Rabatte), was zeigt, dass chinesische Verbraucher das Markenimage weiterhin schätzen. Das Unternehmen expandiert in Richtung „legerer Arbeitskleidung“ (z. B. EasyFive-Serie) und hochwertiger Produkte für Frauen mit hohem Einkommen.

  • Andere internationale Märkte: Verlangsamtes Wachstum

Ein Anstieg um 12%, aber langsamer als zuvor, aufgrund von Konflikten im Nahen Osten sowie schwacher Tourismus in Europa und Japan.

3. Neue Produkte haben keine „Knaller“, Damenbekleidung wird durch den Ausland getragen, Herrenbekleidung kommt nicht voran

  • Damenbekleidung: Wachstum durch den Ausland

Die Umsätze stiegen um 4,4%, aber im nordamerikanischen Markt um 5% – der Anstieg wird hauptsächlich vom Ausland (z. B. China) getragen. Die Führung räumt ein, dass neue Produkte die Kunden nicht überzeugen konnten; früher waren beliebte Yogahosen ein Erfolg, heute erwarten Verbraucher Funktionalität, Ästhetik und soziale Aspekte – neue Produkte bieten keine Highlights, daher kaufen nordamerikanische Kunden sie nicht.

  • Herrenbekleidung: Hohe Wachstumsrate, aber kein Durchbruch

Die Umsätze stiegen um 6,8% schneller als bei Damenbekleidung, doch es gelingt noch nicht, einen zweiten Wachstumsträger zu etablieren. Das Unternehmen hat neue Materialien und Kooperationsprodukte eingeführt, um sich von der Abhängigkeit von Damenbekleidung zu lösen – jedoch gibt es viele Konkurrenzmarken (Nike, Adidas), und Lululemons Position ist noch nicht fest etabliert.

  • Sonstige Geschäftsbereiche: Schuhe und Accessoires schlecht

Die Umsätze von Schuhen und Accessoires sanken um 1,4%; diese Bereiche konnten kein neues Wachstumspotenzial entwickeln.

4. Margen „doppelter Rückgang“, Zölle und Kosten belasten

Die Bruttomarge ist von 58,3% auf 54,2% gesunken (Rückgang um 4,1 Prozentpunkte), aufgrund steigender Zölle (höhere Einkaufskosten) sowie Rabatten zur Entlastung der Lagerbestände in Nordamerika. Auch die Verwaltungskosten sind gestiegen (z. B. für Markenveranstaltungen, Olympische Spiele); die Vertriebskosten stiegen von 39,8% auf 42,9% (Rückgang um 3,1 Prozentpunkte). Die operative Marge lag bei nur 11,2%, ein Rückgang um 7,3 Prozentpunkte – der schlechteste Wert in den letzten Jahren.

5. Herabgesetzte Prognosen und Neubesetzung der Führung: Zukunft als „Schmerzzeit“ oder „Wendepunkt“?

  • Herabgesetzte Prognosen: Die Markterwartungen sind enttäuscht

Früher wurde mit einem Jahreswachstum von 2%-4% gerechnet; nun wird mit einem Rückgang von 1% oder Stagnation gerechnet. Die Gewinnprognosen sind ebenfalls deutlich schlechter (von einer einstelligen Zahl auf 15%-17%). Der Grund ist zum einen der negative Medienrummel zu Beginn des Jahres, der die Kundenzahlen verringerte; zum anderen haben neue Produkte keine Resonanz gefunden.

  • Neubesetzung der Führung: Die Richtung ist richtig, aber es braucht Zeit

Die neue CEO Heidi hat 27 Jahre Erfahrung bei Nike und kennt die Probleme von Lululemon (alte Produkte, abnehmende Markenattraktivität). Sie tritt jedoch erst im September ihr Amt an; in dieser Übergangszeit sind alte Produkte noch nicht ausverkauft und neue Strategien noch nicht umgesetzt – die Ergebnisse könnten weiter schlecht sein.

  • Wettbewerbsdruck: Konkurrenten erobern Marktanteile

Alo Yoga und Vuori nutzen soziale Medien und schnelle Produktneuheiten, um bereits 15% des nordamerikanischen Marktes von Lululemon zu übernehmen. Die Maßnahmen des Unternehmens (Neubesetzung der Führung, schnelle Reaktionen auf kleine Bestellungen, Expansion in neue Märkte) sind zwar richtungsweisend, aber ihre Wirkung wird erst nach einigen Quartalen sichtbar sein.

Fazit

Lululemon steht vor den Problemen eines ausgebrannten Kapitals, mangelnder Attraktivität neuer Produkte und einem Verlust von Marktanteilen im nordamerikanischen Markt. Der chinesische Markt kann zwar helfen, ist jedoch noch nicht groß genug, um das Unternehmen zu stabilisieren. Die Neubesetzung der Führung ist ein positives Zeichen – doch kurzfristige Schwierigkeiten sind unvermeidlich. Investoren befürchten, dass die herabgesetzten Prognosen auf ein schlechtes Gesamtjahr hindeuten; daher ist der Aktienkurs stark gefallen. Für normale Kunden könnten es in nächster Zeit Rabatte geben (zur Entlastung alter Bestände), aber ob neue Produkte gekauft werden sollten, hängt davon ab, ob sie wirklich überzeugend sind.