Zusammenfassung des Kerninhalts
Zhang Xiaolong, CEO von Fenbi Technology, geriet in die Kritik der Nutzer, nachdem frühere Äußerungen seiner Bewunderung für die japanische Invasion Chinas und die britische Kolonialisierung Hongkongs aufgedeckt wurden. In diesen Äußerungen lobte er die japanischen und britischen Aktivitäten. Daraufhin veröffentlichte Zhang Xiaolong einen langen Entschuldigungsbrief, der jedoch nicht von der Öffentlichkeit anerkannt wurde. Zudem stürzte der Aktienkurs von Fenbi nach dem Börsengang um mehr als 90 Prozent ab, was Zweifel an seiner Eignung als Leiter einer Ausbildungseinrichtung für den öffentlichen Dienst weckte. Wie kann eine solche Institution qualifizierte Beamte ausbilden, wenn ihr Gründer die Beschäftigung im öffentlichen Dienst als „sinnloses Herumlungern“ bezeichnet? Wird seine Entschuldigung ausreichen, um die Krise zu überwinden?
Detaillierte Analyse
1. Zhang Xiaolongs „ schockierende Äußerungen “: Eine „schwarze Vergangenheit “
Welch absurde Äußerungen machte Zhang Xiaolong zwischen 2012 und 2014 auf Weibo? Er behauptete öffentlich, dass die japanische Herrschaft über China „vorteilhaft“ sei und die britische Kolonialisierung Hongkongs „lobenswert“ – das verletzte die nationalen Souveränität und die Gefühle der Chinesen. Seine Entschuldigung war unzureichend und nicht ehrlich; sie zeigte nur seine Feigheit und Nachlässigkeit. Als er unter Druck geriet, versuchte er, sein Verhalten zu rechtfertigen, was die Nutzer jedoch nicht akzeptierten.
Noch widersprüchlicher ist, dass er als Inhaber einer Ausbildungseinrichtung für den öffentlichen Dienst behauptete, diese Tätigkeit sei sinnlos. Das ist wie wenn ein Restaurantbesitzer seine Kunden beschuldigt, Essen zu verschwenden – es verletzt sowohl sein eigenes Image als auch das der Studenten, die für die Ausbildung bezahlen.
2. Das Unternehmen Fenbi: Der Aktienkurs stürzte nach dem Börsengang
Fenbi ging im Januar 2023 in Hongkong an die Börse, doch der Aktienkurs ist seitdem um mehr als 90 Prozent gefallen. Dies hängt mit Zhang Xiaolongs Handlungen zusammen:
- Er schlug vor, Arbeitsplätze durch AI zu ersetzen, was die Mitarbeiter beunruhigte;
- Zudem riet er den Kunden, US-Aktien zu kaufen, während er selbst mit Investitionen beschäftigt war und sich nicht um das Kerngeschäft kümmerte;
- Die aktuellen Skandale haben das Ansehen des Unternehmens weiter geschädigt.
Die größten Aktionäre sind Yuan Tutor (Gründer Li Yong mit 11,76 %), Tencent (8,09%) und Noah Holdings (7,32%), wobei Zhang Xiaolong selbst mit 9,66 % der zweitgrößte Aktionär ist. Dies zeigt, dass hinter dem Unternehmen große Kapitalgeber stehen – doch sie konnten seine Fehlentscheidungen nicht verhindern.
3. Die ironischste Widersprüchlichkeit: Geld mit der Ausbildung für den öffentlichen Dienst verdienen und diese gleichzeitig als sinnlos bezeichnen
Fenbis Hauptgeschäft ist die Ausbildung von Studenten für den öffentlichen Dienst, wobei die Gebühren hoch sind. Dass der Gründer die Beschäftigung im öffentlichen Dienst verachtet, wirkt sich negativ auf die Kunden aus: Sie zahlen viel Geld und erwarten eine qualitativ hochwertige Ausbildung – doch wenn der Inhaber diese Tätigkeit als sinnlos betrachtet, fühlen sie sich betrogen. Wie kann man in so einer Situation weiterhin an Fenbi teilnehmen?
4. Die Frage der Öffentlichkeit: Wie kann jemand mit solchen Äußerungen eine Ausbildungseinrichtung für den öffentlichen Dienst leiten und gleichzeitig an die Börse gehen?
Die meisten fragen sich, warum Zhang Xiaolong überhaupt die Berechtigung hatte, eine solche Einrichtung zu gründen. Schließlich ist die Ausbildung für den öffentlichen Dienst eng mit dem Staatssystem verbunden. Hat die Börse bei seiner Zulassung nicht seine Vergangenheit überprüft? Warum unterstützen ihn die großen Kapitalgeber weiterhin?
Zudem besteht die Sorge, dass die von Fenbi ausgebildeten Beamten von Zhang Xiaolongs Wertvorstellungen beeinflusst werden könnten. Schließlich ist er der eigentliche Entscheidungsträger des Unternehmens – Kurskonzepte und Lehrkräfte werden von ihm gestaltet. Wenn die Ausbildung eine ablehnende Haltung gegenüber dem Staatssystem vermittelt, können die Absolventen wirklich loyal für den Staat arbeiten?
5. Wird seine Entschuldigung ausreichen, um die Krise zu überwinden?
Wird Zhang Xiaolongs Entschuldigung das Problem lösen? Unwahrscheinlich. Drei Gründe sprechen dagegen:
- Seine Äußerungen verletzten grundlegende Werte; eine einfache Entschuldigung reicht nicht aus, um die Krise zu beheben;
- Als zweitgrößter Aktionär und tatsächlicher Geschäftsführer wird er weiterhin in Frage gestellt;
- Regulierungsbehörden könnten eingreifen (z. B. seine Qualifikationen überprüfen) und die Investoren könnten ihr Kapital abziehen – schließlich möchte niemand mit einer kontroversen Figur in Verbindung gebracht werden.
Falls Zhang Xiaolong nicht zurücktritt, könnte der Aktienkurs weiter fallen und viele Studenten das Unternehmen verlassen. Zudem könnte Fenbi seine Ausbildungslizenz verlieren. Eine Entschuldigung ist nur der erste Schritt; echte Veränderungen hängen von konkreten Handlungen ab.
Schlussfolgerung
Kann jemand mit solchen Äußerungen weiterhin Studenten für den öffentlichen Dienst ausbilden und gleichzeitig finanziellen Erfolg im Geschäftsleben erzielen? Wahrscheinlich nicht. Grundlegende Werte lassen sich nicht einfach durch eine Entschuldigung überwinden.