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**Organisationslogik der Tiefe-Wirtschaft: Exklusiver Wert, Verlangen nach Neuem und Sammelkapazitäten**

原文:深度经济的组织逻辑:专属价值、启新渴望与集栈能力

Zusammenfassung des Kerninhalts

Dieser Artikel argumentiert, dass in der Ära der KI ein Wandel des wirtschaftlichen Paradigmas stattfindet – von der bisherigen „massiven Standardisierung der Produktion“ hin zu einer „tiefen Ökonomie“, die sich an individuelle Bedürfnisse anpasst. Die zentrale Logik ist, dass KI das Versorgungssystem in der Lage macht, sich dynamisch an die ständig ändernden Anforderungen von Einzelpersonen anzupassen (wie Situationen, Präferenzen oder den Wunsch nach neuen Erlebnissen), ähnlich wie „FPGA-Chips“ (Field-Programmable Gate Arrays). Der Schlüssel zur „tiefen Ökonomie“ liegt nicht nur in der Steigerung der Effizienz, sondern darin, durch die „Stack-Fähigkeit“ (die Umwandlung von maßgeschneiderten Erfahrungen in wiederverwendbare Module) sowohl einen „exklusiven Wert“ als auch den Wunsch nach Neuem zu erfüllen. Der Artikel analysiert außerdem die technischen Voraussetzungen, die Veränderung der Wertlogik, die Betriebsweisen von Unternehmen sowie die potenziellen Risiken dieser Ökonomie.

Detaillierte Analyse

1. Die „tiefe Ökonomie“ – eine wirtschaftliche Revolution von der „Einheitslösung“ zur „Maßanfertigung“

Die Wirtschaft der Vergangenheit war geprägt von Massenstandardisierung: Fabriken produzierten beispielsweise Millionen von identischen Handys, Supermärkte verkauften ein und dasselbe Modell von Kleidung – mit dem Ziel, Kosten zu senken und eine breite Masse anzusprechen. In der Ära der KI hat sich dies jedoch geändert: Die Nachfrage basiert nicht mehr auf den festen Präferenzen einer Gruppe, sondern auf den dynamischen Bedürfnissen eines einzelnen Menschen in verschiedenen Situationen.

Der Artikel verwendet das Beispiel von FPGA-Chips: Herkömmliche Chips (ASICs) haben feste Funktionen und sind wie standardisierte Massenprodukte; FPGA-Chips hingegen können vor Ort programmiert werden und ihre Funktionalität an verschiedene Anwendungen anpassen – ähnlich wie die Versorgungssysteme in der tiefen Ökonomie, die sich jederzeit den spezifischen Bedingungen der Nutzer anpassen.

Zwei Beispiele:

  • Palantir (Datenunternehmen): Statt allgemeiner Software zu verkaufen, schickt das Unternehmen Ingenieure in die Geschäftsprozesse von Kunden (z. B. Regierungen oder Unternehmen), um Algorithmen direkt in die Arbeitsabläufe einzubauen (z. B. für Anti-Terror-Bemühungen oder Lieferkettenmanagement) und so individuelle Lösungen zu entwickeln, die auch kontinuierlich weiterentwickelt werden können (von „Softwareverkauf“ zu „gemeinsamer Betrieb“).
  • Shein (Fast-Fashion-Unternehmen): Statt Massenproduktion von Bestsellern, produziert das Unternehmen schnell auf Basis der aktuellen Präferenzen der Kunden – um den Wunsch nach ständigen Neuerungen zu erfüllen.

Kurz gesagt: Die tiefe Ökonomie bedeutet, dass Produkte maßgeschneidert werden und sich gleichzeitig an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen.

2. Die „technischen Werkzeuge“ der tiefen Ökonomie – wie lassen sich die Herausforderungen überwinden?

Die tiefe Ökonomie basiert nicht auf einer einzelnen Technologie, sondern auf der Kombination mehrerer Technologien, die die Probleme der traditionellen Maßanfertigung beseitigen:

  • Ökosysteme (wie Taobao oder TikTok): Sie lösen das Problem der Datenfragmentierung – indem sie die Verhaltensweisen und Präferenzen der Nutzer zusammenführen, sodass Unternehmen ein dynamisches Bild von den Nutzern erhalten (und nicht nur statische Kategorien wie Alter oder Geschlecht nutzen).
  • Generative KI (wie ChatGPT oder Midjourney): Sie beschleunigen das Designprozess – wenn ein Nutzer beispielsweise nach einem Sweatshirt mit Sternenmuster fragt, kann die KI schnell Dutzende von Entwürfen erstellen.
  • 3D-Druck (Additive Fertigung): Er reduziert die Kosten für neue Formen – während herkömmliche Maßanfertigungen teure Werkzeuge erfordern, können mit 3D-Druckverfahren Produkte direkt hergestellt werden, ohne zusätzliche Kosten (z. B. maßgeschneiderte Schuhe).
  • Digitale Zwillinge: Sie verringern das Risiko von Fehlern – beispielsweise können neue Autos im virtuellen Raum getestet werden, bevor sie hergestellt werden.
  • Plattformbasierte Vorhersagen: Sie erleichtern die Koordination – Unternehmen können anhand von Plattendaten vorhersagen, welche Produkte erfolgreich sein werden, und somit rechtzeitig Materialien bereitstellen.
  • Kryptografische Sicherheitsmechanismen (wie Blockchain): Sie erhöhen das Vertrauen zwischen Unternehmen, indem sensible Daten geschützt werden können.

Diese Technologien zusammen ermöglichen es, Maßanfertigungen kostengünstig und effizient zu realisieren.

3. Die Veränderung der Wertlogik – von „materieller Knappheit“ zu „doppelter Knappheit“

Früher mangelte es an materiellen Ressourcen; heute ist die Versorgung im Allgemeinen reichlich vorhanden. Doch es entstanden neue Formen der Knappheit:

  • Exklusiver Passfit: Produkte müssen genau zu den aktuellen Bedingungen des Nutzers passen – beispielsweise müssen Behandlungspläne für Diabetiker nicht nur auf den Blutzuckerspiegel, sondern auch auf individuelle Lebensgewohnheiten (z. B. häufiges Arbeiten oder die Ernährung) sowie familiäre Unterstützung berücksichtigen.
  • Wunsch nach Neuem: Menschen neigen dazu, ständig neue Dinge auszuprobieren – beispielsweise bietet Shein wöchentlich neue Produkte an, um den Wunsch nach Abwechslung zu erfüllen; im Bildungssektor ermöglichen individuelle Lernwege flexible Lernmöglichkeiten.

Der Artikel bezeichnet dies als „Doppelte Knappheit“ – KI löst die materielle Knappheit, und nun konkurrieren Unternehmen um das Gefühl von Exklusivität und Neuheit.

4. Wie können Unternehmen in der tiefen Ökonomie erfolgreich sein? Der Schlüssel liegt in der „Stack-Fähigkeit“

In der tiefen Ökonomie können Unternehmen nicht jedes Mal von Grund auf neu entwickeln, da dies zu hohen Kosten führen würde. Der entscheidende Faktor ist die „Stack-Fähigkeit“ – das Umwandeln von Maßanfertigungen in wiederverwendbare Module, die bei späteren Anforderungen einfach angepasst werden können.

Dafür gibt es vier wichtige Strategien:

  • Eintauchen in die Kundenbedürfnisse: Ingenieure sollten sich direkt in die Geschäftsprozesse der Kunden einbringen, um wirklich passende Lösungen zu entwickeln.
  • Erstellung von Standardvorlagen: Erfahrungen sollten in Form von Vorlagen dokumentiert werden, die bei ähnlichen Problemen direkt genutzt werden können.
  • Kombination verschiedener Module: Individuelle Lösungen sollten aus verschiedenen Komponenten zusammengestellt werden – beispielsweise durch Kombination von Kernplattformen und konfigurierbaren Modulen (wie in Bildungsplattformen mit Kursen zu Mathematik, Programmierung und Kunst).
  • Überwachung und Kontrolle: Es ist wichtig, potenzielle Risiken zu überwachen – beispielsweise durch die Überprüfung von generierten Inhalten durch KI, um Fehler frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.

Kurz gesagt: Die Stack-Fähigkeit bedeutet, Erfahrungen aus der Maßanfertigung zu sammeln, wiederverwendbar zu machen und so Kosten zu senken.

5. Risiken und Zukunft der tiefen Ökonomie

Obwohl die tiefe Ökonomie viele Vorteile bietet, gibt es auch Herausforderungen:

  • Bindungsrisiken: Zu enge Bindungen zwischen Unternehmen und Kunden können zu Problemen führen (z. B. hohe Preiserhöhungen durch Abhängigkeiten).
  • Datenschutz: Die Sammlung großer Mengen an Nutzerdaten kann zu Missbrauch führen.
  • Informationsisolation: Maßanfertigungen können dazu führen, dass Nutzer nur die Dinge sehen, die ihnen gefallen – und sich von der Realität entfernen.
  • Zukunftsperspektiven: Es wird weniger Verschwendung geben, da Produkte nach Bedarf produziert werden; Menschen streben nicht mehr danach, viele Dinge zu besitzen, sondern nach Erlebnissen und Innovationen (z. B. durch den Kauf von Kleidung auf Leihbasis).

Insgesamt ist die tiefe Ökonomie eine Trendentwicklung – doch sie muss gut geregelt werden, um sowohl die Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen als auch potenzielle Probleme zu vermeiden.

Zusammenfassung

KI verändert die Wirtschaft von einer massiven Produktion hin zu einer individuellen Anpassung an die Bedürfnisse der Kunden. Der Schlüssel liegt in der Nutzung von Technologien, um die Herausforderungen der Maßanfertigung zu überwinden und den Wunsch nach Exklusivität und Neuheit zu erfüllen – doch es sind auch Risiken zu berücksichtigen.