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**„Schwarzer Freitag“: Der NASDAQ stürzt rekordverdächtig um 1121 Punkte ab – Der große Aufschwung im Bereich KI wird abrupt gebremst**

原文:黑色星期五,纳指创纪录暴跌1121点,AI大牛市遭当头棒喝

Zusammenfassung der Kerninhalte

Am Freitag erlebten die US-Aktien einen „schwarzen Freitag“: Der NASDAQ-Index stürzte rekordverdächtig um 1121 Punkte ab, was das starke Aufwärtsmomentum im Bereich Künstliche Intelligenz (AI) abrupt beendete. Auslöser war die Überraschend gute Arbeitsmarktdaten für Mai, die die Erwartungen der Märkte an Zinssenkungen durch die Federal Reserve zerschlugen und stattdessen Befürchtungen vor Zinserhöhungen hervorriefen. Zusätzlich trugen negative Faktoren wie enttäuschende Geschäftszahlen von Broadcom, Pläne von Google Meta zur Erhöhung der Aktienausgabe zur Verringerung des Eigenkapitals sowie die Erwartungen an eine IPO von SpaceX dazu bei, dass Technologieaktien insgesamt einbrachen. Dadurch flüchteten Investitionen in defensivere Sektoren, um Risiken zu vermeiden.

Detaillierte Analyse

1. Zu gute Arbeitsmarktdaten führen zu Zinserhöhungen

Für die Allgemeinbevölkerung mag es positiv erscheinen, wenn die Beschäftigung zunimmt – doch für den Aktienmarkt ist das genau das Gegenteil der Fall. Der Grund ist einfach: Die Hauptaufgabe der Federal Reserve besteht darin, Inflation zu kontrollieren. Ein zu heißer Arbeitsmarkt bedeutet, dass Löhne schnell steigen könnten und somit die Preise (Inflation) in die Höhe treiben. Die Arbeitsmarktdaten für Mai zeigten, dass der Markt stärker ist als erwartet, was darauf hindeutet, dass die Federal Reserve nicht nur keine Zinssenkungen vornehmen wird, sondern möglicherweise sogar weitere Erhöhungen ankündigt (z. B. um 0,25 Prozentpunkte im Dezember).

Zinserhöhungen wirken sich negativ auf den Aktienmarkt aus:

  • Die Kosten für Kredite steigen, was die Investitionstätigkeit von Unternehmen und ihre Gewinne beeinträchtigt.
  • Die Zinsen auf Anleihen erhöhen sich (die Renditen von 10-jährigen US-Staatsanleihen stiegen auf 4,54 %, 30-jährige auf 5 %), wodurch Investoren ihr Kapital aus dem Aktienmarkt in sicherere Anleihen verlegen und somit den Aktienmarkt schwächen.

2. Enttäuschende Geschäftszahlen von Broadcom zerstören das AI-Boomszenarium

Zuvor stiegen die Aktien im AI-Bereich rasant – beispielsweise legte Micron Technology innerhalb von drei Monaten um 200 % zu und erreichte einen Marktwert von über einer Billion Dollar. Alle dachten, dass man mit AI-Geschäften viel Geld verdienen könnte. Doch Broadcoms Geschäftszahlen zerstörten diese Illusion: Das Unternehmen ist ein Schlüsselspieler in der AI-Industrie (Herstellung von Chips und Datenzentrumkomponenten), und seine Erwartungen für das nächste Quartal entsprachen nicht den Markterwartungen. Dies deutete darauf hin, dass die Nachfrage nach AI möglicherweise nicht so hoch ist, wie angenommen.

Dadurch brach das „unzerstörbare“ Mythos um die Stärke des AI-Sektors zusammen; der Halbleitersektor stürzte um 10 % ab – ein Verlust von insgesamt einer Billion Dollar (entspricht dem Marktwert eines Apple-Konzerns). Es zeigt sich: Nicht alle AI-Unternehmen sind profitabel, und die zuvor überhöhten Aktienkurse mussten korrigiert werden.

3. Technologiegiganten erhöhen ihre Aktienausgabe – Geld fließt weg

Google kündigte kürzlich eine umfangreiche Erhöhung der Aktienausgabe an, und Meta plant ebenfalls, dies zu tun, um Geld für den Bau von Datenzentren (die viel Server benötigen) zu sammeln. Für bestehende Aktionäre ist dies jedoch negativ: Wenn man ursprünglich 10 % der Anteile eines Unternehmens hielt, werden diese nach einer Erhöhung auf 5 % reduziert, was den Wert der eigenen Aktien halbiert. Investoren fürchten dies und verkaufen daher Technologieaktien.

Gleichzeitig sorgt die Nachricht von SpaceXs bevorstehender IPO dafür, dass Kapital aus dem Aktienmarkt abgezogen wird – Geld, das ursprünglich in AI-Aktien investiert war, fließt nun zu diesem „Star-Unternehmen“.

4. Investitionen flüchten in „sichere Bereiche“

Bei einem Aktienkrach suchen Investoren nach Sektoren, die sicher sind und keine Verluste verursachen – beispielsweise Unternehmen im Bereich der Lebensmittelverbrauchsgüter (wie Coca-Cola oder Procter & Gamble). Diese Unternehmen werden unabhängig von der wirtschaftlichen Situation gekauft, daher bleiben ihre Aktienkurse stabil. Am Freitag stiegen die Aktien dieses Sektors um 1,6 %; Coca-Cola legte sogar um 3,5 % zu. Dies zeigt, dass sich die Marktstimmung von riskanten Investitionen hin zu defensiven Strategien verändert hat – viele fürchten nun, dass der AI-Boom platzen könnte, und wagen es nicht mehr, in hochriskante Technologieaktien zu investieren.

5. Der Schlüsselpunkt: Die Marke von 7500 Punkten beim S&P 500

Analysten betrachten die Marke von 7500 Punkten beim S&P 500 als entscheidenden Wendepunkt: Wenn dieser Wert gehalten werden kann, könnte der Aktienmarkt allmählich wieder ansteigen; fällt er jedoch, könnten weitere zwangsläufige Verkäufe stattfinden (z. B. von Fondsmanagern, um Verluste zu begrenzen), was zu einem noch stärkeren Absturz führen würde.

Der Freitagabsturz war möglicherweise nur der Anfang – weitere Entwicklungen hängen von den Entscheidungen der Federal Reserve, den tatsächlichen Geschäftsergebnissen der AI-Unternehmen sowie den Plänen der Technologiegiganten ab. Ist der AI-Boom wirklich vorbei? Das hängt von der weiteren Entwicklung dieser Faktoren ab.

Fazit

Der starke Rückgang an den US-Aktien wurde nicht durch einen einzelnen Grund verursacht, sondern durch eine Kombination aus Erwartungen an Zinserhöhungen, dem Zusammenbruch des Glaubens an die Stärke von AI-Technologien, der Umleitung von Investitionen und einer allgemeinen Risikovorsicht. Für normale Anleger ist es wichtig, die Illusion zu vermeiden, dass alle AI-Aktien steigen werden, sich auf die tatsächlichen Geschäftsergebnisse der Unternehmen zu konzentrieren und bei Marktschwankungen defensivere Investitionen zu tätigen, um mögliche Verluste durch Blasenzerplatzen zu vermeiden.