第一财经

**172.000! US-Arbeitsmarktdaten im Mai übertreffen Erwartungen – Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in diesem Jahr steigt auf 70 Prozent** Die Arbeitsmarktdaten der USA für den Monat Mai haben die Erwartungen deutlich übertroffen. Laut aktuellen Analysen ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in diesem Jahr auf rund 70 Prozent gestiegen. Dies könnte Auswirkungen auf die Finanzmärkte und die Wirtschaftslage weltweit haben. Mehr dazu in den nächsten Finanznachrichten.

原文:17.2万!美国5月非农爆表,年内加息概率飙升至七成

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die amerikanischen Nichtlandwirtschaftlichen Beschäftigungszahlen im Mai haben die Markterwartungen deutlich übertroffen (neue 172.000 Stellen, fast doppelt so viel wie erwartet), während die Arbeitslosenquote bei 4,3 % stabil blieb. Allerdings hat sich das Wachstum der Löhne leicht verlangsamt; gleichzeitig bleiben die Inflationsdrücke hoch, und das reale Einkommen der Bürger nimmt kontinuierlich ab. Dies bringt die Federal Reserve in eine politische Zwickmühle: Starke Beschäftigungslage beseitigt die Sorgen vor einem schwächeren Arbeitsmarkt, Forderungen nach Zinsanhebungen nehmen zu – doch die Löhne liefern keine klaren Signale für starke Inflation. Einige Institutionen sind der Ansicht, dass die Voraussetzungen für eine Zinserhöhung noch nicht gegeben sind. Die Erwartungen eines Zinsschritts in diesem Jahr steigen, doch Uneinigkeiten bestehen weiterhin.

Detaillierte Analyse

1. Die „übererwarteten“ Nichtlandwirtschaftlichen Daten: Nicht nur die Zahlen sind gut – die Branchenentwicklungen sind entscheidend

Im Mai wurden 172.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, fast doppelt so viele wie von der Marktprognose erwartet. Noch wichtiger ist, dass die Daten für April von 115.000 auf 179.000 angehoben wurden; in den Monaten März und April wurden insgesamt 93.000 zusätzliche Stellen verzeichnet, was einen Rückgang auf das Niveau vor der Pandemie bedeutet. Branchenspezifisch:

  • Der Freizeit- und Hotelsektor ist der größte Gewinner: 70.000 neue Stellen (davon entfallen 48.000 auf die Gastronomie-Branche, möglicherweise aufgrund der Vorbereitungen für die Fußball-Weltmeisterschaft);
  • Die Beschäftigung bei lokalen Regierungen hat sich stabilisiert: 55.000 neue Stellen;
  • Der Gesundheitssektor wächst weiter: 35.000 neue Stellen, hauptsächlich in ambulanten Dienstleistungen;
  • Die Finanzbranche erlebt Rückschläge: In der Versicherungs- und Bankenbranche wurden insgesamt 22.000 Arbeitsplätze abgebaut.

Auch die Haushaltsbefragungen bestätigen eine gute Wirtschaftslage: Die Gesamtzahl der Beschäftigten steigt, und die sogenannte „weite“ Arbeitslosenquote (einschließlich enttäuschter Bewerber und Gezwungener, Nebenjobs zu nehmen), sinkt leicht.

2. Das Lohnwachstum hat nachgelassen – doch das reale Einkommen der Bürger nimmt ab: Inflation ist der „unsichtbare Dieb”

Die Löhne stiegen im Mai um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr (im April waren es 3,6 %). Obwohl dies auf den ersten Blick nachlässt, war der Monatsanstieg der Inflation der höchste in drei Jahren. Das bedeutet: Abzüglich der Preissteigerungen ist das reale verfügbare Einkommen der Bürger seit drei Monaten rückläufig; die Sparquote ist auf ihren niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Kurz gesagt: Die Löhne steigen nicht schnell genug, um den Preisanstieg auszugleichen – das Geld verliert an Wert, die Menschen sparen weniger und zögern möglicherweise, Ausgaben zu tätigen – was für die auf Konsum angewiesene amerikanische Wirtschaft ein Problem darstellt.

3. „Neue Normalität“ am Arbeitsmarkt: Reichen monatlich 50.000 neue Stellen aus?

Nach der Pandemie, durch die Rückkehr von Arbeitnehmern und den Zuwachs der Einwanderung sowie die verschärften Richtlinien der Trump-Regierung gegenüber ausländischen Arbeitnehmern hat sich die Sicht der Märkte auf das „normale Beschäftigungswachstum“ verändert. Heute gehen Institutionen und die Federal Reserve davon aus, dass monatlich maximal 50.000 neue Stellen ausreichen, um dem natürlichen Wachstum der erwerbsfähigen Bevölkerung gerecht zu werden, ohne Arbeitslosigkeit oder Rezession auszulösen. Unternehmen sind ebenfalls vorsichtig: Ihre Umsätze und Gewinne reichen aus, um die bestehenden Mitarbeiter zu beschäftigen; sie zögern, Mitarbeiter abzubauen (aus Angst, später höhere Kosten für die Einstellung qualifizierter Arbeitnehmer zu haben, wenn sich die Wirtschaft erholt). Der „Braunbuch-Bericht“ der Federal Reserve zeigt, dass Unternehmen nur bei Bedarf oder bei Abgängen von Mitarbeitern neue Stellen schaffen.

4. Die „Dilemma“ der Federal Reserve: Hohe Forderungen nach Zinserhöhungen – aber Vorsicht bleibt angesagt

Die Daten vom Mai haben die Sorgen der Federal Reserve bezüglich eines schwächeren Arbeitsmarktes beseitigt; nun rückt die Inflation in den Mittelpunkt des Interesses. Der neue Fed-Chef Powell muss interne Differenzen ausgleichen:

  • Zinserhöher: Die Investmentbank Capital Economics sagt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung innerhalb dieses Jahres steigen wird, sofern sich die Beschäftigungslage im Sommer nicht plötzlich verschlechtert; der Markt setzt auf eine Zinserhöhung im Dezember (Wahrscheinlichkeit: fast 70 %), während die Bank Fabian Baumann sogar drei Zinsschritte bis Ende 2026 oder Anfang 2027 vorhersagt.
  • Vorsichtige: Morgan Stanley ist der Ansicht, dass die Löhne keine klaren Signale für starke Inflation liefern; Diskussionen über Zinserhöhungen werden abkühlen. Die IMF hat sogar die Zeit für die Rückkehr der Inflation auf das Ziel von 2 % von Mitte 2027 auf Ende 2027 verschoben und fordert, dass die Politik sich an die tatsächlichen Daten hält.

5. Sind die Voraussetzungen für eine Zinserhöhung noch nicht gegeben? Einige Institutionen sind skeptisch

Das Oxford Institute for Economics argumentiert, dass eine Zinserhöhung durch die Federal Reserve bestimmte Bedingungen erfüllen muss: Ein beschleunigter Anstieg der Inflation im Dienstleistungssektor. Dafür sind drei Voraussetzungen erforderlich: anhaltend steigende Inflationserwartungen, lockere Staatsfinanzen und ein deutlicher Verschwung des Arbeitsmarktes – all dies ist derzeit noch nicht gegeben. Zwar steigen die Preise für Energie und AI-bezogene Produkte, aber die Immobilieninflation sinkt langsam, und der Arbeitsmarkt ist relativ ausgeglichen; Lohnsteigerungen werden die Inflation daher nicht weiter anheben. Daher sind sie der Meinung, dass der Einfluss des Arbeitsmarktes auf die Inflation derzeit neutral ist und eine Zinserhöhung noch zu früh wäre.

Insgesamt zeigt sich, dass der amerikanische Arbeitsmarkt zwar stark ist, aber die Spannungen zwischen Inflation und Einkommen der Bürger die Politik der Federal Reserve unsicher machen. Die Fed muss sowohl vor Inflation schützen als auch befürchten, dass Zinserhöhungen die Wirtschaft beeinträchtigen könnten. Daher werden die nächsten Monate weitere Daten entscheidend sein.