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**Neue Vorschriften für Zinssätze bei Einlagen und Krediten der Zentralbank in Diskussion – Regelungen zu Strafzinsen, Zinsberechnung und Kapitalsanwerbung wurden aktualisiert** Die Zentralbank bittet um Stellungnahmen zu neuen Vorschriften für Zinssätze bei Einlagen und Krediten. Dabei wurden die Regeln zu Strafzinsen, der Zinsberechnung sowie zur Anwerbung von Kapital aktualisiert.

原文:央行存贷款利率新规征求意见,罚息、计息、揽储规则都有更新

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die Zentralbank hat die „Vorschriften zur Verwaltung von Renminbi-Zinsen“ aus dem Jahr 1999 umfassend überarbeitet. Der Entwurf der neuen „Vorschriften zur Verwaltung von Einlagen- und Kreditzinsen in Renminbi“ legt vier wesentliche Änderungen dar:

1. Die Regelung für Strafenzinsen wurde von einer festen Prozentsatzbasis auf eine Verhandlung zwischen Bank und Kunde umgestellt.

2. Die Zinsschaltformel passt besser an die tatsächlichen Anzahl der Tage an.

3. Es wurden klare Grenzen für das Anbieten hoher Zinsen bei der Kundenwerbung festgelegt.

4. Das Regulierungssystem hat sich von administrativer Kontrolle hin zu marktorientierter Selbstregulierung entwickelt.

Ziel dieser Änderungen ist es, die Verwaltung von Zinsen gerechter und transparenter zu gestalten, den Marktreformprozess in eine neue Phase zu bringen, den Druck auf Banken, durch Zinsspannen Gewinne zu erzielen, zu verringern und den Markt fairer zu halten.

1. Strafenzinsen werden nicht mehr einheitlich festgelegt

Früher wurden bei verspäteten Zahlungen Strafenzinsen in Höhe von 30–50 % zum Vertragszinssatz addiert (z. B. bei einem Zinssatz von 5 % wurden 6,5–7,5 % verlangt). Bei Verwendung des Kredits für andere Zwecke (z. B. Kauf eines Hauses) wurden zusätzliche Strafen in Höhe von 50–100 % erhoben. Nach den neuen Vorschriften können Bank und Kunde selbst vereinbaren, wie hoch der Strafenzinssatz ist, wie er berechnet wird und ob es eine Frist für die Zahlung gibt.

Dies bedeutet, dass aus administrativen Vorgaben marktorientierte Vereinbarungen werden. Für Kunden kann dies vorteilhaft sein, wenn sie vorübergehend finanzielle Schwierigkeiten haben; für Banken ermöglicht dies eine flexiblere Anwendung der Strafenzinsregelungen abhängig von der Kreditwürdigkeit des Kunden.

2. Änderung der Zinsschaltformel

Bisher wurde der Tageszinssatz berechnet als „Jahreszinssatz ÷ 360“. Da ein Jahr jedoch in der Regel 365 Tage hat (366 Tage im Schaltjahr), ergaben sich Ungenauigkeiten bei der Berechnung des Zinsertrags. Die neuen Vorschriften legen fest, dass der Jahreszinssatz mit 365 Tagen multipliziert werden muss (366 Tage im Schaltjahr). Dadurch wird die Berechnung des Zinsertrags sowohl für Einlagen als auch für Kredite fairer, und es entstehen keine Streitigkeiten mehr aufgrund von Unterschieden in der Anzahl der Tagen.

3. Hohe Zinsen bei der Kundenwerbung werden reguliert

Früher boten einige Banken Kunden heimlich zusätzliche Zinsen an (z. B. 0,5 % zusätzlich zu einem offiziellen Zinssatz von 3 %), um Einlagen zu gewinnen, oder überschritten sie die gesetzlichen Obergrenzen für Zinsen. Die neuen Vorschriften definieren solches Verhalten als „Anbieten hoher Zinsen“ und verbieten es ausdrücklich. Für normale Einzelkunden bedeutet dies, dass sie nicht mehr durch hohe Zinsangebote zu unregulierten Produkten verleitet werden und ihre Einlagen sicherer sind. Für Banken bedeutet dies, dass sie sich auf den Wettbewerb um Kundendienstleistungen konzentrieren müssen.

4. Die Regulierung verlagert sich von der Kontrolle der Zinssätze auf die Aufrechterhaltung einer ordnungsgemäßen Marktwirtschaft

Früher legte die Zentralbank den Referenzzinssatz fest, und Banken konnten ihre Kredit- und Einlagenzinsen nur innerhalb eines bestimmten Bereichs festlegen. Nach der Einführung des LPR-Systems (Loan Prime Rate) wurden die Zinse vollständig liberalisiert. Die neuen Vorschriften enthalten keine administrativen Beschränkungen mehr; die Zentralbank überwacht nicht mehr direkt die Finanzmärkte. Stattdessen setzt sie auf Selbstregulierungsmechanismen, die es den Banken ermöglichen, ihre Preise selbst zu bestimmen. Dies schützt den Gewinnraum der Banken und fördert gleichzeitig einen stabilen Dienstleistungsanbieterwettbewerb für die Wirtschaft.

5. Konsolidierung der Vorschriften

Zuvor waren die Regeln zur Zinshandhabung in mehreren Dokumenten verteilt, was sowohl für Banken als auch für Kunden unübersichtlich war. Die neuen Vorschriften fassen alle relevanten Bestimmungen in einem einzigen Dokument zusammen. Dadurch ist es einfacher für beide Seiten, die Zinssätze und -berechnungen zu verstehen.

Insgesamt stellt diese Überarbeitung eine „Upgrades-Version“ der Marktorientierung der Zinspolitik dar: Sie gibt dem Markt mehr Autonomie und sorgt gleichzeitig durch klare Regeln und Selbstregulierungsmechanismen für einen geregelten Ablauf. Dies ist sowohl für Privatpersonen als auch für Banken von langfristigem Vorteil.