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Internetplattformen greifen massiv ein, um das Finanzinhaltsökosystem zu regulieren – das Zeitalter der „Traffic-Driven“-Entwicklung ist vorbei.

原文:互联网平台密集出手整治,财经内容生态告别“流量驱动”时代

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit haben führende Internetplattformen wie REDnote, TikTok und Xueqiu intensiv gegen unqualifizierte Finanzkonten sowie verbotene Inhalte vorgegangen, insbesondere gegen illegale Anreize zum grenzüberschreitenden Investieren, falsche Aktienempfehlungen und den Handel mit Forschungsberichten. Hinter dieser Maßnahme steht der steigende Bedarf der Bürger an Finanzdienstleistungen, während unqualifizierte Akteure die Gelegenheit nutzen, Investoren zu irreführen und den Markt zu manipulieren. Die Regulierungsbehörden haben ebenfalls ihre Bemühungen verstärkt und Regelungen wie die „Verwaltungsmethoden für den Online-Marketing von Finanzprodukten“ eingeführt, um die Verantwortung der Plattformen und Finanzinstitute zu klarerstellen. Experten schlagen vor, Probleme durch eine gemeinsame Nutzung von Blacklists über verschiedene Plattformen sowie eine enge Verknüpfung von Kontoinhabern mit ihren finanziellen Aktivitäten zu beseitigen und den Finanzinhaltsmarkt von einer „traffic-getriebenen“ auf eine „regulierten und professionellen“ Basis umzustellen.

I. Kollektives Handeln der Plattformen: Welche Verhaltensweisen werden besonders bekämpft?

Die großen Plattformen greifen gezielt gegen verbotene Aktivitäten im Finanzbereich vor, insbesondere drei Hauptprobleme:

1. Unqualifiziertes „Verkaufen“ von Produkten: Beispielsweise wurden auf REDnote 31.000 Konten geschlossen, die ohne finanzielle Qualifikation Finanzkurse anboten oder Aktien empfahlen; TikToks Richtlinien verbieten es klar, dass Nicht-Finanzinstitute Finanzprodukte außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs vermarkten.

2. Anreizende Verhaltensweisen: Inhalte, die zum grenzüberschreitenden Investieren anleiten (z. B. „Nutzen Sie die Gelegenheit, um auf Hongkong- und US-Aktien zu investieren“), sowie übermäßige Spekulationen und Anreize zum Nachahmen von Handlungen (z. B. „Morgen wird der Kurs sicher steigen – kaufen Sie jetzt!“).

3. Schwarze und Grauzonen-Märkte sowie Falschinformationen: Der Handel mit Forschungsberichten ausländischer Investmentbanken (die eigentlich interne Unterlagen sind) oder die Verbreitung falscher Informationen über börsennotierte Unternehmen (z. B. Falschmeldungen über Chipbestellungen von Feng Pengpeng).

Beispiel: REDnote schloss im Mai 539 Beiträge, die zum grenzüberschreitenden Investieren anleiteten, und sperrte 132 Artikel, in denen Forschungsberichte weiterverkauft wurden; Xueqiu blockierte den Einflussbereich des Marktmachers „Jin Heng“.

II. Warum verschärfen sich die Probleme? Starke Nachfrage – aber auch viele Fallstricke

Einerseits steigt der Bedarf der Bürger an Finanzdienstleistungen: Die Suchanfragen nach „Börsenmaklern“ auf REDnote sind im Jahr 2025 um 450 % gestiegen, die Auflage von Finanzinhalten auf TikTok um 45 %. Andererseits nutzen unqualifizierte Akteure Lücken aus:

  • Sie verkleiden sich als „Experten“, um Profit zu schlagen: Beispielsweise empfahl der Influencer „Jin Heng“ lange Zeit Aktien auf Xueqiu und REDnote und verkaufte sie anschließend zum höheren Preis, was zu einem Verlust von 41,62 Millionen führte; er wurde mit einer Geldstrafe von über 80 Millionen belegt.
  • Falsche Informationen stören den Markt: Feng Pengpeng verbreitete Falschmeldungen über Chipbestellungen eines Unternehmens und wurde dafür mit einer Geldstrafe von 200.000 belegt – auch solche „kleinen Verstöße“ werden von der Regulierung nicht toleriert.

Die Wurzel dieser Probleme liegt darin, dass unqualifizierte Konten ihre Aktivitäten unter dem Vorwand des „Erfahrungsaustauschs“ verbergen; die Grenzen zwischen legalen und illegalen Handlungen sind fließend und schwer zu überwachen. Zudem ist es kostengünstig, von einer Plattform zur nächsten zu wechseln, um weiterzumachen.

III. Starke Maßnahmen der Regulierungsbehörden: Von Geldstrafen bis hin zur Erstellung von Regelungen

Die Regulierungsbehörden bestrafen nicht nur die Verstöße direkt, sondern erlassen auch neue Vorschriften, um die Quellen solcher Probleme zu bekämpfen:

1. Direkte Strafen: Neben „Jin Heng“ und Feng Pengpeng wurde auch Hu Bo, der Falschinformationen verbreitete, mit einer Geldstrafe von 800.000 belegt und für drei Jahre vom Markt ausgeschlossen; das Pekinger Büro für Cyberspace-Informationen löschte 155.000 verbotene Inhalte sowie 39.000 Konten.

2. Einführung der „Verwaltungsmethoden für den Online-Marketing von Finanzprodukten“: Diese Vorschriften wurden von acht Behörden gemeinsam erlassen und legen fest, wer berechtigt ist, Finanzprodukte zu verkaufen – es müssen ausschließlich Konten von Finanzinstituten sein, und die Vermarkter müssen autorisierte Mitarbeiter der Institutionen sein (z. B. Bankfinanzmanager). Künftig dürfen „Wildvampire-Influencer“ nicht mehr einfach so Fonds oder Aktien empfehlen.

3. Stärkung der Verantwortlichkeit der Plattformen: Die Plattformen werden verpflichtet, Inhalte zu überprüfen und Informationen über die kooperierenden Finanzinstitute offenzulegen, damit die Nutzer erkennen können, ob ein Konto tatsächlich qualifiziert ist.

IV. Empfehlungen von Experten: Wie kann man die Probleme lösen?

Professor Tian Lihui von der Nankai-Universität schlägt zwei wichtige Maßnahmen vor:

1. Gemeinsame Nutzung von Blacklists über verschiedene Plattformen: Wenn ein Konto auf einer Plattform gesperrt wird, sollte es auch auf anderen nicht mehr genutzt werden können – um eine Wiederbelebung durch neue Konten zu verhindern.

2. Enge Verknüpfung von „Verhalten“ und finanziellen Aktivitäten: Sozialmedia-Konten sollten mit finanziellen Transaktionen in Verbindung gebracht werden. Wenn jemand auf einer Plattform zum Kauf von Aktien aufruft, können die Behörden überprüfen, ob es zu gegenteiligen Handlungen auf seinem eigenen Konto kommt. Dadurch wird der Schutz der Nutzer gestärkt und die Kontrolle der Marktaktivitäten verbessert.

Fazit

Die gemeinsamen Bemühungen von Plattformen und Regulierungsbehörden zielen darauf ab, den Finanzinhaltsmarkt zu bereinigen: Nur wirklich professionelle Informationen sollen erhalten bleiben, während betrügerische Methoden beseitigt werden. Für normale Investoren ist es wichtig, bei der Nutzung von Finanzinformationen auf die Qualifikation der Anbieter zu achten – lassen Sie sich nicht von Versprechungen wie „kostenloser Aktienempfehlungen“ oder „sicheren Gewinnen“ täuschen. Für Plattformen und Institutionen bedeutet Compliance den langfristigen Erfolg; selbst große Besucherzahlen dürfen keine Verstöße dulden.