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Neue Vorschriften des Staatsbüros in Kraft – Wie werden sie den 23 Billionen Yuan umfassenden Privatkapitalmarkt beeinflussen?

原文:国办新规落地!如何影响23万亿私募市场?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Die am 5. Juni vom Büro des Staatsrates veröffentlichten „Leitlinien“ stellen das grundlegende Regulierungsdokument für den 23 Billionen Yuan umfassenden Privatfondsmarkt dar (sie gehören zum „1+N+X“-Regelungssystem der Branche). Sie beziehen sich auf Probleme wie die mangelnde Stärke der Branche, rechtswidrige Handlungen einiger Institutionen sowie Abweichungen staatlicher bzw. staatseigener Fonds von ihrer ursprünglichen Ausrichtung und schlagen eine Regulierungsstrategie vor, die auf der Förderung der „besten“ und Beschränkung der „schlechten“ Einheiten basiert sowie auf der Steigerung der Qualität und Effizienz. Einerseits werden rechtswidrige Institutionen (wie „Zombie-Fonds“, nicht erreichbare Fonds oder solche mit falschen Angaben) streng bekämpft, andererseits werden legale Fonds unterstützt, die der nationalen Strategie entsprechen (z. B. Venture-Capital-Fonds, die in frühe Phasen von Start-ups, kleine Unternehmen oder Hochtechnologieprojekte investieren). Gleichzeitig wird die Neugründung staatlicher Fonds streng kontrolliert (in Kreisen und Bezirken sollen neue Fonds im Prinzip nicht gegründet werden) und die Überwachung staatseigener Fonds verstärkt, um eine hochwertige Entwicklung der Branche zu fördern.

Detaillierte Analyse und Interpretation

1. Die neuen Vorschriften sind das „oberste Regulierungsmodell“ für den Privatfondssektor – von großer Bedeutung

Die vom Büro des Staatsrates veröffentlichten Dokumente sind keine gewöhnlichen Verwaltungsregeln, sondern die Grundlage für die gesamten Branchenregeln. Zuvor gab es bereits Vorschriften wie die „Verordnung über die Überwachung und Verwaltung von Privatfonds“ (in Kraft seit 2023), aber diesmal handelt es sich um Leitlinien auf staatlicher Ebene, was sie zu einer besonders wichtigen Regelung macht. Sie setzen den Rahmen für alle zukünftigen spezifischen Regeln zur Überwachung von Privatfonds (wie die Registrierungsverfahren oder Sanktionen). Branchenexperten betonen, dass dies ein Zeichen dafür ist, dass sich die Privatfondsregulierung von einer „zerstückelten“ zu einer „systematischen und standardisierten“ Regelung entwickelt.

2. Die Regulierungsstrategie: „Beide Ansätze verfolgen“ – strenges Vorgehen bei Problemen, Unterstützung bei Bedarf

Die neuen Vorschriften legen eine differenzierte Regulierung fest:

  • Ziele der strengen Maßnahmen: Leere/hinüberlebende Institutionen ohne tatsächliche Geschäftstätigkeit, rechtswidrige Akteure (z. B. solche, die Gelder abschöpfen und verschwinden oder falsche Informationen veröffentlichen), sowie Institutionen, die im Namen von Privatfonds illegale Aktivitäten durchführen (z. B. illegales Kapitalbeschaffung). Ein typisches Beispiel hierfür ist die Strafe der Schanghaier Wertpapierbehörde gegen den Private-Fonds Rui Feng Da in Höhe von 41 Millionen Yuan im letzten Jahr.
  • Ziele der Unterstützung: Besondere Förderung von Fonds, die in frühe Phasen von Start-ups, kleine Unternehmen oder Hochtechnologieprojekte investieren; diese Fonds tragen aktiv zur Realwirtschaft bei und werden daher bevorzugt unterstützt.

3. Staatliche Fonds dürfen nicht willkürlich gegründet werden – staatseigene Fonds müssen ihrer Ausrichtung folgen

Es gibt Probleme mit einigen staatlichen bzw. staatseigenen Fonds: In manchen Regionen wurden zu viele Fonds gegründet, wobei das Geld nicht dort eingesetzt wurde, wo es benötigt wird; einige Fonds verfolgen eine spekulative statt eine unterstützende Industriepolitik.

Die neuen Vorschriften beinhalten folgende Maßnahmen:

  • Strengere Kontrolle der Neugründung: In Kreisen und Bezirken sollen neue staatliche Fonds im Prinzip nicht mehr gegründet werden; bei Bedarf muss die Gründung schrittweise genehmigt werden. Bestehende Fonds sollten integriert werden, um Duplizitäten und Verschwendung zu vermeiden.
  • Prävention von Abweichungen: Die Überwachung staatlicher bzw. staatseigener Fonds wird verstärkt, um sicherzustellen, dass das Geld in vorgesehene Bereiche (z. B. die Realwirtschaft oder neue Industrien) fließt und dass die Investitionen effektiv sind.

4. Entfernung von „Zombie-Institutionen“ – zur Stärkung der Branche

Die frühen Zugangsvoraussetzungen für Privatfonds waren niedrig, was zu vielen leeren bzw. nicht erreichbaren Institutionen führte. Diese Institutionen beanspruchen Ressourcen und können Investoren irreführen.

Wie werden sie behandelt?

  • Löschung und Schwarze Liste: Führungskräfte mit schwerwiegenden Verstößen erhalten ihre Lizenz entzogen; eine „Schwarze Liste“ wird erstellt, um rechtswidrige Institutionen, ihre Inhaber und Mitarbeiter öffentlich zu machen, sodass sie sich nicht mehr im Markt behaupten können.
  • Daten als Beweis: Von 2021 bis 2025 sank die Zahl der aktiven Privatfondsmanager von 24.600 auf 19.200 – dies zeigt, dass bereits eine Entfernung unrechter Institutionen stattgefunden hat; die neuen Vorschriften werden diesen Prozess beschleunigen. Nur die wirklich aktiven und seriösen Institutionen bleiben im Markt.

5. Ergänzung des Regelungssystems – präzisere Überwachung

Die neuen Vorschriften sind Teil eines umfassenderen Systems:

  • Beseitigung von Lücken in der Gesetzgebung: Es wird gefordert, die „Verordnung über Investmentfonds“ (das übergeordnete Gesetz für Privatfonds) zu ändern, um unklare oder allgemeine Bestimmungen zu klären.
  • Stärkere Durchsicht in die Strukturen: Es wird kontrolliert, wer tatsächlich hinter den Fonds steht und wohin das Geld fließt, um Risiken zu vermeiden.
  • Dreijähriger Aktionsplan: Die Wertpapierbehörde plant, einen Dreijahresplan zur Umsetzung der neuen Vorschriften zu erstellen und das „N+X“-Regelungssystem („N“ für konkrete Regeln, „X“ für operative Details) zu vervollständigen, um eine umfassende Überwachung aller Aspekte des Fondsprozesses sicherzustellen.

Fazit

Die Kernidee der neuen Vorschriften ist es, den 23 Billionen Yuan umfassenden Privatfondsmarkt „ordneter und effektiver“ zu gestalten: Unrechte Institutionen werden entfernt, gute Institutionen bleiben erhalten, und das Kapital fließt dorthin, wo es benötigt wird (z. B. in Hochtechnologieprojekte oder kleine Unternehmen). Für normale Investoren bedeutet dies mehr Sicherheit – schließlich werden rechtswidrige Fonds beseitigt und legale Institutionen stärker unterstützt. Langfristig wird die Branche gesünder sein, nicht mehr nur groß, sondern auch effektiv und hochqualifiziert.