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**Pilotprojekt für Dienstleistungsverträge im Bereich der Altenpflege wurde bereits in Shanghai umgesetzt**

原文:养老服务信托试点已在上海率先落地

Zusammenfassung der Kerninhalte

Shanghai hat kürzlich den ersten landesweiten Pilotprojekt für Pflegedienstleistungsverträge eingeführt. Durch eine Kombination aus „vorbestimmtem Vormund“ („Eigentlichen Bevollmächtigungsträger“), Pflegedienstleistungsvertrag und Pflegeeinrichtungen werden die Probleme der finanziellen Sicherheit, der kontinuierlichen Langzeitbetreuung sowie des medizinischen Notfallschutzes älterer Menschen gelöst – insbesondere solcher, die betagt, alleinstehend oder verwitwet sind. Bereits einige Pflegeheime haben einen geschlossenen Kreislauf der Zahlungen durch den Vertrag realisiert, und weitere Institutionen untersuchen Möglichkeiten dieser Lösung. Zudem wurden im Bereich Praxisvorschläge zur Verbesserung des rechtlichen Supports, zur Einführung differenzierter Dienstleistungen sowie zur Einbeziehung von Drittanbietern gemacht.

Detaillierte Erläuterung

1. Was ist eigentlich ein Pflegedienstleistungsvertrag?

Einfach ausgedrückt handelt es sich um ein Sicherungssystem, das Geld, Personen und Dienstleistungen miteinander verbindet:

  • Sicherheit des Geldes: Die älteren Menschen legen ihr Pflegegeld auf einen Vertragskonto, wo es rechtlich geschützt ist und nicht von anderen leicht genutzt werden kann. Es dient ausschließlich der Zahlung vorab vereinbarter Pflegekosten (z. B. für Unterkunft, Pflege und medizinische Behandlungen).
  • Schutz der Personen: Die älteren Menschen wählen im Voraus einen „Eigentlichen Bevollmächtigungsträger“ aus – dies kann ein Familienmitglied, eine Gemeinschaftseinrichtung oder eine andere Organisation sein. Im Falle von Unfähigkeit oder Demenz kann dieser Bevollmächtigte das Geld verwalten, medizinische Entscheidungen treffen und die Pflege organisieren.
  • Direkte Verbindung der Dienstleistungen: Das Vertragskonto ist direkt mit Pflegeheimen, Krankenhäusern usw. verbunden; die Kosten werden automatisch überwiesen, ohne dass die älteren Menschen oder ihre Familienmitglieder sich darum kümmern müssen, wodurch eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet wird.

Um es bildlich zu machen: Stellen Sie sich vor, Sie beauftragen im Voraus einen „Verwalter“ für Ihre Zukunft, legen ein spezielles Pflegegeld an und wählen ein geeignetes Pflegeheim aus – alle drei Elemente sind miteinander verbunden, sodass Sie im Alter versorgt sind.

2. Warum drängt Shanghai so sehr auf die Einführung dieses Pilotprojekts?

Das Problem der alternden Bevölkerung in Shanghai ist äußerst akut:

  • Hohe Zahl älterer Menschen: Bis Ende 2025 werden 37,6 % der Gesamtbevölkerung in Shanghai über 60 Jahre alt sein.
  • Viele benachteiligte ältere Menschen: Mehr als 400.000 Menschen sind betagt oder dement; davon sind 150.000 schwer betroffen. 45 % der Älteren leben allein.
  • Dringende Bedürfnisse: Wenn die Gesundheit der älteren Menschen nachlässt, sorgen sie sich vor drei Hauptproblemen: Wird ihr Geld missbraucht? Wer hilft bei medizinischen Entscheidungen? Wird das Pflegeheim plötzlich seine Dienstleistungen einstellen? Diese Probleme lassen sich mit den bisherigen Systemen nicht lösen.

Beispiel für eine benachteiligte ältere Person: Wenn sie einen Schlaganfall erleidet und nicht mehr sprechen kann, wer ruft den Rettungsdienst? Wer übernimmt die medizinischen Kosten? Mit einem Pflegedienstleistungsvertrag können diese Fragen im Voraus geregelt werden.

3. Welche praktischen Probleme kann dieser Vertrag lösen?

  • Verhindern des Missbrauchs des Geldes: Das Geld der älteren Menschen ist rechtlich geschützt und kann nicht von Familienmitgliedern oder anderen Personen entnommen werden, um so einen finanziellen Verlust zu vermeiden.
  • Sicherstellung kontinuierlicher Betreuung: Selbst wenn eine Person dement wird, zahlt das Vertragskonto automatisch die Pflegekosten – ohne dass die Familie monatlich überweisen muss.
  • Notfallversorgung für alleinstehender älterer Menschen: Ein Beispiel: Bei einem Notfall kann das Vertragskonto direkt Geld an das Krankenhaus überweisen, und der Bevollmächtigte organisiert die Hilfe.

4. Ist das Pilotprojekt bereits in Betrieb? Gibt es erfolgreiche Beispiele?

  • CITIC Pension: Bereits einige ältere Menschen haben durch den Vertragskonto einen Platz in einem Pflegeheim erhalten, und die notwendigen Kosten wurden bezahlt – der gesamte Prozess (Eröffnung des Kontos → Zahlung → Inanspruchnahme der Dienstleistungen) dauerte drei Monate. Dadurch erhielt das Pflegeheim eine stabile Einnahme, und die Betreuung der älteren Menschen wurde verbessert.
  • Shanghai Trust: Sie haben den „AnYang Vertragskonto“ eingeführt, den ersten Pflegedienstleistungsvertrag mit vorab festgelegten Zahlungen nach den Wünschen der Betroffenen. Die Zahlungen an das Pflegeheim wurden bereits abgewickelt; weitere Zusammenarbeit mit Pflegeheimen ist geplant.
  • Taikang Home: Sie untersuchen die Möglichkeit, dieses Modell insbesondere für alleinstehende ältere Menschen zu nutzen.

5. Welche Verbesserungen sind noch erforderlich?

Obwohl das Konzept gut ist, gibt es noch viele Details, die verbessert werden müssen:

  • Mangel an rechtlicher und notarieller Unterstützung: Feng Jianguang empfiehlt die Beteiligung von Rechts- und Notarbehörden, um späteren Streitigkeiten vorzubeugen.
  • Differenziertere Dienstleistungen: Es sollten spezielle Vertragsmodelle für verschiedene Gruppen (z. B. schwer betroffene ältere Menschen) entwickelt werden.
  • Unabhängige Überwachung: Ein unabhängiger Drittanbieter sollte eingesetzt werden, um Streitigkeiten zwischen den Beteiligten zu lösen.
  • Mangel an Organisationen für die Ernennung von Vormündern: In Shanghai gibt es nur wenige Organisationen, die diese Aufgabe übernehmen können; daher ist eine Ausweitung dieser Dienste notwendig.

Insgesamt ist dieses Pilotprojekt ein neuer Versuch, finanzielle Instrumente zur Lösung von Problemen im Bereich der Altenpflege einzusetzen. Für die älteren Menschen ist es eine beruhigende Maßnahme – doch um eine breite Verbreitung zu erreichen, müssen rechtliche Aspekte, Dienstleistungen und Überwachungssysteme weiter verbessert werden.