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Dieses Jahr ist die Ausfuhr von Lachs aus Norwegen nach China im Vergleich zum Vorjahr um 55 % gestiegen – warum?

原文:今年挪威三文鱼对华出口量同比激增55%,为什么

Zusammenfassung der Kerninhalte

Im Jahr 2026 ist China zum zweitgrößten Markt für Meeresfrüchte in Norwegen aufgestiegen. Norwegen, als weltweit zweitgrößter Exporteur von Meeresfrüchten, hat mit China eine komplementäre statt einer konkurrierenden Beziehung im Bereich der Meeresfrüchteindustrie. Das Wachstum des chinesischen Marktes ist erstaunlich: Von Platz zehn auf dem norwegischen Markt für Meeresfrüchte im Jahr 2020 auf Platz drei im Jahr 2025 und schließlich auf Platz zwei im Jahr 2026. Insbesondere der Export von Norwegischem Lachs hat sich deutlich verbessert – in den ersten fünf Monaten dieses Jahres stieg die Menge um 55% (52.400 Tonnen) und der Wert um 48% (etwa 3,475 Milliarden Yuan). Norwegen ist außerdem der größte Lieferant von Atlantischen Lachs für China. Hinter diesem Wachstum stecken Veränderungen im chinesischen Konsumverhalten: Die verbesserte Kältetransportkette ermöglicht es, Lachs auch in mittelgroßen Städten zu verkaufen; die Vertriebswege haben sich auf Live-Commerce-Plattformen verlagert, und der Anteil des Familienkonsums beträgt 60%. Zudem steigt die Nachfrage nach hochwertigen Meeresfrüchten weiter an. China ist außerdem der größte weltweite Markt für norwegische Arktische Garnelen.

Detaillierte Analyse

Der „Dreistufige Sprung“ des chinesischen Marktes: Von Platz zehn auf Platz zwei in nur sechs Jahren

Die Nachfrage nach norwegischen Meeresfrüchten in China ist rasant gewachsen. Im Jahr 2020 lag China noch auf Platz zehn, im Jahr 2025 auf Platz drei und im Jahr 2026 direkt auf Platz zwei. Dabei spielte der norwegische Lachs eine entscheidende Rolle – er ist das „Flaggschiff“ der norwegischen Meeresfrüchteindustrie und die von chinesischen Verbrauchern am meisten geschätzte Art von norwegischem Seafood. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres stieg der Export von Lachs nach China um 55%; der Umsatz belief sich auf über 3,4 Milliarden Yuan. Der Großteil des in China verkauften Atlantischen Lachses stammt heute aus Norwegen, was Norwegen zum absoluten Marktführer macht.

Die Kältetransportkette „öffnet die letzte Entfernung“: Lachs erreicht auch mittelgroße Städte

Früher war Lachs nur in Großstädten erhältlich, da er kalt gelagert werden musste und der Transport schwierig war. Heute ist die Kältetransportkette (ein Netzwerk zur Aufrechterhaltung niedriger Temperaturen während des Transports) immer besser ausgebaut – sowohl Luft- als auch Landtransportmittel ermöglichen es, Lachs frisch in mittelgroße Städte zu liefern. Verbraucher in diesen Städten können Lachs genauso leicht kaufen wie in Peking oder Shanghai, ohne Sorgen um Frische oder Verfügbarkeit zu haben. Dadurch hat sich der Markt auf größere Gebiete ausgedehnt und die Nachfrage natürlich gestiegen.

Veränderungen bei den Vertriebswegen: Der Familienkonsum wird zum Haupttreiber

Vor der Pandemie wurde Lachs hauptsächlich in Restaurants (z. B. japanischen Restaurants) konsumiert; heute macht der Familienkonsum 60% aus. Warum? Weil sich die Vertriebswege verändert haben: Live-Commerce-Verkäufe und soziale E-Commerce-Plattformen sind zum Mainstream geworden. Sogar Lachsfabriken verkaufen ihre Produkte direkt über Livestreams, was den Verbrauchern mehr Sicherheit gibt. Der Familienkonsum ist stabiler als der in Restaurants – schließlich muss man täglich essen, und diese „tägliche“ Nachfrage unterstützt das kontinuierliche Wachstum des Marktes.

Nicht nur Lachs: China ist auch der größte Käufer von norwegischen Arktischen Garnelen

China liebt nicht nur Lachs, sondern auch Arktische Garnelen. China ist der weltweit größte Markt für Garnelen; in den letzten Jahren hat sich der Markt für Arktische Garnelen weiter entwickelt. China ist nun der größte Exporteur dieser Art von Meeresfrüchten für Norwegen. Dies zeigt, dass die Nachfrage nach norwegischen Meeresfrüchten vielfältig ist – es handelt sich um eine komplementäre Beziehung zwischen den beiden Ländern: Norwegen bietet das Seafood und China den Markt; beide Seiten sind aufeinander angewiesen, es gibt keine Konkurrenz.

Norwegen ist zuversichtlich: Chinesen essen immer mehr hochwertige Meeresfrüchte

Bjørge Bissemann, der chinesische Direktor der norwegischen Meeresfrüchtebehörde, äußert große Zuversicht für die Zukunft des chinesischen Marktes. Der Grund ist einfach: Das Lebensniveau der Chinesen hat sich verbessert, und sie sind bereit, mehr hochwertige Meeresfrüchte zu kaufen. Früher war Lachs vielleicht ein „Luxusgut“, doch heute wird er zunehmend Teil des täglichen Essens. Angesichts dieser Entwicklung wird die Nachfrage nach hochwertigen Meeresfrüchten weiter steigen, und Norwegische Meeresfrüchte haben in China noch viel Potenzial.

Diese Veränderungen spiegeln sowohl den Anstieg der chinesischen Kaufkraft als auch eine Win-Win-Beziehung zwischen den beiden Ländern im Bereich der Meeresfrüchteindustrie wider. In Zukunft könnten norwegische Meeresfrüchte häufiger auf den Tischen chinesischer Familien zu finden sein.