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Hinter dem Rückgang der japanischen Nettoauslandsschulden: Von „Technologieexporten“ zu „Asset-Gewinnen“ verbergen sich Bedenken

原文:日本对外净资产排名下滑的背后:从“技术输出”到“资产赚钱”藏隐忧

Zusammenfassung der Kerninhalte

Obwohl das Gesamtvermögen Japans im Ausland einen historischen Höchststand erreicht hat (561,8 Billionen Yen), ist es in der weltweiten Rangliste von Platz zwei auf Platz drei gefallen und wurde von Deutschland (Platz eins) und China (Platz zwei) überholt. Die Gründe dafür sind unter anderem: Das Wachstum der Auslandsschulden hat das Wachstum der Vermögenswerte übertroffen (der Anstieg des japanischen Aktienmarktes durch ausländisches Kapital führte zu einer Zunahme der Schulden), sowie die größeren Leistungsbilanzüberschüsse in Ländern wie Deutschland. Ein tieferer Grund ist, dass der Wertverlust des Yen einen steigenden Buchwert verursacht hat, der den Rückgang der tatsächlichen Gewinnkraft verschleiert. Zudem befindet sich die japanische Wirtschaft in einer schwierigen Lage, in der eine Abwertung des Yens weder die Exporte ankurbelt noch die Inflation verringert – es wird kurzfristig schwer sein, wieder an die Spitze zu gelangen.

I. Warum steigt das Nettovermögen, aber der Rang sinkt? – „Andere wachsen schneller als ich“

Das Nettovermögen ergibt sich aus dem Abzug der Auslandsschulden von den Auslandsvermögenswerten. Japans Auslandsvermögen stieg im Jahr 2025 um 8,5% auf 1805,63 Billionen Yen, während die Auslandsschulden um 10,5% auf 1243,88 Billionen Yen zunahmen. Daher ist das Nettovermögen zwar gestiegen, aber der Anstieg war begrenzt. Deutschland und China verfügen über ein größeres Nettovermögen als Japan: Deutschland dank eines starken Handelsüberschusses (es verdient mehr durch den Verkauf von Waren, als es ausgibt), und China akkumuliert weiterhin Vermögenswerte. Daher rückte Japan auf Platz drei ab.

II. Warum erhöhen ausländische Investitionen in japanische Aktien die Schulden Japans? – „Meine Vermögenswerte, die andere halten, zählen zu meinen Schulden“

Auslandsschulden beziehen sich nicht darauf, dass Japan anderen Geld schuldet, sondern auf Vermögenswerte, die Ausländer in Japan besitzen (z. B. Aktien, Anleihen). Zum Beispiel: Wenn Ausländer japanische Aktien kaufen, gehört der Eigentumanspruch an diesen Aktien den Ausländern. Für Japan bedeutet dies, dass es „den Wert dieser Vermögenswerte“ den Ausländern schuldet (denn die Ausländer können diese jederzeit verkaufen und das Geld mitnehmen). Im Jahr 2025 stieg der Nikkei-Index um 26% und hat in diesem Jahr sogar die Marke von 65.000 Punkten überschritten. Der Marktwert der von ausländischen Investoren gehaltenen japanischen Aktien ist stark gestiegen, was direkt zu einer Erhöhung der Auslandsschulden Japans führte und das Nettovermögen verringerte.

III. Wertverlust des Yen: Mehr auf dem Papier – weniger in der Realität? – „Die Zahlen sehen gut aus, aber die Stärke nimmt ab“

Der Großteil von Japans Auslandsvermögenswerten ist in US-Dollar bewertet. Wenn der Yen abwertet, erhöht sich der Wert dieser Dollarvermögenswerte in Yen (z. B. 100 US-Dollar konnten früher für 10.000 Yen eingetauscht werden, jetzt für 16.000 Yen). Daher steigt das Nettovermögen auf dem Papier. Allerdings zeigt dies nur einen „Papiergewinn“; die tatsächliche Gewinnkraft Japans nimmt ab. Früher verdiente Japan mit Technologie und Produkten (z. B. Autos, Elektronik) Geld, heute hauptsächlich durch Investitionen in ausländische Aktien und Anleihen – dies deutet auf eine schwächere industrielle Wettbewerbsfähigkeit hin.

IV. Die Dilemmata der japanischen Wirtschaft: Eine Abwertung hilft den Exporten nicht, Inflation lässt sich nicht kontrollieren – „Zwischen zwei Feuern“

Eine Abwertung des Yens sollte eigentlich die japanischen Produkte im Ausland billiger machen und so die Exporte fördern. Doch der globale Nachfrage ist schwach, und viele japanische Unternehmen haben ihre Fabriken ins Ausland verlegt (Verlagerung der Wertschöpfungsketten). Dadurch haben sich die Exporte nicht verbessert; außerdem sind Importe von Öl und Lebensmitteln teurer geworden (da diese in US-Dollar bezahlt werden müssen), was zu steigenden Inlandspreisen führt. Kleine und mittelständische Unternehmen können den Kostendruck kaum bewältigen. Regierungsmaßnahmen zur Steuerung des Wechselkurses sind wirkungslos – die Wirtschaft befindet sich in einer schwierigen Situation, in der eine Abwertung keinen Effekt hat und die Inflation nicht reduziert werden kann, was eine Erholung erschwert.

V. Kann Japan in absehbarer Zeit wieder an die Spitze gelangen? – „Kurzfristig kaum möglich“

Derzeit nimmt der Yen weiter ab (der Kurs von US-Dollar zu Yen liegt bei etwa 160), und der Marktwert der von ausländischen Investoren gehaltenen japanischen Aktien steigt weiter. Die Schulden Japans werden weiter zunehmen. Angesichts dieser Dilemmata prognostiziert das Oxford Institute for Economics, dass der Yen auch im Jahr 2026 schwach bleiben wird. Daher wird es für Japan kurzfristig schwer sein, Deutschland und China zu überholen und wieder an die Spitze der Rangliste zu gelangen.

Diese Nachricht spiegelt im Wesentlichen die „schwache“ Entwicklung der japanischen Wirtschaft wider: Die Zahlen sehen gut aus, aber die Kernkompetenzen nehmen ab, und die Wirtschaft befindet sich in strukturellen Schwierigkeiten. Für Laien lässt sich das so verstehen: Japan ist wie eine Person, die zwar mehr Geld spart, aber schneller Schulden anhäuft und deren Einkommensquelle von „handwerklichen Fähigkeiten“ auf „Finanzmanagement“ umschwenkt. Zudem steigen die Preise und es fällt schwer, das Einkommen zu erhöhen – die Lebensbedingungen sind nicht gut.