第一财经

„Schwarzer Montag“! Die Aktienmärkte in Asien und dem Pazifikräum fallen weiter, die Goldpreisziele werden gesenkt – was steckt dahinter?

原文:“黑色星期一”!亚太股市跌跌不休、金价目标位被调低,背后诱因何在?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Am Freitag letzten Wochen stürzten die AI- und Halbleitersektoren an den US-Aktienmärkten aufgrund von unterer Erwartungen ein (der Philadelphia Semiconductor Index verlor an einem Tag 10%), was zu einem kollektiven Rückgang der asiatisch-pazifischen Märkte am Montag führte (Kursaussetzer an der südkoreanischen Börse, starke Verluste bei Technologieaktien in Japan, Hongkong und China). Gleichzeitig erhöhte die instabile Waffenruhe im Nahen Osten die Ölpreise. Aufgrund robuster US-Arbeitsmarktdaten stieg die Erwartung einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve, was zu einem starken Rückgang des Goldpreises führte; viele Investmentbanken senkten ihre Goldprognosen.

„Schwarzer Montag“ an den asiatisch-pazifischen Börsen: Der Abkühlungstrend bei US-AI-Aktien führt zu einem globalen Rückgang der Technologieaktien

Am Freitag erfüllte der US-Chipriesen Broadcom die Erwartungen der Marktteilnehmer nicht, was dazu führte, dass die zuvor stark geförderten AI- und Halbleiteraktien in den Abgrund stürzten – der Philadelphia Semiconductor Index verlor an einem Tag 10% und ein Wert von über einer Billion US-Dollar ging verloren. Diese negative Entwicklung erreichte am Montag auch die asiatisch-pazifischen Märkte:

  • Die südkoreanische Börse litt am stärksten: Der Leitindex KOSPI fiel um 8% und löste einen Kursaussetzer aus (der zweite dieser Art in diesem Jahr aus); Samsung Electronics und SK Hynix verloren im Handelsverlauf jeweils 11% und 10% (beide Unternehmen hatten in diesem Jahr einen Anstieg von 150% erzielt, wodurch der Druck zur Gewinnrealisierung groß war).
  • Auch Japan litt: Der Nikkei 225 Index fiel um 4%, der Tōsei Index um fast 3%; zudem kam die schlechte Nachricht hinzu, dass Japans Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal gesenkt wurde.
  • Auch der chinesische Markt war betroffen: Der Hang Seng Tech Index und der CSI 50 Index in Hongkong verloren beide mehr als 3%; der Shanghai Composite Index und der Shenzhen Component Index fielen nach dem Börseneröffnung am Nachmittag jeweils um fast 2% und 3%.

Selbst die Ankündigung von Nvidia, mit Südkorea an der Entwicklung eines AI-Datencenters zusammenzuarbeiten, konnte den Rückgang nicht stoppen – schließlich waren die Aktien zuvor zu stark gestiegen und ihre Bewertungen zu hoch; bei der geringsten Veränderung kam es zu panischen Verkäufen.

Hinter dem Kursaussetzer an der südkoreanischen Börse: Zu schneller Anstieg + mehrere negative Faktoren

Die südkoreanische Börse war in diesem Jahr eine der besten weltweit, insbesondere dank des AI-Booms und der starken Halbleiteraktivitäten. Der starke Rückgang war jedoch das Ergebnis mehrerer negativer Faktoren:

1. Zu schneller Anstieg: Samsung und SK Hynix hatten in diesem Jahr einen Anstieg von über 150% erzielt, was viel Kapital anzog, aber auch die Volatilität erhöhte.

2 Wechselkursprobleme und Zinserhöhungsängste: Der starke Rückgang des Won führte zu höheren Importkosten; die Märkte befürchteten, dass die südkoreanische Zentralbank weitere Zinserhöhungen vornehmen könnte (was die Kreditkosten für Unternehmen erhöhen und den Aktienmarkt belasten würde).

3 Gewinnrealisierungsdruck: Investoren, die zuvor Gewinne erzielt hatten, verkauften ihre Aktien, um ihre Profite zu sichern, als die US-Aktien stark fielen.

Die südkoreanische Börse hielt dringende Sitzungen ab, um die Situation zu bewerten und den Markt zu stabilisieren – doch die kurzfristige Panik war schwer zu überwinden.

Verschärfung der Lage im Nahen Osten erhöht die Ölpreise: Instabile Waffenruhe + Engpässe bei der Versorgung

Das Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran ist erneut in Gefahr, was Bedenken hinsichtlich der Energieversorgung auslöst:

  • Ölpreisanstieg: Der Preis für Brentöl stieg auf 97,5 US-Dollar pro Barrel, WTI-Oel fast auf 95 US-Dollar pro Barrel.
  • Unwirksame Erhöhungen durch OPEC+: Obwohl OPEC+ angekündigt hatte, die Produktion um 188.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, sind die Ausfuhrwege im Persischen Golf faktisch blockiert; viele Länder können keine zusätzlichen Lieferungen leisten.
  • Große geopolitische Risiken: Experten sagen, dass das Waffenstillstandsabkommen nicht langlebig sein wird; die Schifffahrt im Roten Meer könnte weiter eingeschränkt werden, was zu weiteren Ölpreisanstiegen führen könnte – dies würde es schwieriger machen, die Inflation weltweit unter Kontrolle zu halten (steigende Ölpreise würden die Preise für Benzin und Chemikalien erhöhen).

Gold als Sicherheitshortfall verliert an Wert: Die Erwartung einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve ist der Hauptgrund

Gold gilt normalerweise als sicherer Anlagehorizont, doch diesmal fiel es aufgrund der angespannten Situation im Nahen Osten. Der Hauptgrund für den Rückgang sind die gestiegenen Erwartungen einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve:

1 Übererfüllte Arbeitsmarktdaten: Im Mai wurden in den USA 172.000 neue Arbeitsplätze geschaffen – fast doppelt so viele wie erwartet; dies zeigt, dass die Wirtschaft weiterhin stark ist und die Federal Reserve wahrscheinlich weitere Zinserhöhungen vornehmen oder die hohen Zinsen beibehalten wird.

2 Steigende Renditen von US-Staatsanleihen und Stärkung des Dollars: Die Rendite von 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg auf 4,55% (ein Zweijahreshoch); der Dollar wurde ebenfalls stärker. Da Gold ein zinsloses Anlageinstrument ist, ziehen Investoren bei höheren Zinssätzen Staatsanleihen vor. Ein starker Dollar macht Gold teurer (da Gold in US-Dollar gehandelt wird).

3 Starke Rückgang des Goldpreises: Der Spot-Goldpreis fiel zeitweise unter 4.300 US-Dollar pro Unze und erreichte einen 11-wöchigen Tiefstand; der Anstieg im Laufe des Jahres wurde vollständig aufgehoben.

Institutionelle Investoren sind generell negativ gegenüber Gold eingestellt: Senkung der Prognosen – langfristige Nachfrage bleibt jedoch bestehen

Viele Investmentbanken haben ihre Goldprognosen gesenkt:

  • Gründe: Die Erwartungen einer Zinssenkung durch die Federal Reserve wurden verschoben (Goldman Sachs sagt sogar, dass es in diesem Jahr keine Zinssenkung geben wird); steigende Realzinsen, Stärkung des Dollars; Kapital fließt in Technologieaktien (der AI-Boom an den US-Aktienmärkten zieht Kapital von Gold ab).

Beispiele: Morgan Stanley senkte die Goldprognose für das zweite Halbjahr 2026 von 3.050 auf 2.880 US-Dollar; die Deutsche Commerzbank von 5.000 auf 4.800 US-Dollar; Goldman Sachs von 3.300 auf 3.000 US-Dollar.

Langfristige Unterstützung bleibt jedoch bestehen: Gold macht derzeit 27% der globalen offiziellen Reserven aus und hat die US-Staatsanleihen als größtes Reservevermögen übertroffen; dies zeigt, dass Zentralbanken weiterhin Gold kaufen.

Insgesamt sind die aktuellen Marktschwankungen das Ergebnis einer Kombination aus drei Faktoren: einem Rückgang der Technologieaktien, geopolitischen Risiken und einer Verschärfung der Geldpolitik. Kurzfristig könnte der Markt weiter instabil bleiben; langfristig hängt alles davon ab, ob sich der AI-Sektor an die Grundlagen zurückkehrt, ob die Situation im Nahen Osten stabilisiert wird und wie schnell die Federal Reserve Zinserhöhungen vorantreibt. Privatinvestoren sollten beim Investieren auf Risikodiversifizierung achten und vermeiden, in überhitzte Sektoren zu investieren.