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**Straßeninstandhaltungsfonds in Schwierigkeiten: Ein Fehlbetrag von 50 Prozent – Die Ungleichbehandlung von Öl und Elektrizität muss dringend behoben werden**

原文:道路养护资金已陷困境:缺口高达50%,“油电不同权”急需破局

Zusammenfassung der Kerninhalte

Derzeit besteht in unserem Land ein erheblicher Mangel an Mitteln für die Instandhaltung von Straßen: Bei den mautpflichtigen Straßen beträgt das jährliche Defizit zwischen Einnahmen und Ausgaben mehr als 600 Milliarden Yuan, wobei die Ausgaben für die Instandhaltung nur 5,7 % ausmachen. Bei den allgemeinen Straßen führt die Verbreitung neuer Energiefahrzeuge zu einer Verringerung der Basis für die Erhebung der Kraftstoffsteuer, was zu einem jährlichen Instandhaltungsdefizit von etwa 50 % führt. Aufgrund der höchsten Durchdringungsrate neuer Energiefahrzeuge in Hainan (62,9 %) sieht das Land bereits jetzt den Druck eines Rückgangs der Einnahmen aus der Kraftstoffzuschlagsteuer und führt dort Pilotprojekte zur Einführung einer „Streckengebühr“ („Freiflussabrechnung“) durch. Die Branche fordert Reformen wie die Gleichstellung von Benzin- und Elektrofahrzeugen sowie eine umfassende Steuerberechnung basierend auf der Fahrstrecke oder einer Kombination aus Fahrstrecke und Fahrzeuggewicht, um das Prinzip „Je mehr man die Straße nutzt, desto mehr zahlt man“ umzusetzen. Der Kern der Reform besteht nicht in der Erhöhung der Steuern, sondern darin, Gerechtigkeit und Effizienz auszugleichen und einen nachhaltigen Finanzierungsmechanismus zu finden.

Wie groß ist eigentlich das Defizit für die Straßeninstandhaltung?

Sowohl mautpflichtige als auch allgemeine Straßen leiden unter Geldmangel:

  • Mautpflichtige Straßen: Die Gesamtausgaben betrugen im Jahr 2021 1,29 Billionen Yuan, während die Einnahmen aus der Maut nur 663 Milliarden Yuan waren – ein Defizit von 6279 Milliarden Yuan (im Jahr 2013 lag das Defizit bei 661 Milliarden Yuan). Die Rückzahlung von Krediten und Zinsen macht 79,37 % der Ausgaben aus; die Ausgaben für die Instandhaltung sind von 9 % im Jahr 2013 auf 5,7 % im Jahr 2021 gesunken. Das bedeutet, dass nur etwa 5,7 Yuan von jedem 100 Yuan für die Straßeninstandhaltung verwendet werden, der Rest geht für die Rückzahlung von Kreditzinsen drauf – manche Straßen können sogar nicht einmal ihre täglichen Instandhaltungsarbeiten finanzieren.
  • Allgemeine Straßen: Sie erhalten keine Mauteinnahmen und sind daher auf die Kraftstoffsteuer angewiesen (die vom Staat erhoben und anschließend an die lokalen Behörden weitergeleitet wird). Doch mit der zunehmenden Verbreitung neuer Energiefahrzeuge ist die Zahl der Benzinfahrzeuge stark rückläufig (im Jahr 2025 werden nur noch 430.000 neue Fahrzeuge hinzukommen, 558.000 weniger als im Jahr 2024), was zu einem Rückgang der Kraftstoffsteuereinnahmen führt. Derzeit sind 40 % der allgemeinen Straßen in einem Zustand, in dem sie instand gehalten werden müssen, aber es fehlen die Mittel dafür. Bis 2030 werden zusätzliche 300 Milliarden Yuan für die Instandhaltung von Autobahnen benötigt.

Warum wird das Defizit immer größer?

Zwei Hauptgründe:

1. Die „Schuldenlast“ der mautpflichtigen Straßen: In der Vergangenheit wurden Straßen mit Krediten gebaut und die Kosten durch Mauten zurückgezahlt, was zu einer zunehmenden Verschuldung führte. Die Rückzahlung von Krediten und Zinsen ist eine feste Ausgabe – es bleibt daher kaum Geld für die Instandhaltung übrig (ähnlich wie wenn der größte Teil des Monatsgehalts für die Hypothek verwendet wird und nicht einmal genug für Essen bleibt).

2. Der Verlust der Steuerbasis bei den allgemeinen Straßen: Neue Energiefahrzeuge benötigen kein Benzin und zahlen daher keine Kraftstoffsteuer, obwohl sie die Straßen genauso nutzen wie herkömmliche Fahrzeuge. Mit weniger Benzinfahrzeugen sinken auch die Kraftstoffsteuereinnahmen, während die Instandhaltungskosten (z. B. aufgrund steigender Preise und zunehmender Straßenlängen) weiter steigen – das führt zu einem immer größeren Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage an Finanzmitteln.

Hainan geht als erstes in die Offensive und sucht nach Lösungen

Hainan ist die einzige Provinz im Land, in der es keine Straßenmautstellen gibt (1994 wurden die Straßeninstandhaltungskosten zusammen mit anderen Gebühren in eine Kraftstoffzuschlagsteuer integriert). Aufgrund der hohen Durchdringungsrate neuer Energiefahrzeuge (62,9 %) sind die Einnahmen aus dieser Steuer jedoch rückläufig. Deshalb führt Hainan Pilotprojekte zur Einführung einer „Streckengebühr“ durch. Dabei wird mithilfe der北斗-Positionierungstechnologie automatisch ermittelt, wie viele Kilometer gefahren wurden, und entsprechend werden Gebühren abgezogen. Diese Methode könnte zunächst bei Nutzfahrzeugen (z. B. Lastwagen) getestet werden, da diese die Straßen besonders stark beanspruchen.

Richtung der Reform: „Gleichstellung von Benzin- und Elektrofahrzeugen“ – Je mehr man die Straße nutzt, desto mehr zahlt man

Die Branche fordert eindeutig Gerechtigkeit: Wenn herkömmliche Fahrzeuge Steuern zahlen, sollten auch neue Energiefahrzeuge für die Nutzung der Straßen bezahlen. Es gibt zwei mögliche Ansätze:

  • Streckengebühr: Die Gebühren basieren auf der gefahrenen Strecke – je mehr man fährt, desto mehr zahlt man.
  • Umfassende Steuerberechnung: Die Gebühren könnten beispielsweise auf der Fahrstrecke, dem Fahrzeuggewicht und dem Fahrzeugtyp beruhen; schwere Fahrzeuge (z. B. Lastwagen) müssten mehr zahlen als leichte Fahrzeuge (z. B. Personenkraftwagen). Cui Dongshu schlägt vor, dass Privatfahrzeuge, die nur selten genutzt werden, fast keine Gebühren zahlen müssen, während Nutzfahrzeuge, die häufig genutzt werden, mehr zahlen sollten – das wäre sowohl gerecht als auch belastungsfreundlich für die Allgemeinbevölkerung.

Experten betonen, dass dieser Ansatz der Logik der Kraftstoffsteuer entspricht: Die Kraftstoffsteuer wird erhoben, weil Benzin die Umwelt verschmutzt; die Streckengebühr basiert auf dem Schaden, den die Nutzung der Straßen verursacht – „Wer mehr nutzt, muss mehr zahlen“.

Reform bedeutet nicht einfach nur Steuererhöhungen

Man sollte sich keine Sorgen machen, dass die Reform automatisch zu Steuererhöhungen führt:

  • Unterscheidung zwischen privaten und gewerblichen Nutzungen: Privatfahrzeuge werden kaum genutzt und zahlen daher fast keine Gebühren; Nutzfahrzeuge (z. B. Lastwagen, Fahrdienste) müssen mehr zahlen – damit die Allgemeinbevölkerung nicht für die Schäden durch den kommerziellen Verkehr aufkommen muss.
  • Einfache und vertrauenswürdige Steuererhebung: Die Nutzung der北斗-Positionierungstechnologie ist technisch machbar, doch die Abrechnung muss einfach und verständlich sein, damit die Menschen dem System vertrauen können.
  • Nicht einfach nach Vorbild anderer Länder vorgehen: Beispielsweise erhebt das Vereinigte Königreich ab 2028 Steuern auf Elektrofahrzeuge nach der gefahrenen Strecke – doch das chinesische Straßensystem unterscheidet sich von dem in anderen Ländern, daher kann man nicht einfach übernehmen, was dort funktioniert. Die Reform könnte zunächst bei schweren Lastwagen auf hochwertigen Straßen begonnen und schrittweise ausgeweitet werden.

Insgesamt geht es bei dieser Reform darum, das Prinzip „Wer die Straße nutzt, der zahlt“ klar zu definieren, um eine nachhaltige Finanzierung der Straßeninstandhaltung zu gewährleisten, ohne dass die Allgemeinbevölkerung benachteiligt wird.