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**Alte Menschen in Sicherheit – Von der Einzelgesetzgebung zur interdisziplinären Integration: „Vollmachtspflege+“ erneuert das Pflegesystem** *(„Elderly people are protected; from individual legislation to interdisciplinary integration: ‘Power of Attorney +’ redefines the care system.’)*

原文:老有所依|从单一法律保障到跨界融合,“意定监护+”重构养老生态

Zusammenfassung der Kerninhalte

Diese Nachricht dreht sich um die Innovationen in Shanghai zur Bewältigung des demografischen Wandels und der Betreuungsbedürfnisse spezieller Familien: Angesichts der zunehmenden Alterung der Bevölkerung (bis 2025 wird die Zahl der Menschen über 60 Jahre auf 320 Millionen steigen) hat Shanghai – als Stadt mit dem höchsten Anteil an älteren Menschen (37,6 % der registrierten Einwohner) – das Modell „Vorbestimmte Betreuung+“ eingeführt. Dieses Modell kombiniert die traditionelle Vorbestimmte Betreuung (die im Voraus einen Betreuer für den Fall der Unfähigkeit festlegt) mit Dienstleistungen in den Bereichen Treuhand, Finanzen und Altersversorgung, um die Probleme spezieller Familien (z. B. ältere Menschen, die sich um behinderte Angehörige kümmern müssen, Singles oder Kinderlose) zu lösen. Beispiele für erfolgreiche Anwendungen sind der Fall von Herrn Zhang, bei dem eine „Vorbestimmte Betreuung“ in Kombination mit einem Treuhandvertrag für besondere Bedürfnisse eingesetzt wurde, sowie die Vorgehensweise von Frau Zhao, die ihr Vermögen aufgeteilt hat. Dieses Modell schließt institutionelle Lücken und fördert gleichzeitig die Entwicklung neuer Branchen im Bereich der Alterswirtschaft. Allerdings gibt es noch Herausforderungen, wie unterschiedliche Akzeptanzstandards bei Finanzinstituten und mangelnde Informationsverbindung.

Detaillierte Analyse

1. Was genau ist „Vorbestimmte Betreuung+“ – die Lösung für die größten Sorgen älterer Menschen?

„Vorbestimmte Betreuung“ bedeutet, im Voraus eine Person oder Einrichtung zu wählen, der man vertraut, die sich um medizinische Versorgung, Pflege und finanzielle Angelegenheiten kümmert, wenn man selbst nicht mehr in der Lage dazu ist (z. B. aufgrund von Behinderungen oder Demenz). Das „+“ steht für die Integration von Instrumenten wie Treuhand und Finanzen, um das Risiko einer einseitigen Betreuung zu vermeiden.

Warum ist dies jetzt notwendig? Weil sich die Familienstrukturen verändert haben: Viele Familien müssen sich mit Situationen auseinandersetzen, in denen ältere Menschen sich um behinderte Angehörige kümmern müssen, es keine gesetzlichen Erben gibt oder die Betreuung durch Kinder nicht gewährleistet werden kann. „Vorbestimmte Betreuung+“ ermöglicht es, die eigenen Wünsche im Voraus festzulegen und somit mehr Sicherheit zu schaffen.

Beispiel von Herrn Zhang: Er befürchtete, dass nach seinem Tod niemand für seine Familie sorgen würde, also vereinbarte er mit dem Wohnkomitee, dass dieses als Betreuer fungiert und die medizinischen Entscheidungen trifft. Gleichzeitig legte er sein Vermögen in eine Treuhand, aus der die Lebens- und Pflegekosten seiner Familie gezahlt werden. Zusätzlich wurden notarielle Beglaubigungen und Überwachung durch das Wohnkomitee eingerichtet – somit kümmert sich das Wohnkomitee um den Alltag, während die Treuhand das Geld verwaltet.

2. Wie funktioniert „Vorbestimmte Betreuung+“ in Kombination mit einer Treuhand?

Diese Kombination ist derzeit sehr beliebt, da sie eine klare Trennung von Person und Geld ermöglicht, was Sicherheit erhöht. Der Ablauf sieht wie folgt aus:

  • Erster Schritt: Auswahl des Betreuers – entweder das Wohnkomitee, eine professionelle Einrichtung oder eine vertrauenswürdige Person; die Aufgaben werden im Vertrag festgelegt.
  • Zweiter Schritt: Einrichtung einer Treuhand – das Vermögen wird auf ein Treuhandkonto übertragen, und die Treuhandgesellschaft gibt das Geld gemäß den festgelegten Wünschen des Betragenden aus (z. B. nur für Lebens- und Pflegekosten).
  • Dritter Schritt: Sicherheitsmaßnahmen – beispielsweise mehrere Überwachungsmechanismen wie notarielle Beglaubigungen, doppelte Kontrollen sowie eine gesicherte Verwaltung des Geldes durch die Bank.

Beispiel von Frau Zhao: Sie wies in ihrem notariellen Testament eine professionelle Einrichtung als Betreuer für ihren schwerkranken Sohn ernannt und legte ihr Vermögen auf. Dabei teilte sie es auf: Der Betreuer verwaltet das Geld für medizinische Zwecke, der Sohn kümmert sich um kleine Ausgaben, und ein Aufsichtspersonal überwacht den Hauptteil des Vermögens – so wird verhindert, dass das Geld missbraucht wird.

3. Warum kann Shanghai als Pionierregion dienen?

Shanghai ist in einer idealen Position:

  • Zeitgeist: Mit dem höchsten Anteil an älteren Menschen im Land besteht ein dringender Bedarf an solchen Lösungen.
  • Geografische Lage: Die vielfältige Familienstruktur (Singles, Geschiedene, Kinderlose) führt zu vielen ungedeckten Bereichen im Rechtssystem.
  • Gesellschaftliche Unterstützung: Starke Rechtsbewusstsein und frühzeitige politische Maßnahmen (z. B. Pilotprojekte zur Langzeitpflegeversicherung, umfassendes Altersversorgungssystem) sorgen für die Zusammenarbeit von Behörden wie Notariaten, Gerichten und Wohnkomiteen.

Expertenmeinung: Shanghais Voraussetzungen eignen sich hervorragend für die Einführung von „Vorbestimmter Betreuung+“, da komplexe Angelegenheiten eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern – und Shanghai diese Grundlagen bereits bietet.

4. Welche Herausforderungen gibt es noch?

Obwohl das Modell vielversprechend ist, gibt es zahlreiche praktische Probleme:

  • Unakzeptanz bei Finanzinstituten: Verschiedene Banken haben unterschiedliche Standards für die Anerkennung von Vorbestimmten Betreuungsverträgen.
  • Schnelle Geldabhebung in Notfällen: Bei plötzlichen Krankheitsfällen kann es zu Verzögerungen bei der Abhebung von Geldern aus der Treuhand oder Bank kommen.
  • Mangelnde Informationsweitergabe: Die Systeme der Finanzinstitute sind nicht mit den Informationen der Vorbestimmten Betreuungsplattformen verbunden, was die Arbeit erschwert.
  • Risikobewältigung: Es fehlen einheitliche Standards für die Zulassung von Betreuungsdiensten und die Überwachung des Vermögensausgangs.

Expertenempfehlungen: Es ist notwendig, lokale Gesetze zu erlassen, um klare Regeln zu schaffen und das Modell standardisierter zu gestalten.

5. Welche neuen Branchen kann „Vorbestimmte Betreuung+“ fördern?

Dieses Modell könnte neue Geschäftsfelder schaffen:

  • Spezialisierte Betreuungsdienste: Einrichtungen, die bei der Auswahl und Überwachung von Betreuern helfen.
  • altersgerechte Finanzprodukte: Produkte wie Treuhandverträge für besondere Bedürfnisse oder Altersversorgungsversicherungen.
  • Interdisziplinäre Alterspflegedienste: Kombinationen aus medizinischer Versorgung, Pflege und Finanzen (z. B. Zusammenarbeit von中信 Pension und 11 Finanzinstituten).

Prognosen zufolge wird der Umfang der Alterswirtschaft bis 2035 auf über 30 Billionen Yuan steigen – „Vorbestimmte Betreuung+“ könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. Wenn die Probleme älterer Menschen gelöst sind, können sie sich sicherer konsumieren und ihre Zukunft planen.

Fazit

„Vorbestimmte Betreuung+“ ist eine innovative Lösung für den demografischen Wandel, die Recht, Finanzen und Altersversorgung miteinander verbindet, um speziellen Familien zu helfen. Obwohl noch viele Herausforderungen bestehen, hat Shanghais Umsetzung bereits einen wichtigen ersten Schritt gemacht. In Zukunft könnte dieses Modell landesweit verbreitet werden und zu einem neuen Wachstumsfaktor in der Alterswirtschaft werden. Für alle älteren Menschen kann es sinnvoll sein, sich frühzeitig mit diesem Konzept vertraut zu machen, um ihre späteren Jahre sicherer zu gestalten.