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Im Vergleich zu den Steuererhöhungen in den USA könnten die neuen Vorschriften der EU gegenüber China noch „gefährlicher“ sein…

原文:比起美国加税,欧盟的对华新规可能更“阴”……

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit plant die USA, 301-Zölle auf 60 Wirtschaftsräume zu erheben (China unterliegt einer Zollrate von 12,5 %), doch im Grunde genommen handelt es sich dabei um die Suche nach einer dauerhaften Rechtsgrundlage für die vorherigen temporären Zölle. Die Gesamtzollhöhe wird die Obergrenzen der chinesisch-amerikanischen Wirtschaftsverhandlungen nicht überschreiten. Die EU hingegen verschärft ihre Politik gegenüber China auf drei Ebenen: Grenzhandel, Unternehmensprüfungen und Zugang zur Lieferkette. Die langfristigen institutionellen Spannungen sind besonders besorgniserregend, jedoch ist es aufgrund interner Interessenunterschiede innerhalb der EU schwierig, eine einheitliche Linie gegenüber China zu entwickeln.

Detaillierte Analyse und Interpretation

1. Die US-301-Zölle: „Alte Zölle unter neuer Bezeichnung“ – begrenzter Einfluss

Die neue Zollerhebung der USA ist keine „neue Angelegenheit“, sondern eher die Fortsetzung früherer Maßnahmen:

  • Hintergrund: Die zuvor von der Trump-Regierung unter Anwendung des „International Emergency Economic Powers Act“ (IEEPA) verhängten Zölle wurden vom Obersten Gerichtshof für ungültig erklärt (die Zollbefugnis liegt beim Kongress; der Präsident darf den „Notstand“ nicht als Ausrede nutzen). Später wurden vorübergehende 10-%-Zölle gemäß Artikel 122 des „Trade Act von 1974“ erlassen, die jedoch nur für eine Dauer von 150 Tagen gelten (bis zum 23. Juli 2025).
  • Aktuelle Vorgehensweise: Die USA nutzen nun die 301-Untersuchungen (unter dem Vorwand der „Zwangsarbeit“), um die temporären Zölle fortzusetzen. Die für China geltende Zollrate von 12,5 % entspricht in Wirklichkeit den vorherigen temporären Maßnahmen. Zudem haben die chinesisch-amerikanischen Verhandlungen klargestellt, dass die Zollhöhe nicht über die bisherigen Obergrenzen hinausgehen darf; daher wird der Gesamteinfluss nicht größer sein als zuvor – es handelt sich eher um eine rechtliche Fortsetzung der bestehenden Regelungen.

Kurz gesagt: Die USA verwenden nur einen anderen Grund, um die alten Zölle weiter zu erheben; die Gesamtsumme wird nicht steigen.

2. Die EU gegenüber China: Drei Ebenen von Beschränkungen – schwieriger als einfache Zollerhöhungen

Die EU geht nicht nur dazu über, Zölle zu erheben, sondern setzt auf drei Ebenen restriktive Maßnahmen durch:

  • Grenzebene: Anti-Dumping- und Antisubventionsmaßnahmen (z. B. im Bereich Elektroautos und Stahl), die die Importkosten direkt erhöhen;
  • Unternehmensebene: Die „Foreign Subsidies Regulation“ (FSR) prüft, ob Unternehmen staatliche Zuschüsse aus China erhalten haben. Egal ob sie EU-Unternehmen kaufen, Ausschreibungen teilnehmen oder Waren verkaufen – wenn es als „unfaire Konkurrenz“ angesehen wird, können sie eingeschränkt werden;
  • Lieferkettenebene: Die EU fordert von Unternehmen eine „Lokalisierung“ ihrer Produktion (z. B. die Nutzung verschiedener Lieferquellen für Schlüsselrohstoffe sowie die Produktion in Europa); andernfalls wird der Zugang zu wichtigen europäischen Wertschöpfungsketten verweigert oder Zuschüsse nicht gewährt.

Sobald diese Regeln in Gesetzgebung umgesetzt sind, sind sie schwer zu ändern und stellen eine langfristigere, systematischere Bedrohung dar als einfache Zölle. Beispielsweise erfordern FSR-Prüfungen, dass Unternehmen umfangreiche finanzielle Informationen offenlegen müssen; in einigen Fällen kann es sogar zu einem Verbot der Beteiligung an EU-öffentlichen Projekten kommen.

3. Warum gibt es innerhalb der EU unterschiedliche Meinungen zur chinesischen Politik?

Die 27 EU-Mitgliedsländer sind nicht einheitlich:

  • Länder, die eine Verschärfung befürworten: Frankreich, Italien und weitere fünf Länder (ihre Industrien sind stark vom chinesischen Wettbewerb betroffen, insbesondere der Elektroautosektor);
  • Gegenstimmer/Ausweichende: Deutschland (das Auto- und Maschinenbauindustrie ist stark von dem chinesischen Markt abhängig; Ungarn hingegen ist auf chinesische Investitionen angewiesen);
  • Beispiel: Bei der Abstimmung über Anti-Subventionsmaßnahmen für Elektroautos im Jahr 2024 stimmten Deutschland und fünf weitere Länder dagegen, zwölf Länder enthielten sich; die endgültigen Maßnahmen wurden zwar verabschiedet, doch die Meinungsverschiedenheiten blieben deutlich.

Der Grund für diese Differenzen liegen in den unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsländer: Einige sind vom chinesischen Markt abhängig, andere leiden unter dem Wettbewerb aus China, wieder andere haben hohe Energiekosten (aufgrund des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine). Daher ist es schwierig, eine einheitliche Strategie gegenüber China zu entwickeln.

4. Auswirkungen auf China: Die EU stellt eine größere Bedrohung dar als die USA

  • Auswirkungen der USA: Begrenzt; es gibt Obergrenzen für die Gesamtzollhöhe, und der Wechsel des Rechtsgrundes hat nur geringen Einfluss auf die Wirtschaft.
  • Auswirkungen der EU: Systemisch: Der Marktzugang wird schwieriger; Unternehmen müssen nicht nur Zölle zahlen, sondern auch FSR-Prüfungen durchlaufen und die Anforderungen an die Lieferkettenlokalisierung erfüllen.
  • Steigende Kosten für die Einhaltung von Vorschriften: Unternehmen müssen viel Geld in Anwälte investieren und ihre Lieferketten anpassen.
  • Langlebige Spannungen: Sobald die Regeln festgelegt sind, werden sie dauerhaft umgesetzt – im Gegensatz zu Zöllen, die verhandelt und abgeschafft werden können.

Kurz gesagt: Die USA greifen nur auf lokale Maßnahmen zurück, während die EU versucht, die Spielregeln zu ändern.

5. Chinas Reaktionen: „Präzise Gegenmaßnahmen“ + „Gute Ausgangslage durch strategische Positionen**

  • Differenzierte Vorgehensweisen: China greift gegen die starken Industrien der einzelnen EU-Mitgliedsländer vor (z. B. französischen Brandy, spanisches Schweinefleisch), um den Preis für die verschärften Beschränkungen deutlich zu machen;
  • Strategische Ressourcen: China ist abhängig von bestimmten Rohstoffen aus der EU (z. B. seltene Erdenmetalle, Gallium und Germanium) und kann diese durch Exportkontrollen beeinflussen;
  • Institutionelle Gegenmaßnahmen: China bezeichnet die EU-FSR als „unangemessenen extraterritorialen Gerichtsbarkeitsanspruch“ und verweigert es seinen Unternehmen, an deren grenzüberschreitenden Ermittlungen mitzuwirken; es nutzt das Recht, um sich selbst zu schützen.

Fazit: Die institutionellen Spannungen mit der EU werden langfristig bestehen bleiben, doch China verfügt über genügend Möglichkeiten, darauf zu reagieren – insbesondere durch gezielte Gegenmaßnahmen und den Einsatz von Rechtsregeln.

Der Kern dieser Nachricht ist: Die US-Zölle sind eher ein „Tausch der Schale gegen den Inhalt“; die systemischen Verschärfungen durch die EU stellen die eigentliche langfristige Herausforderung dar. Allerdings bieten die internen Differenzen innerhalb der EU China Spielraum für diplomatische Manöver. Für Unternehmen bedeutet dies, sich an strengere Vorschriften zu gewöhnen und gleichzeitig rechtliche Mittel sowie strategische Optionen zu nutzen, um sich selbst zu schützen.