Zusammenfassung der Kerninhalte
Dieser Artikel befasst sich mit den Auswirkungen der zunehmenden Verbreitung von AI-Beschlussfassungsverfahren (intelligente Tools, die Menschen bei der Analyse und Entscheidungsfindung unterstützen können – ähnlich wie Zhuge Liang). Diese Entwicklung wird dazu führen, dass auch gewöhnliche Menschen über starke Schlussfolgerungsfähigkeiten verfügen („Gleichberechtigung der Schlussfolgerungsfähigkeit“), doch der Wettbewerb wird sich auf die „Beherrschung von Informationen“ verlagern. Öffentliche Netzwerke werden in einen „Informationskrieg“ eintreten (Reale Personen wagen es nicht mehr, echte Inhalte zu veröffentlichen). Der Wettbewerb zwischen Plattformen konzentriert sich darauf, das „Vertrauensproblem“ zu lösen. Für die Allgemeinbevölkerung wird die „Informationsverwaltung“ zu einer grundlegenden Fähigkeit, um in der Öffentlichkeit keine wahren Informationen preiszugeben.
Detaillierte Analyse
1. Jeder hat einen „Zhuge Liang“ – Die Gleichberechtigung der Schlussfolgerungsfähigkeit, aber der Informationsunterschied ist das neue Schlachtfeld
Früher konnten nur wenige intelligente Personen (wie Zhuge Liang) komplexe Probleme schnell analysieren und Strategien entwickeln. Mit dem Aufkommen von AI-Beschlussfassungsverfahren steht auch der Durchschnittsbürger solche leistungsstarken Werkzeuge zur Verfügung – das bedeutet, jeder verfügt über einen eigenen „Berater“. Dies führt zu einer Gleichberechtigung der Schlussfolgerungsfähigkeit: Unabhängig davon, ob man von Natur aus intelligent ist oder nicht, kann man mit Hilfe dieser Tools professionelle Analysen durchführen.
Der Wettbewerb hat sich jedoch nicht verschwunden, sondern verlagert sich auf die Beherrschung von Informationen. Denn wenn alle ähnliche Werkzeuge nutzen, gewinnt derjenige, der über mehr echte Informationen über den Gegner verfügt (z. B. über Schwachstellen oder Probleme). Wie Mei Changsu in „Lan Ya Bang“ nicht nur intelligent ist, sondern auch über das Informationsnetzwerk des Jiang Zuo Meng alle Details über seine Gegner kennt und diese nichts von ihm wissen, kann er natürlich gewinnen. Wenn die Allgemeinbevölkerung weniger Informationen als der Gegner hat, sollte sie vielleicht sogar vom Wettbewerb absehen, um Verluste zu vermeiden.
2. Öffentliche Netzwerke werden „falsch“ – Ein „Informationskrieg“, Plattformen werden zu „digitalen Vergnügungsparks“
Wenn alle wissen, dass echte Erfahrungen und Gedanken in öffentlichen Netzwerken (wie Weibo oder Douyin) von AI-Beschlussfassungsverfahren analysiert werden können, um das Verhalten und die Schwächen der Nutzer zu ermitteln, wer wagt es dann noch, die Wahrheit zu sagen? Das Ergebnis ist:
- Es gibt immer weniger echte Inhalte; stattdessen dominieren massenhaft generierte AI-Inhalte oder absichtlich veröffentlichte „falsche“ Inhalte von Menschen.
- Allmählich glaubt jeder, dass alles, was online zu sehen ist, falsch ist, und niemand zeigt mehr seine echten Gefühle – das ist der „Informationskrieg“.
Plattformen, die auf echten Beiträgen basieren (z. B. bestimmte Content-Communities), haben Schwierigkeiten: Die Glaubwürdigkeit ihrer Inhalte sinkt, und die Nutzer merken, dass die Autoren „schauspielern“. Letztendlich werden diese Plattformen zu reinen Unterhaltungsorten, wodurch ihr kommerzieller Wert stark abnimmt (E-Commerce und Werbung benötigen Vertrauen, um erfolgreich zu sein). Plattformen hingegen, die echte Handlungen nachweisen können (z. B. dass Kunden tatsächlich dort eingekauft haben), werden wertvoller, da ihre Daten glaubwürdig sind.
3. Neuer Wettbewerbsfokus für Plattformen: Wer das Vertrauensproblem löst, gewinnt
Mit der Verbreitung von AI-Beschlussfassungsverfahren sinkt das Vertrauen in Fremde, und die „Vertrauenskosten“ in der Gesellschaft steigen (z. B. Niemand traut Fremden im Internet oder in sozialen Netzwerken). Plattformen, die dieses Problem lösen können, werden hervorstechen.
Wie kann man das erreichen?
- Mithilfe von Technologien: Es sind Methoden wie Private Computing möglich, um zu beweisen, dass man die Wahrheit sagt, ohne seine echten Informationen preiszugeben.
- Mithilfe von Mechanismen: Beispielsweise kann man das Schalten von Fake-Käufen streng verbieten, um die Echtheit der Kaufdaten zu gewährleisten, oder die physische Anwesenheit der Nutzer überprüfen, um nachzuweisen, dass sie tatsächlich an einem bestimmten Ort waren.
Warum ist Tencent vorsichtig mit den AI-Funktionen in WeChat? WeChat basiert auf sozialen Beziehungen zwischen Bekannten und bietet ein hohes Maß an Vertrauen. Wenn man einfach AI-Funktionen einführt, könnte dies dieses Vertrauen zerstören – beispielsweise durch generierte Inhalte, die dazu führen, dass Freunde sich gegenseitig nicht mehr trauen. Deshalb ist es klug für Tencent, das Vertrauen in soziale Beziehungen zu schützen.
4. Die „Überlebensregeln“ für die Allgemeinbevölkerung: Informationsverwaltung wird zur Grundlage
Angesichts der zunehmenden Verbreitung von AI-Beschlussfassungsverfahren sollte die Allgemeinbevölkerung ihre Informationen gut verwalten. Einfach ausgedrückt: Vermeiden Sie es, echte Erfahrungen, Gedanken oder Probleme in öffentlichen Netzwerken zu teilen – schließlich können diese von AI-Beschlussfassungsverfahren analysiert und gegen Sie eingesetzt werden.
Informationsverwaltung wird zu einer grundlegenden Fähigkeit, ähnlich wie Essen und Schlafen. Außerdem sollten Sie bei Wettbewerbssituationen (z. B. im Berufsleben oder bei Investitionsentscheidungen) prüfen, ob Sie über genug Informationen verfügen: Wenn der Gegner mehr über Sie weiß als Sie über ihn, ist es besser, nicht einfach mitzumachen, um nicht ausgetrickst zu werden.
Zum Schluss macht sich der Autor selbst lustig: Beim Schreiben dieses Artikels hat er „nicht das Gelernte in die Praxis umgesetzt“ und versehentlich seine wahren Gedanken preisgegeben – seien Sie vorsichtig damit und schätzen Sie diese Informationen. Dies zeigt auch, dass echte Informationen in der Zukunft immer wertvoller werden werden.