虎嗅

Urbaner Wandel, der auf den Menschen ausgerichtet ist – das ist Innovation in der Stadtplanung.

原文:聚焦于“人”的城市更新,就是创新城市

Zusammenfassung der Kerninhalte

Das bisherige Konzept der Stadterneuerung, das auf dem Modell „umfangreicher Abriss und Neubau sowie des Verkaufs von Grundstücken“ beruhte, ist an seine Grenzen gestoßen – die Grundstücksressourcen sind begrenzt, und dieses Modell hat die Städte in isolierte Bereiche aufgeteilt (Wohnen, Industrie, Handel), was weder menschlich ansprechend noch für Innovationen geeignet ist. Die zukünftige Stadterneuerung muss sich „auf die Menschen konzentrieren“: Durch die Umgestaltung von Räumen soll der Austausch zwischen den Menschen erleichtert und Kreativität gefördert werden, um letztendlich eine Stadt zu schaffen, die Talente anzieht und behält.

I. Die Grundstücksfinanzen funktionieren nicht mehr – Stadterneuerung benötigt neue Ansätze

In den letzten Jahrzehnten bedeutete Stadterneuerung im Grunde genommen „Abriss und Verkauf von Grundstücken“: Alte Häuser abreißen → Grundstücke versteigern → Hochhäuser bauen. Dieses Modell war in der Phase des schnellen Urbanisierens sinnvoll, funktioniert aber heute nicht mehr:

  • Nicht genügend Grundstücke verfügbar: Es gibt immer weniger Flächen zum Abriss; die räumliche Expansion ist bereits erreicht.
  • Städte werden zu „kalten Containern“: Wohngebiete, Industriegebiete und Einkaufszentren funktionieren voneinander getrennt; die Menschen müssen wie Pendler mit der U-Bahn pendeln und haben kaum Gelegenheit zum Austausch.
  • Die Bewertungskriterien haben sich geändert: Der Staat schaut nicht mehr darauf, wie viel Grundstücke abgerissen oder wie viele Gebäude errichtet wurden, sondern darauf, wie viele Talente angezogen und wie viele Innovatoren behalten werden können.

Kurz gesagt: Früher wurde mit dem Verkauf von Grundstücken Geld verdient; heute muss man durch die Bindung von Talenten Geld verdienen – die Steuereinnahmen, Kreativität und Markenwerte, die Talente mitbringen, sind nachhaltiger als der Verkauf von Grundstücken.

II. Warum muss man sich auf die Menschen konzentrieren? Drei tiefgreifende Veränderungen zwingen dazu

Es geht nicht darum, ob man sich auf die Menschen konzentrieren will oder nicht – die Zeiten haben sich geändert; ohne diese Konzentration gibt es keine Zukunft:

1. Die Produktionsweise hat sich verändert: Früher gab es Fertigungsstraßen in Fabriken, heute dominiert „geistige Produktion“ (z. B. Design, Forschung und Entwicklung, Kreativität). Diese Art der Produktion erfordert, dass Menschen häufig zusammenkommen und miteinander kommunizieren – daher müssen Stadträume von „Behältern für Menschen“ zu „Bühnen werden, auf denen Geschichten erzählt werden können“ (z. B. Cafés, kleine Parks, wo Unternehmer und Programmierer zufällig aufeinandertreffen).

2. Die Stadtfinanzen hängen von den Menschen ab: Die Einnahmen aus dem Verkauf von Grundstücken sind begrenzt; die Kreativität und Kaufkraft der Menschen sind jedoch unbegrenzt. Ein Viertel mit vielen kreativen Talenten bringt stabile Steuereinnahmen und einen höheren Konsum, als der Verkauf eines einzelnen Grundstücks es tut.

3. Die Industrieprioritäten haben sich verändert: Hochtechnologische Branchen (z. B. Forschung und Entwicklung, Finanzwesen) ziehen in die Stadtzentren; diese Talente suchen nicht nur hohe Gebäude, sondern ein „interessantes Leben“ – mit Zugänglichkeit zu Cafés, kulturellen Aktivitäten und einer freundlichen Gemeinschaft.

All diese Veränderungen deuten darauf hin: Das Kernkapital einer Stadt sind nicht Ziegel und Stein, sondern die Menschen.

III. Wie kann man sich auf die Menschen konzentrieren? Drei „Lebensknotenpunkte“ schaffen

Sich auf die Menschen zu konzentrieren bedeutet nicht nur Slogans zu formulieren – es geht darum, die Stadt in ein Netzwerk zu verwandeln, das Menschen anzieht. Dazu müssen drei wichtige Knotenpunkte geschaffen werden:

1. Talentknotenpunkt: Talente sollen gerne bleiben. Zum Beispiel das King’s Cross Viertel in London – früher ein heruntergekommenes Industriegebiet, das bei der Renovierung nicht sofort mit Bürogebäuden bebaut wurde, sondern zuerst mit einem Kanalpark und einem Kunstpark umgestaltet sowie eine Kunstakademie eingeführt wurde. Als Ergebnis hat Google dort seinen europäischen Hauptsitz eingerichtet; auch LV und Universal Music sind dorthin gezogen – weil Talente solche warmen und attraktiven Orte schätzen.

2. Industriedienstleistungsknotenpunkt: Die Stadt soll zum „Gehirn“ der Wirtschaft werden. Zum Beispiel hat Tokyo seine Fertigungsfabriken in die Vororte verlegt und das Stadtzentrum für hochwertige Dienstleistungen wie Forschung und Entwicklung sowie Finanzwesen beibehalten. Alte Gebäude können in professionelle Dienstleistungszentren umgewandelt werden (z. B. Designstudios, Beratungsfirmen), damit die Mitarbeiter miteinander kommunizieren können.

3. Konsumknotenpunkt: Der Konsum soll zu einem Ort für soziale Interaktion und Innovationen werden. Zum Beispiel hat das REGULAR Source Wild in Chengdu den unterirdischen Platz in einen „dritten Raum“ mit unabhängigen Cafés und Craft-Bars umgestaltet; das Shanghai Shangsheng New Institute hat alte Villen in Buchläden und Außenpools umgewandelt – solche Orte werden zu Treffpunkten für junge Menschen, die neue Ideen ausprobieren.

IV. Wie wird das in der Praxis umgesetzt? Drei Ansätze, um Räume lebendig zu machen

Um die Konzentration auf die Menschen in die Tat umzusetzen, sind drei wichtige Strategien erforderlich:

1. Alte Objekte zu neuen „IPs“ machen: Alte Gebäude sollten nicht einfach abgerissen werden, sondern als Plattformen für Innovationen genutzt werden. Zum Beispiel hat der Shougang Park in Peking die Hochöfen und Kühltürme erhalten und dort eine Science-Fiction-Industrie entwickelt – der industrielle Charakter wurde zu einer „Ausstellungsvitrine“ für Technologieunternehmen.

2. Kleine Schritte führen zu großen Veränderungen: Man muss nicht gleich das ganze Viertel umgestalten, sondern mit kleinen Projekten beginnen. Zum Beispiel hat die Yu Yuan Road in Shanghai mit einem kleinen Kunstgalerie-Café als Ausgangspunkt gearbeitet und dieses mit kreativen Workshops und kleinen Parks verbunden, um allmählich die ganze Straße lebendiger zu machen.

3. Funktionale Grenzen überwinden: Bürogebiete und Wohnbereiche sollten nicht getrennt werden. Zum Beispiel befinden sich in Hangzhou Tianmu Li Kunstgalerien, Buchläden und Büros von Internetunternehmen in einem offenen Park – dort können Designer und Programmierer zufällig aufeinandertreffen und neue Ideen entwickeln.

Fazit

Die Zukunft der Stadterneuerung besteht nicht darin, alte Gebäude abzureißen und neue Hochhäuser zu bauen, sondern darin, alte Räume in Orte zu verwandeln, an denen Menschen interagieren und Kreativität entstehen kann. Wer die Menschen in den Mittelpunkt stellt, wird im Wettbewerb um die Zukunft der Städte erfolgreich sein. Die Zukunft einer Stadt ist letztendlich die Zukunft ihrer Menschen.