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**Wanping South Road 600: Ein Besuch im Einkaufszentrum**

原文:宛平南路600号,走进了购物中心

Zusammenfassung der Kerninhalte

In letzter Zeit gibt es immer mehr grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Einkaufszentren und Dienstleistern im Bereich der psychischen Gesundheit: Das Shanghai Mental Health Center (600 Wanping South Road) eröffnet in Einkaufszentren Galerien und bietet Beratung an; Einkaufszentren in Peking laden Psychologen ein, um über Beziehungspsychologie zu sprechen; sogar in Einkaufszentren in Singapur wurden integrierte Dienstleistungen für die psychische Gesundheit eingerichtet. Diese Kooperationen folgen zwei verschiedenen Ansätzen: dem gemeinnützigen Modell (Zusammenarbeit von Regierung und Einkaufszentrum mit niedrigen Zugangshürden) sowie dem kommerziellen Modell (sanfte Heilbehandlungen, Lifestyleshops). Jede Art von Einkaufszentrum verfolgt dabei unterschiedliche Strategien: Flaggschiff-Einkaufszentren setzen Trends, regionale Einkaufszentren nutzen aktuelle Themen, und lokale Einkaufszentren bieten alltägliche Dienstleistungen an. Obwohl der kommerzielle Ansatz noch mit Problemen wie schwierigen finanziellen Erfolgen und unklaren Qualifikationsanforderungen konfrontiert ist, besteht ein großes Bedürfnis junger Menschen nach emotionaler Unterstützung – die reale Interaktion vor Ort ist unersetzlich. In Zukunft hat dieser Trend das Potenzial, zu einem neuen Konsumtrend zu werden.

1. Warum kümmern sich Einkaufszentren plötzlich um Ihre Emotionen? Die Bedürfnisse junger Menschen passen perfekt zum Angebot der Einkaufszentren

30 Prozent der Jugendlichen im Alter von 18 bis 34 Jahren leiden unter Angst oder Depressionen, möchten aber meist nicht ins Krankenhaus – ein Besuch im Krankenhaus bedeutet für sie oft, „zuzugeben, dass sie krank sind“. Einkaufszentren können dieses Bedürfnis perfekt abdecken:

  • Räumliche Ausstattung: Ungenutzte Bereiche in Einkaufszentren (z. B. hohe Stockwerke, Enden von Gängen) eignen sich hervorragend für private Beratungen, ohne die Gefahr, Bekannten zu begegnen;
  • Entspannte Atmosphäre: Im Gegensatz zu Krankenhäusern sind Einkaufszentren nicht so bedrückend – man kann nach dem Einkaufen meditieren oder vor dem Essen kurz plaudern, ohne das psychologische Gewicht eines Arztbesuchs zu spüren;
  • Natürliche Atmosphäre: Junge Menschen mögen es ohnehin, in Einkaufszentren zu entspannen – die Integration von psychischen Dienstleistungen ergibt daher einen logischen Ansatz.

2. Gemeinnütziger Ansatz: Zusammenarbeit von Regierung und Einkaufszentrum

Der gemeinnützige Ansatz ist derzeit am weitesten entwickelte:

  • Singapore City Square Mall: Nach der Renovierung wurde ein 1500 Quadratmeter großer „CONNECT“-Raum eingerichtet, in dem kostenlose oder kostengünstige psychologische Vorträge, Familienberatungen und Kinderunterstützung angeboten werden. Das Einkaufszentrum gewinnt das Vertrauen der Gemeinschaft und zusätzliche Kunden (Eltern mit Kindern sowie Personen mit Bedarf);
  • Shanghai „Xin Liubai“: Das Shanghai Mental Health Center arbeitet mit dem Xujiahui-Einkaufszentrum zusammen, um Galerien zu eröffnen und Beratung anzubieten. Die Unterstützung der Regierung gibt jungen Menschen den Mut, neue Dienstleistungen auszuprobieren; das Einkaufszentrum erhält dadurch eine differenzierte Position und füllt ungenutzte Räume in den Einkaufszentren.

Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass es keinen finanziellen Druck gibt – die Hilfe wird durch Glaubwürdigkeit ermöglicht, was zu einem guten Ruf und einer stabilen Kundenbasis führt.

3. Kommerzieller Ansatz: Schwierigkeiten mit dem Profitieren und unklaren Qualifikationsanforderungen

Kommerzielle psychologische Dienstleistungen stoßen auf zwei Hauptprobleme:

  • Finanzielle Herausforderungen: Einzelberatungen kosten in der Regel 600–800 Yuan pro Sitzung – das Ertragspotenzial pro Quadratmeter ist gering; außerdem sind die Personalkosten für Psychologen hoch, was eine Skalierung erschwert;
  • Unklare Qualifikationsanforderungen: Da Psychologische Beratung keine medizinische Tätigkeit ist, gibt es keine einheitlichen Zertifizierungen (die Zertifizierung durch das Ministerium für Arbeit und Soziales wurde 2017 abgeschafft). Verbraucher befürchten unprofessionelle Anbieter, und Institutionen fürchten Rechtsstreitigkeiten.

Daher versuchen einige, „sanfte Heilbehandlungen“ anzubieten:

  • Meditation, Musiktherapie: Diese Methoden erfordern keine speziellen Qualifikationen; die Ausbildung ist in kurzer Zeit möglich, und die Prozesse können standardisiert werden (feste Beleuchtung, Musik, Anleitungssätze). Beispiele hierfür sind Unternehmen wie FLOW Mindflow, die ihre Dienstleistungen von Online-Meditations-Apps auf den Offline-Bereich ausweiten, Heilkurse sowie Produkte mit ätherischen Ölen anbieten und Community-Aktivitäten organisieren – so erreichen sie eine breitere Kundengruppe;
  • Lifestyleshops: Unternehmen wie Creative Shelter bieten nicht nur Heilbehandlungen an, sondern bilden auch Therapeuten aus und verbinden Konsum mit Wirtschaft.

Der Vorteil dieser Ansätze ist, dass die Zugangshürden niedrig sind (z. B. 250 Yuan pro Stunde) und die Wiederkaufrate hoch ist – was der Geschäftslogik von Einkaufszentren entspricht.

4. Jedes Einkaufszentrum hat seine eigene Strategie: Folgen Sie nicht blindem Trend, sondern berücksichtigen Sie Ihre Position

Nicht jedes Einkaufszentrum eignet sich für psychologische Dienstleistungen – die Strategie sollte auf den eigenen Typ abgestimmt werden:

  • Flaggschiff-Einkaufszentren (z. B. Shanghai K11): Sie setzen Trends voraus und sind bereit, Risiken einzugehen (z. B. mit temporären Veranstaltungen oder der Einführung neuer Marken);
  • Regionale Einkaufszentren (z. B. Beijing Kaede Mall): Sie nutzen aktuelle Themen für kurzfristige Aktivitäten (z. B. Psychologische Vorträge, temporäre Bereiche) und ziehen so die Zielgruppe an (junge Frauen, hochverdiende Personen);
  • Lokale Einkaufszentren: Sie bieten regelmäßige kostenlose Beratungen an und stellen langfristige Beratungsstellen bereit – dies stärkt die Bindung zur Gemeinschaft mehr als das Verschenken von Gutscheinen.

5. Kann dieser Trend in Zukunft erfolgreich werden? Es gibt Potenzial, aber es müssen noch einige Herausforderungen gelöst werden

Online-Shopping kann den Großteil der Konsumbedürfnisse erfüllen – doch die reale Interaktion vor Ort (z. B. ein Gespräch bei warmem Licht) lässt sich nicht ersetzen. Um erfolgreich zu sein, müssen zwei Probleme gelöst werden:

  • Branchenstandards: Es müssen einheitliche Qualifikationsanforderungen für Therapeuten sowie klare Grenzen zwischen Beratung und Behandlung festgelegt werden, um Verbraucher zu beruhigen;
  • Ausgereifte Geschäftsmodelle: Der kommerzielle Ansatz muss stabile Gewinnquellen finden (z. B. Kombination aus Einzelhandel, Kursen und Community-Aktivitäten).

Insgesamt ist die Integration von psychischen Gesundheitsdienstleistungen in Einkaufszentren kein Marketingtrick, sondern ein Trend, der durch die Bedürfnisse junger Menschen entstanden ist. Der gemeinnützige Ansatz ist bereits etabliert, während der kommerzielle noch in Entwicklung ist – doch es ist sehr wahrscheinlich, dass er in Zukunft zu einem Standarddienst in Einkaufszentren wird.

Fazit: Wenn das Shanghai Mental Health Center an der Wanping South Road in ein Einkaufszentrum eintritt und die Klänge von Meditationen im Einkaufszentrum zu hören sind, zeigt sich, dass das Interesse an emotionaler Unterstützung keine Tabu mehr ist. Einkaufszentren verkaufen nicht nur Waren, sondern auch „Frieden“ – diese echte Verbindung zwischen Menschen, die das Internet niemals ersetzen kann.