虎嗅

Warum nutzen 88 % der Unternehmen KI, aber nur 1 % davon verändert tatsächlich ihre Organisationen grundlegend?

原文:为什么88%的企业搞AI,只有1%真正改变了组织?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Dieser Artikel befasst sich mit dem aktuellen Stand und den Lösungsansätzen für die Integration von KI in Unternehmen: Derzeit nutzen lediglich 88 % der Unternehmen KI als Hilfsmittel für Texte oder Berichte; nur 1 % hat KI tatsächlich in ihre Kerngeschäfte integriert und organisatorische Veränderungen durchgeführt. Leichtgewichtige, wissenschaftlich-technologische Unternehmen eignen sich besser für eine Bottom-Up-Entwicklung, während schwergewichtige Unternehmen einen dreistufigen Ansatz benötigen – bei dem die oberste Führung die Richtung vorgibt, die mittlere Ebene Plattformen bereitstellt und die untere Ebene Innovation fördert. Der entscheidende Indikator dafür, ob KI erfolgreich integriert wurde, ist, ob die Kerngeschäfte dadurch ernsthaft beeinträchtigt werden. Das Haupthindernis für Unternehmen, zu den 1 % zu gehören, ist nicht die Technologie, sondern der interne Widerstand innerhalb der Organisation.

Warum ist bei 88 % der Unternehmen die KI-Integration nur „Showpiece“?

Die meisten Unternehmen betrachten KI lediglich als Werkzeug zur Steigerung der Effizienz: Sie kaufen einige KI-Softwarelösungen für das Büro und lassen ihre Mitarbeiter damit Berichte erstellen oder Tabellen erstellen – und halten dies bereits für eine erfolgreiche „KI-Umstellung“. Doch diese Anwendungen befinden sich meist an den Rändern der Geschäftsprozesse und berühren nicht die Kernbereiche wie Produktionsscheduling oder Produktentwicklung. Zudem ändert sich weder die Organisationsstruktur noch die Arbeitsweise der Mitarbeiter. Beispiel: Einige Fabriken verwenden KI zur Erstellung von Wochenberichten, doch die Produktionsabläufe bleiben unverändert; in diesem Fall hat man im Grunde nur einen „teuren Rechner“ gekauft – keine echte Transformation stattgefunden.

Welche Unterschiede gibt es bei der KI-Integration zwischen leichtgewichtigen und schwergewichtigen Unternehmen?

Die Grundlagen für die KI-Integration sind in diesen beiden Unternehmenstypen unterschiedlich, daher sind auch die Ansätze unterschiedlich:

  • Leichtgewichtige, wissenschaftlich-technologische Unternehmen (wie Kimi, CodeBuddy): Sie verfügen über eine flache Hierarchie und freien Datenfluss; Mitarbeiter können KI-Tools nutzen, um schnell Fehler zu beheben. Ein Produktmanager kann mit KI Aufgaben erledigen, die früher von kleinen Teams durchgeführt wurden (Design, Texterstellung, Datenanalyse), und dadurch wird das gesamte Team inspiriert – eine Entwicklung, die ohne Druck von oben stattfindet.
  • Schwergewichtige Unternehmen (wie Sany Heavy Industry, BYD): Sie haben lange Produktionsketten, gebundene Ausrüstung und viele Compliance-Anforderungen; einzelne Versuche der Mitarbeiter reichen nicht aus, um die gesamte Produktion zu verändern. Beispielsweise können Werkstattmitarbeiter mit KI die Wartung von Maschinen optimieren, doch um das Produktionscheduling anzupassen, müssen mehrere Abteilungen (Einkauf, Produktion, Sicherheit) koordiniert werden – dies erfordert eine strategische Entscheidung auf oberster Ebene sowie Investitionen in Ressourcen.

Um zu den 1 % der Unternehmen zu gehören, müssen schwergewichtige Unternehmen einen dreistufigen Ansatz verfolgen

Schwergewichtige Unternehmen können nicht einfach den Bottom-Up-Ansatz des Internets übernehmen oder sich allein auf die Entscheidungen eines Chefs verlassen. Es ist eine gemeinsame Anstrengung aller Ebenen erforderlich:

  • Oberste Führung gibt die Richtung vor: KI muss in die Kernstrategie des Unternehmens integriert werden; die IT-Abteilung sollte nicht isoliert arbeiten. Gartner weist darauf hin, dass man prüfen muss, ob die Integration von KI die Kerngeschäfte ernsthaft beeinträchtigt (z. B. durch Verbesserungen im Produktionsscheduling).
  • Mittlere Ebene stellt Plattformen bereit: Sie sollte von einem „Datentransporteur“ zu einem „Infrastrukturbaumeister“ werden – beispielsweise indem sie eine zentrale Datenbasis schafft, um den Mitarbeitern die Arbeit zu erleichtern, und Genehmigungsverfahren vereinfacht, damit KI-Innovationen schnell umgesetzt werden können.
  • Untere Ebene fördert Innovation: Es ist wichtig, die Mitarbeiter zu entlasten und ihnen Raum für Experimente in spezifischen Bereichen zu geben. Beispiele: Ingenieure von Stone Technology optimieren mit KI Algorithmen für Staubsaugerroboter; Mitarbeiter von Anker nutzen KI zur Produktauswahl – solche Innovationen wachsen direkt aus den Geschäftsprozessen heraus.

Wie kann man feststellen, ob KI wirklich integriert ist?

Gartner bietet einen einfachen Test: Kann die Produktion oder der Geschäftsbetrieb auch ohne KI weiterlaufen?

  • Wenn die Produktion und der Geschäftsbetrieb unverändert bleiben, ist KI nur ein zusätzliches Tool;
  • Wenn jedoch Produktionsprozesse gestört werden oder die Entwicklung neuer Produkte ins Stocken gerät, bedeutet dies, dass KI tatsächlich in die Kernprozesse integriert wurde.

Der größte Hindernis für die erfolgreiche Integration von KI ist der interne Widerstand

Die technischen Hürden für KI sinken zunehmend; es ist nicht mehr schwierig, entsprechende Tools zu kaufen. Doch der interne Widerstand in alten Organisationen verhindert, dass die Vorteile von KI voll genutzt werden:

  • Mitarbeiter müssen oft durch viele Genehmigungsverfahren gehen, was die Effizienzsteigerungen verringert;
  • Bei interabteillichen Kooperationen werden die Ergebnisse der KI-Analysen oft ignoriert.

Drei wichtige Fragen für Führungskräfte:

1. Ist KI Teil der Kernstrategie des Unternehmens – oder nur ein Projekt der IT-Abteilung? (Wenn nur die IT arbeitet, bleibt die Integration oberflächlich.)

2. Haben Sie die Mitarbeiter entlastet und ihnen mehr Freiraum für Experimente gegeben? (Haben Sie Genehmigungsverfahren vereinfacht und Fehlerbehebungsmöglichkeiten geschaffen?)

3. Wird die Kerngeschäftstätigkeit durch die KI-Integration ernsthaft beeinträchtigt? (Wenn nicht, bedeutet dies, dass die Transformation noch nicht tiefgreifend genug ist.)

Der zukünftige Wettbewerb wird darum bestehen, wer KI erfolgreich in seine Geschäftsprozesse integrieren und eine effektive Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ebenen sicherstellen kann. Nur so können Unternehmen von den 88 % der Nachahmer zu den 1 % der Pionieren werden.