Zusammenfassung der Kerninhalte:
In letzter Zeit haben sich die Eierpreise trotz der „Nicht-Saison“ stark erhöht – am Einzelhandelsmarkt stiegen die Preise pro Kilogramm alle zwei Wochen um etwa 1 Yuan, und in einigen Märkten lag der Anstieg sogar über 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Hauptgrund dafür ist, dass die niedrigen Eierpreise des letzten Jahres dazu führten, dass Züchter weniger Küken kauften. Dadurch ist die Zahl der lebenden Hühner, die Eier legen, gering und die Versorgung unzureichend. Die Züchter konnten ihre Verluste durch die Preiserhöhungen ausgleichen, während Lebensmittelverarbeitungsunternehmen durch vorzeitige Lagerbestellungen oder langfristige Verträge bisher kaum von den Preissteigerungen betroffen wurden. Kurzfristig werden die Eierpreise voraussichtlich weiter auf hohem Niveau bleiben; im vierten Quartal könnte sich die Situation verbessern, wenn die neu angeschafften Küken anfangen zu legen und die Versorgung zunimmt.
I. Wie stark sind die Eierpreiserhöhungen wirklich? – Ein direkter Eindruck aus dem Markt und den Daten
Die direkteste Erfahrung der Verbraucher: Die Preise ändern sich täglich. Ein Händler auf einem Bauernmarkt in Suzhou berichtete, dass sich der Großhandelspreis für eine Kiste Eier um 50 bis 60 Yuan erhöht hat, während der Einzelhandelspreis pro Kilogramm alle zwei Wochen um 1 Yuan gestiegen ist. In Shanghai kosteten 675 Gramm Bio-Eier Anfang April 21 Yuan und sind jetzt für 3 Yuan mehr zu haben; in Peking stieg der Durchschnittspreis für Eier am 7. Juni auf 6,1 Yuan pro Kilogramm – ein Anstieg von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3,5 Yuan pro Kilogramm).
Die Preiserhöhungen variieren je nach Kanal: Einige Frischwarenplattformen, die direkt bei den Erzeugern einkaufen und langfristige Verträge abgeschlossen haben, konnten ihren Anstieg auf unter 10 Prozent begrenzen, während in einigen Märkten der Einzelhandelspreis um bis zu 90 Prozent gestiegen ist – das bedeutet, dass Eier, die letztes Jahr für 10 Yuan verkauft wurden, jetzt 19 Yuan kosten.
II. Warum steigen die Preise auch in der Nebensaison? – Der Produktionszyklus ist schuld
Das zweite Quartal ist eigentlich die Nebensaison für den Eierkonsum (wegen der Hitze im Sommer essen die Menschen weniger Eier). Doch diesmal ist das Gegenteil der Fall: Die Hauptursache für die Preiserhöhungen ist, dass die Versorgung nicht mit dem Bedarf Schritt hält:
1. Zu wenige lebende Hühner: Letztes Jahr waren die Eierpreise sehr niedrig, was viele Züchter in den Verlust brachte. Deshalb wagten sie es von Quartal vier letzten Jahres bis zum ersten Quartal dieses Jahres nicht, Küken zu kaufen. Dadurch gibt es jetzt weniger Hühner, die Eier legen können, und die Produktion ist entsprechend gering.
2. Die Lagerbestände sind auf dem Tiefpunkt: Zusätzlich zu einem kleinen Anstieg des Bedarfs während des Feiertags „1. Mai“ wurden die Eierbestände auf dem Markt fast aufgebraucht, wodurch ein „enges Gleichgewicht“ zwischen Angebot und Nachfrage entstand – mehr Menschen wollen Eier kaufen, aber weniger werden verkauft, daher steigen die Preise.
III. Die Auswirkungen der Preissteigerungen sind unterschiedlich – für Züchter positiv, für Unternehmen stabil
1. Zücher: Endlich Gewinn:
Letztes Jahr machten viele Zücher Verluste wegen der niedrigen Eierpreise; jetzt, da die Preise gestiegen sind, verdienen sie wieder Geld. Zum Beispiel berichtete das Unternehmen Xiaoming Shares, das Küken züchtet, dass es seit April wieder Gewinne erzielt und die Bereitschaft der Zücher, neue Küken zu kaufen, gestiegen ist.
2. Lebensmittelunternehmen: Kaum beeinträchtigt, Preise unverändert:
Eier sind eine Rohstoffquelle für Back- und Eiprodukte. Diese Unternehmen waren jedoch gut vorbereitet:
- Keming Food hat frühzeitig Lagerbestellungen aufgelegt und ist daher nicht betroffen.
- Oufu Danye arbeitet mit großen Lieferanten zusammen, wodurch die Einkaufspreise stabil bleiben.
- Auch Taoli Bread gibt an, dass die Preissteigerungen bisher keine Auswirkungen hatten.
IV. Werden die Eierpreise in Zukunft fallen? – Kurzfristig hoch, im vierten Quartal könnte sich die Situation verbessern
Kurzfristig werden die Eierpreise voraussichtlich weiter auf hohem Niveau bleiben, da die Zahl der lebenden Hühner noch nicht angestiegen ist und die Lagerbestände niedrig sind. Diejenigen, die auf einen Preisrückgang warten, müssen wohl noch etwas länger warten.
Langfristig werden sich die Preise voraussichtlich im vierten Quartal senken, da die Zücher ab dem zweiten Quartal wieder Küken kaufen und diese etwa 4 bis 5 Monate benötigen, um Eier zu legen. Mit zunehmender Versorgung werden die Preise allmählich sinken – allerdings nicht so stark wie im letzten Jahr, schließlich müssen auch die Zücher Gewinne erzielen.
Zusammenfassung in einem Satz:
Die Preissteigerungen für Eier sind das Ergebnis eines zyklischen Prozesses: Letztes Jahr Verluste → Weniger Küken gekauft → Aktuell Mangel an Angebot → Steigende Preise. Die Zücher verdienen wieder Geld, die Unternehmen bleiben stabil, und die Verbraucher müssen vorerst mehr bezahlen – im vierten Quartal könnte sich die Situation jedoch verbessern.