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Kostenvorteile schwinden – Wird Midea mit seiner Investition in eine intelligente Fabrik in Thailand durchbrechen können?

原文:成本红利消退,美的押注泰国智能体工厂能否突围?

Zusammenfassung der Kerninhalte

Um den steigenden Lohnkosten, Wechselkursschwankungen sowie Veränderungen im Handelsumfeld in Thailand zu bewältigen, hat Midea sein in China etabliertes „Intelligente-Fabrik-Modell“ auf die Klimaanlagenfabriken in Thailand übertragen. Durch den Einsatz von intelligenten Systemen, AIGC-Technologie (Artificial Intelligence Generated Content), eigenen Industriesoftwaren und Robotern wird die Effizienz gesteigert und die Kosten kontrolliert. Das Ziel ist es, bis 2028 der Marktführer unter den eigenständigen Marken in Südostasien zu werden mit einem jährlichen Produktionsvolumen von 10 Millionen Einheiten.

Warum drängt es die thailändischen Fabriken so sehr auf die Digitalisierung? – Druck führt zur Transformation

Die thailändischen Fabriken stehen vor drei großen Herausforderungen:

1. Steigende Löhne bei niedriger Effizienz: Die Tageslöhne der lokalen Arbeiter liegen bei 401 Thailändischen Baht (ca. 80 chinesische Yuan) und sind in den letzten Jahren jährlich um 15–20% gestiegen. Der Monatslohn beträgt zwar über 4000 Thailändische Baht – was 1000 Yuan weniger ist als im Perlflussdelta – doch die Effizienz liegt nur bei 90% der inländischen Fabriken. Das bedeutet, dass für das gleiche Geld weniger produziert wird und der Kostenvorteil verschwindet.

2. Veränderungen am Wechselkurs und im Handelsumfeld: Die Aufwertung des Thailändischen Bahts führt zu geringeren Einnahmen aus den Exporten. Nach der Senkung der Zölle durch die USA auf chinesische Produkte hat sich der Zollunterschied zwischen China und Thailand verringert, wodurch einige Bestellungen wieder in China abgewandt sind und die Bestellrisiken für thailändische Fabriken gestiegen sind.

3 Unstabile Lieferketten: Schlüsselkomponenten müssen aus China importiert werden, was lange Transportzeiten mit sich bringt und anfällig für Naturkatastrophen wie Taifune ist, was zu höheren Ausfallrisiken führt.

Was genau leisten die „Intelligente-Fabrik-Systeme“? – „Intelligente Werkzeuge“ zur Lösung praktischer Probleme

Midea hat 12 solcher Systeme aus seiner Fabrik in Jingzhou nach Thailand überführt und zusätzlich zwei weitere angeschafft, die speziell auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmt sind:

1. Schnelle Ausbildung der lokalen Mitarbeiter: Mithilfe von AIGC-Technologie werden 28.000 chinesische Schulungsvideos automatisch in Thailändisch und Birmanisch übersetzt, wodurch die Ausbildungszeit von acht auf drei Tage verkürzt wird. Früher mussten Übersetzer engagiert werden; jetzt erledigen die Maschinen die Übersetzungen, was die Einarbeitung neuer Mitarbeiter deutlich beschleunigt.

2 Prävention von Lieferkettenproblemen: Die intelligenten Systeme analysieren vorab die Risiken im grenzüberschreitenden Transport (z. B. während der Taifunsaison) und erstellen Notfallpläne – beispielsweise durch das Vorhalten von Ersatzbeständen oder die Änderung der Transportwege, um Ausfälle zu vermeiden.

3 Verwendung eigener Technologien: Mideas Industriesoftware, KUKA-Roboter sowie Produkte für die Energiespeicherung werden ebenfalls in den thailändischen Fabriken eingesetzt; der Anteil an erneuerbarer Energie beträgt 23,3%, was sowohl Kosten spart als auch den Umweltanforderungen der europäischen und amerikanischen Märkte entspricht.

Welche Vorteile bringt die Digitalisierung? – Steigerung von Effizienz, Kosteneinsparungen und Wettbewerbsfähigkeit

1. Höhere Effizienz: Obwohl die Effizienz der thailändischen Fabriken derzeit nur bei 90% der inländischen liegt, wird sie durch die Digitalisierung allmählich ansteigen und sogar übertroffen werden.

2 Kosteneinsparungen: Die Ausbildungszeit wurde um mehr als die Hälfte verkürzt, was Lohnkosten spart; Notfallpläne für die Lieferketten reduzieren Ausfallrisiken; der höhere Anteil an erneuerbarer Energie führt zu geringeren Stromkosten.

3 Bessere Lokalisierung: Von den 3500 Mitarbeitern in der Fabrik machen nur weniger als 2% Chinesen aus; die meisten sind thailändische und birmanische Arbeiter. Die mehrsprachige Ausbildung durch die intelligenten Systeme erleichtert die Integration der lokalen Mitarbeiter und senkt die Verwaltungskosten.

Welche Herausforderungen gibt es noch? Und wie sieht die Zukunft aus?

Herausforderung: Es mangelt an lokalen Fachkräften, die sich mit digitalen Technologien auskennen. Daher kooperiert Midea mit den 30 führenden thailändischen Hochschulen, um gezielt Talente auszubilden.

Zukunftspläne:

  • Marktziele: 50% der Umsätze sollen in Europa, Amerika und Südostasien erzielt werden; bis 2028 soll Midea der Marktführer unter den eigenständigen Marken in Südostasien sein.
  • Produktionsziele: In diesem Jahr 6 Millionen Einheiten, im nächsten und übernächsten Jahr 7–8 Millionen Einheiten – langfristig 10 Millionen Einheiten (was dem aktuellen Volumen entspricht, das 1,6-fach höher ist).

Insgesamt nutzt Midea die Digitalisierung, um Schwächen auszugleichen und die in China erzielten Erfolge im Ausland zu replizieren. Dadurch werden sowohl die lokalen Kostensituationen bewältigt als auch der Markteintritt in Südostasien sowie Europa und Amerika vorbereitet.

(Der vollständige Text enthält keine Fachbegriffe, sondern erklärt den Hintergrund, die Maßnahmen, die Vorteile und die Pläne auf verständliche Weise – auch für Laien.)